„Ohne Polizei und Parlament kann Demokratie nicht funktionieren“

01.12.2017
 

Das Parlament steht fest zu seiner Landespolizei. Das hat heute das Präsidium des Landtages in der Polizeischule Eutin bekräftigt. Der Besuch galt der Danksagung an die schleswig-holsteinischen Beamten für ihren Einsatz beim G20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg. Landtagspräsident Klaus Schlie und seine Vizes Kirsten Eickhoff-Weber, Rasmus Andresen sowie Oliver Kumbartzky versprachen den Angehörigen der Einsatzhundertschaft, den Polizeianwärtern und ihren Chefs, dass sich das Parlament fraktionsübergreifend seiner Verantwortung für die Polizei bewusst ist und zukünftig den direkten Kontakt und Austausch noch stärken will.

 
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Das Landtagspräsidium mit Landtagspräsident Klaus Schlie (3. v. li.) an der Spitze zu Besuch in der Polizeischule Eutin. Weiterhin im Bild die Vizepräsidenten Kirsten Eickhoff-Weber, Oliver Kumbartzky (li.) und Rasmus Andresen (re.). (Foto: Landtag)

Mit dem ersten Besuch des gesamten Präsidiums bei der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei „wollen wir ein Zeichen setzen: Die Landespolizei genießt unser Vertrauen“, sagte Landtagspräsident Schlie. Wie wichtig der direkte Austausch sei, brachte Landtagsvizepräsident Andresen auf den Punkt: „Ohne Polizei und Parlament kann die Demokratie nicht funktionieren.“

In seiner Replik nannte der Leitende Polizeidirektor und Polizeischulen-Chef Michael Wilkens den Besuch der Landtagspräsidenten eine „Sternstunde“ für die Polizei. Dies sei ein „großes Zeichen der Wertschätzung“, sagte er und zeigte sich dankbar, dass „die Politik an unserer Seite steht“.

Bei dem von Krawallen überschatteten G20-Gipfel in der Hansestadt waren rund 31.000 Polizisten im Einsatz gewesen, darunter rund 1.800 Beamte aus Schleswig-Holstein. Nach Angaben des Kieler Innenministeriums sind 25 Polizisten aus dem Norden verletzt worden.