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Veranstaltungen

08.-28.09.
2010

Grenzlandausstellung 2010

Landeshaus, 08. bis 28. September, täglich von 10 - 18 Uhr,
Eintritt frei, Personalausweis erforderlich

Ausstellungseröffnung

Dienstag, 7. September um 19 Uhr
Anmeldung erforderlich E-Mail oder Fax (0431-988 1119)

Für die Künstlergemeinschaft Grænselandsudstillingen aus Nordschleswig ist 2010 ein besonderes Jahr. Sie feiert ihr 40jähriges Bestehen - ein willkommener Anlass, die Jubiläumsausstellung im Kieler Landeshaus zu zeigen. Die deutsch-dänische Künstlergruppe „Grænselandsudstillingen“ hat seit 1970 einen festen Platz in der dänischen Kulturlandschaft. Sie macht sich beide Kulturräume zum Inhalt, die politisch durch viele Grenzverschiebungen bestimmt wurden, zuletzt im Jahre 1920. Die starke kulturelle Vermischung und Vielfalt ist auch Ergebnis des entwickelten Selbstverständnisses der nationalen Minderheiten nördlich und südlich der Grenze.

Künstlerinnen und Künstler

Eva Ammermann

Otto Beckmann

Ramus Bjørn

Ken Denning

Menno Fahl

Alfred Friis

Ole Prib Hansen

Hans Lambrecht Madsen

Søren Møller

Thomas Lunau

Ole Bjørn Petersen

Aage Schmidt

Inka Sigel

Bente Sonne

Dan Thiesen

Nils Vollertsen
 

29.09.-19.10.
2010

Ausstellung

"Die heile Welt der Diktatur? Herrschaft und Alltag in der DDR"

Eine Ausstellung mit Fotos von Harald Schmitt und Texten von Stefan Wolle
herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
und dem stern

29. September - 19. Oktober

Landeshaus,  täglich von 10 - 16 Uhr, 
Eintritt frei, Personalausweis erforderlich

Was war die DDR? Diese Frage wird mehr denn je diskutiert. Noch 1989 schien die Antwort eindeutig: Damals gingen Hunderttausende in der DDR auf die Straße, um gegen die Diktatur der SED, für Reisefreiheit und bessere Lebensverhältnisse zu demonstrieren. Heute wird der Alltag in der DDR häufig verklärt. Gab es tatsächlich so etwas wie eine »heile Welt« inmitten der Diktatur? Oder waren SED-Herrschaft und Alltag letztlich untrennbar miteinander verbunden?
 

30.09.2010

Bürgerpreis 2010

Verleihung des Bürgerpreises in der Sparkassenakademie
am 30. September 2010

Schwerpunktthema des Bürgerpreises Schleswig-Holstein 2010 ist das Motto „Retten, helfen, Chancen schenken“. Mit dem Deutschen Bürgerpreis 2010 möchte die Initiative "für mich. für uns. für Schleswig-Holstein." daher all diejenigen würdigen, die sich in Schleswig-Holstein für Hilfsbedürftige wie behinderter, kranker oder sozial benachteiligter Menschen einsetzen.
 

12.11.2010

Kinder- und Jugendbuchwochen

"Warum der Eisbär einen Kühlschrank braucht ...
und andere Geheimnisse der Klima- und Wetterforschung"

Lesung mit Prof. Mojib Latif

Freitag, 12. November 10 Uhr
Plenarsaal des Landtages

Eingeladen sind Schulklassen ab Klassenstufe 10. Anmeldung erforderlich
unter Tel. 0431-988 1116 oder via E-Mail

 

In seinem neuen Buch „Warum der Eisbär einen Kühlschrank braucht …und andere Geheimnisse der Klima- und Wetterforschung“ blickt Prof. Dr. Mojib Latif vom Mars aus auf den Planeten Erde.

Fasziniert blicken die Marsmenschen auf die Erde. Die irdische Atmosphäre umgibt den Planeten als eine schützende Hülle, die Sonnenstrahlen durch lässt, aber die Wärme nicht wieder ans Weltall abgibt. Bei angenehmen Temperaturen kommt Wasser vor allem in flüssigem Zustand vor – was zu so faszinierenden Naturphänomenen wie Regenbögen führt. Doch wenn die Marsmenschen beobachten, wie die Menschen mit der Erde umgehen, dann sind sie entsetzt. In einer wissenschaftlichen Studie haben sie untersucht, warum es im Gegensatz zum Mars auf der Erde ein lebensfreundliches Klima gibt und was auf unserem Globus schief läuft. Per Zufall hat Prof. Dr. Mojib Latif, Klimaforscher am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel (IFM-GEOMAR), eine entschlüsselte Fassung erhalten…

„Der literarische Kunstgriff führt Lesern vor Augen, welch ein besonderer Planet die Erde ist“, erklärt Mojib Latif. „Auf dem Mars ist es für uns Menschen zu kalt, auf der Venus zu heiß – auf der Erde können wir leben.“ Zudem sei es aus der Perspektive der Marsmenschen einfacher, die großen klimatischen Zusammenhänge zu begreifen. „So erkennen wir auch schneller, dass wir mit unserer Art zu leben auf dem Holzweg sind. Wir verpesten die Luft mit Abgasen, was dazu führt, dass die Temperatur auf der Erde steigt und das Eis an den Polen oder in den Gebirgen schmilzt“, so Latif weiter. „Eigentlich müssten sich die Eisbären so langsam nach Kühlschränken umsehen, obwohl sie Jahrtausende lang in einer großen Kühltruhe gelebt haben.“