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6. Februar 2019 – Zum 155. Oeversee-Gedenken

Steiermark-Delegation besucht Schleswig-Holstein

Eine Delegation aus der Steiermark hat heute mit Kieler Landtagsvertretern an die Oeversee-Schlacht erinnert. An der Seite von mehreren hundert Menschen liefen sie den traditionellen Gedenkmarsch von Flensburg nach Oeversee – im strömenden Regen.

Oeversee Gedenken Steiermark
Kanzniederlegung am dänischen Denkmal in Oeversee: der schleswig-holsteinische Abgeordnete Johannes Callsen (CDU, l.) mit dem steirischen Landtagsdirektor Maximillian Weiss (2. v. l.) und der steirischen Landtagspräsidentin Bettina Vollath (3. v. l.). Foto: Landtag, Yvonne Windel

Das Gedenken an die Schlacht von Oeversee im Jahr 1864 ist einer der thematischen Schwerpunkte der mehrtägigen Informationsreise der Besuchergruppe aus Österreich, die von der steirischen Landtagspräsidentin Bettina Vollath angeführt wird. In den Gefechten vor 155 Jahren, die zu den blutigsten im Deutsch-Dänischen Krieg zählen, kämpften zwei steirische Regimenter an der Seite Preußens gegen die Dänen. Alle fünf Jahre reisen auch Abgeordnete aus der Steiermark zu den Gedenkveranstaltungen nach Schleswig-Holstein. Landtagspräsident Klaus Schlie konnte krankheitsbedingt nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen.

Teilnehmer des sogenannten Oeverseemarsches laufen jedes Jahr am 6. Februar symbolisch die rund zehn Kilometer von Flensburg nach Oeversee (Kreis Schleswig-Flensburg) – die Strecke, die der Legende nach Bewohner der Fördestadt im Jahr 1864 zum Schlachtfeld gelaufen sind, um Verwundete zu pflegen und Tote zu bergen. An die Hilfsbereitschaft der Flensburger erinnert auch die steirische Landtagspräsidentin Vollath in einer kurzen Ansprache am „Österreicher Denkmal“, das auf einem Hügel in Oeversee steht. Sie ruft außerdem dazu auf, sich in Europa weiterhin für ein friedliches Zusammenleben einzusetzen.

Parlamente verbindet langjährige Patenschaft

Der Delegation aus der Steiermark gehören neben der Parlamentspräsidentin ihre Stellvertreter Manuela Khom und Gerhard Kurzmann sowie Landtagsdirektor Maximillian Weiss an. Die Landesparlamente Steiermark und Schleswig-Holstein verbindet seit 2003 eine Patenschaft.