Auf dieser Seite: Existenzgründungen / Ladenschluss

xxx

Top 14: 
Förderung von Existenzgründungen
Antrag der Fraktion der FDP
Änderungsantrag der Fraktionen der SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Drucksache: 15/2565,
-Plenarprotokoll-
  zum Text


Top 23: 
Liberalisierung des Ladenschlusses
Antrag der Fraktion der CDU
Drucksache: 15/2575(neu)
-Plenarprotokoll-
  zum Text
t
Bericht zu Existenzgründungen angefordert

Kiel (SHL) Welche Bedingungen haben Existenzgründer in Schleswig-Holstein? Diese Frage soll Wirtschaftsminister Bernd Rohwer (SPD) in der August-Tagung des Landtages beantworten. Der Landtag stimmte am Donnerstag, 03. April 2003, einem FDP-Antrag zum Thema "Förderung von Existenzgründungen" sowie einem Änderungsantrag von Rot-Grün zu.  Die Abgeordneten verständigten sich ohne Aussprache darauf, dass alle Punkte der beiden Anträge in dem Bericht Beachtung finden sollen.

Hintergrund:
 Laut Wirtschaftsministerium haben sich im Jahre 2002 insgesamt 142 Unternehmen in Schleswig-Holstein niedergelassen oder sind neu gegründet worden. Insgesamt seien dabei 1.527 neue Arbeitsplätze geschaffen worden (Vorjahr: 145 Firmen mit 1.683 Arbeitsplätzen). Neben Übersiedlungen aus anderen Bundesländern und aus dem Ausland befanden sich darunter 81 Existenzgründungen. Fördermöglichkeiten für Existenzgründer bieten unter anderem die Investitionsbank Schleswig-Holstein, die Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein und die Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein GmbH. Das Land hat ein spezielles Programm für Existenzgründerinnen aufgelegt. Weitere Ansprechpartner für Existenzgründer sind beispielsweise die Technologiestiftung, der Verein "Investoren für Unternehmen in Schleswig-Holstein e. V"., die Patentinformationsstelle und die Wirtschaftsförderung Schleswig-Holstein GmbH.

zurück zum Textanfang / Seitenanfang

tt

Wer soll Ladenschluss-Zeiten regeln: 
Bund oder Land?
Ausschuss wird das Thema weiter beraten

Kiel (SHL). Das Ladenschluss-Gesetz entspricht in seiner jetzigen Form nicht mehr den Bedürfnissen - es soll liberalisiert werden. In diesem Punkt herrschte am Donnerstag, 3. April 2003, Partei übergreifende Einigkeit im Landtag. Der Streitpunkt zwischen Koalition und Opposition: Soll bei der Neugestaltung der Bund oder das Land den Ton angeben? Liberale und SSW unterstützten einen CDU-Antrag, der auf eine Bundesrats-Initiative drängt. Inhalt: Den Ländern soll es überlassen bleiben, eine völlige Freigabe der Öffnungszeiten an Werktagen zu beschließen. SPD, Grüne und Landesregierung hingegen unterstützten einen rot-grünen Entwurf für eine bundesrechtliche Regelung.

Hintergrund der Debatte: Im März stimmte der Bundestag mit der rot-grünen Mehrheit für eine Lockerung des Ladenschluss-Gesetzes. Künftig sollen Geschäfte an Sonnabenden bis 20.00 Uhr anstatt, wie jetzt, bis 16.00 Uhr öffnen dürfen. Diese Initiative fand im von der Union geführten Bundesrat keine Mehrheit und liegt nun beim Vermittlungsausschuss.

CDU, FDP und SSW betrachteten die rot-grüne Bundes-Regelung als nicht ausreichend. Der Ladenschluss stehe symbolisch für die in Deutschland herrschende Über-Regulierung. Eine Freigabe hingegen sorge für mehr Teilzeit-Arbeitsplätze. Deshalb müsse schnell und eigenverantwortlich gehandelt werden.

SPD, Grüne und Landesregierung sahen hingegen keinen aktuellen Handlungsbedarf für den Landtag, da das Bundesgesetz bald endgültig verabschiedet werde. In der Sache gelte es, die Interessen der Arbeitnehmer und die Unterschiede zwischen Großstädten und flachem Land zu beachten.

Der Antrag der wurde mit den Stimmen von Rot-Grün und den SSW-Abgeordneten Anke Spoorendonk und Silke Hinrichsen in die Ausschüsse Soziales (federführend) und Wirtschaft (mitberatend) überwiesen. Die CDU hatte eine inhaltliche Abstimmung gefordert.

Hauptredner: Roswitha Strauß (CDU), Peter Eichstädt (SPD), Christel Aschmoneit-Lücke (FDP), Karl-Martin Hentschel (Grüne), Lars Harms (SSW), Sozialministerin Heide Moser (SPD)

Hintergrund:
 Im März stimmte der Bundestag mit der rot-grünen Mehrheit für eine Lockerung des Ladenschluss-Gesetzes. Künftig sollen Geschäfte an Sonnabenden bis 20.00 Uhr anstatt, wie jetzt, bis 16.00 Uhr öffnen dürfen. Gewerkschaften kritisierten den Entwurf als sozial unausgewogen, während große Teile des Einzelhandels die Initiative begrüßten. Die CDU-Fraktion im Landtag befürwortet in ihrem Antrag eine weitergehende Regelung. Sie unterstützt eine Bundesrats-Initiative der Unions geführten Länder, die den Bundesländern freie Hand bei der Gestaltung eigener Ladenschluss-Regelungen einräumen will und spricht sich für eine völlige Freigabe der Öffnungszeiten an Werktagen aus.

zurück zum Textanfang / Seitenanfang

ttt

* * * * *

Themen-Übersicht

Aktuelles

Der neue Plenarsaal

Dringlichkeit: Olympia / Kommunalabgabengesetz

Vereidigung Stegner

Gesetzentwürfe

2. Lesungen:

Diäten

Vergabegesetz
- von der TO abgesetzt -

"Korruptionsregister"
- von der TO abgesetzt -

1. Lesungen:

Landtags-Mandate

Bildung / Kultur

"Phänomenta"
Kulturwirtschaft
Individuelle "Lernpläne"
Grundschulunterricht
Hochschulentwicklung
Gender Mainstreaming
(Kurzmeldung)

Wirtschaft / Finanzen

Abfallwirtschaft
Arbeitsmarkt/ 
Wirtschaftsbericht
Existenzgründungen
Ladenschluss
Mittelstand
Beteiligungsbericht
Verwaltungsrat Landesbank
(Kurzmeldung)

Tourismus / Verkehr

Bundesverkehrsplan/A20
Parkgebühren
Tourismusstandort
(Kurzmeldung)

Inneres / Gesundheit

Folter-Verbot
Statistische Erhebungen
Verwaltungsstrukturreform
Gesundheitsstandort
1. parlament. U-Ausschuss
- von der TO abgesetzt -
Eingabenausschuss
(Kurzmeldung)
Baukultur
(Kurzmeldung)

Natur / Agrar

"Fischler-Vorschläge"
Hochwasserschutz
Umweltzustandsbericht
- von der TO abgesetzt -
Embryonale Stammzellen
(Kurzmeldung)

Justiz / Soziales

Frauen- u. Mädchenhandel
Juristenausbildung
Richterwahlausschuss
(Kurzmeldung)
Verwaltungsricher
(Kurzmeldung)
Jugendstrafrecht
(Kurzmeldung)

Europa / Außen

Irak-Krieg
Vertretung in Kaliningrad