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Auf
dieser Seite: Landwiurte
- Milchpreise
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Top 34:
Zusatzqualifikation
„Landwirtschaft im Nebenerwerb"
Antrag der Fraktion
der CDU |
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Top 36:
Maßnahmen gegen den
Milchpreis-Verfall
Antrag der Fraktion der CDU |
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Verschoben
auf spätere Tagung
Hauptredner:
Hintergrund:
Über die
Hälfte (54 Prozent) der landwirtschaftlichen Betriebe in
Deutschland waren nach Angaben des Statistischen
Bundesamtes im Jahr 2003 Nebenerwerbsbetriebe. Aufgrund
des zunehmenden Preisdrucks in der Agrarwirtschaft haben
zunehmend nur noch intensiv wirtschaftende Großbetriebe
die Möglichkeit, ausschließlich auf Getreide- oder
Viehwirtschaft zu setzen. Kleinere Höfe reagieren hierauf
mit der Erschließung zusätzlicher Erwerbsquellen. Neben
Ferien auf dem Bauernhof bieten heute Landwirte zum
Beispiel die Direktvermarktung ihrer Erzeugnisse,
Bauernhofcafés, kommunale Dienstleistungen (Winterdienst,
Grünpflege) oder Altenpflegedienste an.
Ein weiteres Problem der Landwirtschaft ist die
Suche nach einer geeigneten Hof-Nachfolge. Viele junge
Menschen suchen angesichts eines Zwölf-Stunden-Tages und
einer Sieben-Tage-Woche eine andere berufliche
Orientierung.
Angesichts dieser Entwicklungen fordert die CDU die
Landesregierung auf, jungen Hof-Nachfolgern mit
nicht-landwirtschaftlicher Berufsausbildung die
Weiterbildung zum Landwirt zu ermöglichen. Ein solches
Weiterbildungsangebot (400 Unterrichtsstunden, verteilt
auf zwei Jahre) gibt es beispielsweise schon in
Baden-Württemberg.
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Verschoben
auf spätere Tagung
Hauptredner:
Hintergrund:
Die
deutschen Milchbauern klagen über sinkende
Erzeugerpreise. Derzeit, so die Klage, erhalte ein
Landwirt nur 23 bis 27 Cent pro Liter. Die
Produktionskosten lägen aber bei 30 bis 32 Cent. Ein
Grund für die niedrigen Preise ist der Preiskampf der
Einzelhandelsdiscounter, die den Molkereien
dementsprechend weniger für ihre Produkte zahlen. Der
Bauernverband wie auch Verbraucherschutzministerin Renate
Künast (Grüne) machen aber auch das unflexible
Quotensystem der Europäischen Union verantwortlich.
Hierdurch sei es zu einer massiven Überproduktion
gekommen, die den Preis drücke.
Die CDU im Landtag fordert die Landesregierung auf,
beim Bund und bei der EU auf eine Entspannung der
Situation hinzuwirken.
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