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Ulrike Rodust
rückt nach
Kiel (SHL). Da
Ministerpräsidentin Heide Simonis ihr im Wahlkreis 17
(Kiel-Ostufer) errungenes Mandat niedergelegt hat, ist die
nächstfolgende Kandidatin von der SPD-Landesliste in den Landtag
nachgerückt: Ulrike Rodust (Foto) aus Holzdorf bei Eckernförde. Die 55-jährige
hat bereits von 1993 bis 2005 dem Parlament angehört. Sie wurde
von Landtagspräsident Martin Kayenburg, kurz nach dem er erstmals
in seinem neuen Amt eine Landtagstagung eröffnet hat,
beglückwünscht und vereidigt.
Die Eidesformel
lautet: "Ich schwöre, meine Pflichten als Abgeordneter
gewissenhaft zu erfüllen, Verfassung und Gesetze zu wahren und
dem Lande unbestechlich und ohne Eigennutz zu dienen, so wahr mir
Gott helfe." Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerung
geleistet werden.
Paragraph 50 des
Landeswahlgesetzes regelt die Einberufung von Listennachfolgern.
In Absatz 1 heißt es:
"Wenn eine gewählte Bewerberin
oder ein gewählter Bewerber stirbt oder die Annahme der Wahl
ablehnt oder wenn eine Abgeordnete oder ein Abgeordneter stirbt
oder sonst nachträglich aus dem Landtag ausscheidet, so wird der
Sitz aus der Landesliste derjenigen Partei besetzt, für die die
ausgeschiedene Person bei der Wahl aufgetreten ist."
Anmerkung:
Bei einer Wahl von Peter Harry Carstensen (CDU) zum Ministerpräsidenten
ist damit zu rechnen, dass auch drei Fraktionsmitglieder der CDU
ihre Mandate niederlegen, weil sie in den Regierungsapparat
wechseln. So soll der Parlamentarische Geschäftsführer, Heinz
Maurus, Chef der Staatskanzlei werden und Jost de Jager und Klaus
Schlie sollen zu Staatssekretäre berufen werden. In diesem Fall würden
laut der CDU-Liste die Christdemokraten Werner Kalinka, Susanne
Herold und Frank Sauter nachrücken.
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