Top 39, 56 - Fachkräfte

10.06.2016

» Antrag «
Fachkräftesicherung aktiv gemeinsam gestalten
Antrag der Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen sowie der Abgeordneten des SSW - Drucksache 18/4274

• Aufruf gemeinsam mit

» Ausschuss-Empfehlung «
Horizonte öffnen, Chancen erkennen, Möglichkeiten aufzeigen — Fachkräfte willkommen heißen!
Antrag der Fraktion der FDP - Drs. 18/1732
(Ausschussüberweisung am 10. April 2014)
→ Bericht und Beschlussempfehlung des Wirtschaftsausschusses - Drucksache 18/4283

→ zum Plenarprotokoll

 

Der Tagesordnungspunkt wurde nach der Debatte des mündlich vorgestellten Regierungsberichts für erledigt erklärt. Der vorliegende Antrag der FDP war zuvor bereits im Ausschuss ad acta gelegt worden.

Redner:
Arbeitsminister Reinhard Meyer (SPD), Johannes Callsen (CDU), Kirsten Eickhoff-Weber (SPD), Andreas Tietze (Grüne), Christopher Vogt (FDP), Uli König (Piraten), Flemming Meyer (SSW)

 

 

Hintergrund

(Stand: 06.06.2016)

Bis 2030 könnten in Schleswig-Holstein fast 100.000 Fachkräfte fehlen. Die Initiative “Zukunft im Norden“ will mit neuen Strategien gegensteuern – und zeigt nach Ansicht von Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) erste Erfolge. Die Landesregierung soll im Plenum mündlich dazu berichten, haben SPD, Grüne und SSW beantragt. Im Fokus dabei: Aktivitäten, Schwerpunkte und aktuelle Beschlüsse der Initiative sowie der zweite Umsetzungs- und Monitoringbericht.

Die Fachkräfteinitiative “Zukunft im Norden“ wurde 2012 von der Landesregierung und 22 Wirtschaftsverbänden, Kammern, Arbeitsagentur, Gewerkschaften, Hochschulen und den kommunalen Spitzenverbänden gestartet. Damit bündelt die Regierung nach Ansicht der Koalitionsfraktionen „erfolgreich die Kompetenzen der Partner bei der Bewältigung der Herausforderungen durch den Fachkräftemangel“. Monitoring, Koordinierung und Beratung übernimmt das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung und Weiterbildung (KoFW).

Ein weiterer Antrag zum Thema Fachkräfte stammt von der FDP. Die Fraktion macht sich dafür stark, gut ausgebildeten Asylbewerbern bessere Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt einzuräumen, soll vom Landtag für erledigt erklärt werden. Dafür votierte der Wirtschaftsausschuss einstimmig.

» Vorherige Debatte zum Thema:
plenum-online Februar 2016