Top 22 (oA) - Gänsefraß

15.06.2018

- Berichtsantrag -
Mündlicher Bericht zum Gänsemanagement Schleswig-Holstein
Antrag der Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP – Drucksache 19/745

Hinweis: Eine Aussprache ist nicht vorgesehen

 
Koalition will Informationen zum Gänsemanagement

Auf Antrag der Jamaika-Koalition soll die Landesregierung nach der parlamentarischen Sommerpause mündlich im Plenum zum sogenannten „Gänsemanagement“ berichten. Die Regierungsfraktionen interessieren sich unter anderem für Daten und Fakten zu den Beständen sowie für Schäden, die die Vögel bei ihrer Rast auf den Feldern verursachen.

Weitere Themen der Berichterstattung sollen die Umsetzung des landesweiten Handlungskonzeptes und die internationalen Managementpläne sowie die Entschädigungszahlungen sein.

Mehrere zehntausend Vögel fressen sich satt

Der Landtag hatte bereits im Juni 2016 fraktionsübergreifend einem Monitoring- und Managementplan zugestimmt. Die Landesregierung war damals aufgefordert worden, die Zusammenarbeit mit Dänemark und den Niederlanden zu verstärken.

Nach Angaben der Schutzstation Wattenmeer hatten im Frühjahr 2016 rund 80.000 Meeresgänse Rast am Wattenmeer gemacht. Das sind über 10.000 mehr als noch vor einigen Jahren. Auf den Feldern entlang der Nordseeküste fressen sich die aus ihren Winterquartieren in England und Frankreich kommenden Gänse Fettreserven für ihren Weiterflug in die arktischen Brutgebiete an.


Vorherige Meldung zum Thema:
plenum-online Juni 2016 (18. Wahlperiode)