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"Ehemalige"
schnuppern in
"neuen" Landtag rein

"Ehemaligen-Besuch" im
Landeshaus (von links):
Rudolf Johna (13. Wahlperiode) freut sich über die Führung von
Landtagspräsident Heinz-Werner Arens ebenso wie Marlies Alfken
(12. WP),
Anke Gravert (12. WP), Hans Gerhard Ramler (10. WP),
Wirtschaftsminister a.D. Dr. Jürgen Westphal und Dr. Jürgen Hinz
(13. WP)
Kiel
(SHL). Knapp 50 ehemalige Abgeordnete hat es an ihre alte Wirkungsstätte,
die sich nun im neuen Gewand präsentiert,
zurückgezogen. Am Rande der August-Tagung konnte
Landtagspräsident Heinz-Werner Arens am Donnerstag, 26. August,
in viele
ihm noch persönlich bekannte Gesichter blicken - schließlich gehört Arens, der 1979 sein
erstes Mandat annahm, zu den am längsten im Landtag weilenden
Politikern. Grund des Besuches war das große Interesse der
"Ehemaligen" an dem umgestalteten Landeshaus, das nach
langjährigen Umbau- und Instandsetzungsarbeiten vor der
Sommerpause übergeben worden war.
"Es
ist alles so, wie wir uns das vorgestellt haben -
Schleswig-Holsteins Parlament hat einen attraktiven neuen
Plenarsaal sowie moderne und funktionsgerechte Arbeits- und
Veranstaltungsräume", hatte Arens am Tag der Übergabe (11.
Juni) gesagt - eine Einschätzung die die ehemaligen Abgeordneten nach einem Rundgang durch das
Landeshaus voll und ganz unterstrichen. Besonders die helle,
transparente Architektur fand großen Anklang und unterdrückte
die Wehmut nach dem alten Haus mit seinen beengten Fluren und
Arbeitsstätten.
Natürlich
gehörte zu dem Besuch auch ein Blick von der Besuchertribüne auf
die Debattentüchtigkeit ihrer Nachfolger im völlig neugebauten
Plenarsaal. Auch hier keine Spur von Neid auf die neuen
Arbeitsbedingungen. Einziger an den Landtagspräsidenten
herangetragener Kritikpunkt: die fehlende
Schleswig-Holstein-Flagge über dem Podium des Präsidiums.
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