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Fragestunde / Top 1 : Frage des FDP-Abgeordneten Ekkehard Klug zu: Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse |
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PISA-Ergebnisse:
"Es gibt Kiel (SHL/01.09.05) Schleswig-Holstein will seine Ergebnisse der Schülervergleichsstudie PISA auf Grundlage des Vertrages mit dem PISA-Konsortium vollständig veröffentlichen. Damit reagierte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave (SPD/Foto) auf eine Anfrage des Liberalen Ekkehard Klug im Landtag. Klug wollte von der Landesregierung wissen, ob sie "eine vollständige Veröffentlichung der jüngsten PISA-Ergebnisse befürwortet". Es gehe, so die Bildungsministerin, um eine neue Darstellungsform und darum, wie sinnvoll bestimmte Vergleiche sind. Keinesfalls sollten Daten zurückgehalten werden. Erdsiek-Rave vermutete, bei Pressemeldungen, demnach sich einige Bundesländer innerhalb der Kultusministerkonferenz (KMK) gegen die Veröffentlichung der PISA-Ergebnisse für Haupt-, Real- und Gesamtschulen ausgesprochen hätten, handele es sich um ein Missverständnis. Es gebe nichts zu verbergen oder zu verheimlichen. Nach geltender Regelung seien Vergleiche zwischen den Schulen einzelner Bundesländer nur auf Stufe der Gymnasien zulässig. Ein Ranking der Grund-, Haupt- und Gesamtschulen sei aufgrund unterschiedlicher Schulsysteme in den Ländern nicht aussagefähig, so die Ministerin. Die Abkürzung PISA steht für das "Programme for International Student Assessment" der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Dabei werden die schulischen Leistungen von 15-Jährigen getestet. An PISA 2003 beteiligten sich 41 Staaten. Insgesamt wurden etwa 250.000 Schüler getestet. In Deutschland nahmen 216 Schulen und 4.660 Jugendliche an der Vergleichsstudie teil. |
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