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Auf
dieser Seite: Betriebliche
Ausbildung – Jugendarbeitslosigkeit
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Top 24:
Betriebliche Ausbildung
in Schleswig-Holstein stärken – Prioritäten setzen
Antrag der Fraktionen von
CDU und SPD |
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Top 38:
Umsetzung von Hartz
IV zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit
(Landtagsbeschluss vom 27.
April 2005 – Drucksache 16/24neu)
Federführend ist das Ministerium für Ministerium für Justiz,
Arbeit und Europa |
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Ausbildungsbericht gefordert
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Kiel (SHL/02.09.).
Der Landtag hat ohne Aussprache von der Landesregierung einen
Bericht über die Ausbildungssituation im Lande
angefordert. Der Bericht soll insbesondere die Arbeit von
Ausbildungsakquisiteuren, die Akzeptanz neuer
Ausbildungsberufe und die Kooperation zwischen Schule und
Wirtschaft thematisieren. Es wurde vereinbart, dass der
von CDU und SPD geforderte Bericht zu der nächsten Tagung Ende
September vorliegen soll.
Hintergrund:
CDU und SPD fordern von der
Landesregierung zur Plenarsitzung Ende September einen
Bericht über die Ausbildungssituation im Lande. In dem
Bericht soll die Regierung insbesondere zur Arbeit von
Ausbildungsakquisiteuren, zur Akzeptanz neuer
Ausbildungsberufe und zur Kooperation zwischen Schule und
Wirtschaft Stellung nehmen.
Ende Juli haben die drei Industrie- und
Handelskammern im Lande 7.388 abgeschlossene
Ausbildungsplätze vermeldet. Demgegenüber waren bei der
Bundesagentur für Arbeit noch 13.160 freie
Ausbildungsplätze und 16.598 Bewerber vermerkt. Die
Zahlen der abgeschlossenen Verträge und die Lücke
zwischen Angebot und Nachfrage haben sich im Vergleich zum
Vorjahr leicht verbessert. Bundesweit rechnet der Deutsche
Industrie- und Handelskammertag mit rund 30.000 fehlenden
Lehrstellen. Die Gewerkschaften gehen von höheren Zahlen
aus.
Schleswig-Holstein hat in den vergangenen Jahren
bei der Vermittlung von Ausbildungsplätzen und
Qualifizierungsangeboten im Bundesvergleich einen vorderen
Platz eingenommen. Ein Hauptgrund für diese positive
Bilanz ist das Bündnis für Ausbildung, in dem seit 1997
Wirtschaftskammern, Arbeitsagenturen und Gewerkschaften
zusammenarbeiten.
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Von der
Tagesordnung abgesetzt
Hauptredner:
Hintergrund:
Die Landesregierung legt dem
Landtag einen auf Initiative der Grünen beantragten
Bericht über die Umsetzung von Hartz IV zum Abbau der
Jugendarbeitslosigkeit vor.
Seit Inkrafttreten von Hartz IV im Januar dieses
Jahres haben Jugendliche bis 25 Jahre einen Rechtsanspruch
auf eine Ausbildung beziehungsweise auf berufsbildende
Maßnahmen. Die praktische Umsetzung hat sich nach Angaben
des Arbeitsministeriums schwierig gestaltet. Dies liegt
dem Bericht zufolge zum einen an dem „deutlich über die
kalkulierte Größenordnung hinausgehenden Anspruchs-Berechtigtenkreis",
zum anderen an den „zum Teil deutlich auseinander
fallenden Arbeitskulturen" der kommunalen Verwaltung
und der Bundesagentur für Arbeit (BA). Diese sollen laut
Hartz IV in Arbeitsgemeinschaften zusammenarbeiten.
Die Zahl der arbeitslosen Unter-25-Jährigen ist
vom Januar bis Mai 2005 in den Kreisen mit
Arbeitsgemeinschaften von 23.683 auf 19.795 gesunken.
1.800 Jugendliche wurden in Arbeit gebracht, 4.300 fanden
Aufnahme in einer Qualifizierungsmaßnahme. Zudem sollten
bis Jahresmitte alle betroffenen Jugendlichen zu einem
persönlichen Gespräch geladen werden. Ein Sonderfall
sind die beiden so genanten „Optionskommunen" im
Lande, die Hartz IV ohne Beteiligung der BA umsetzen. Dies
sind die Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg.
Hier liegen laut Bericht noch keine genauen Zahlen vor. In
beiden Kreisen gibt es rund 1.300 arbeitslose Jugendliche
bis 25.
Das "Vierte Gesetz für moderne
Dienstleistungen am Arbeitsmarkt" soll unter dem
Motto "Fördern und Fordern" Menschen ohne Job
die (Wieder-)Eingliederung in das Erwerbsleben
ermöglichen. Bisherige erwerbslose Sozialhilfe-Empfänger
erhalten erstmals das Recht auf Betreuung durch die
Arbeitsvermittlung und Eingliederungshilfen.
mehr
Informationen: plenum-online,
April 2005
(www.sh-landtag.de/plenumonline/april2005/texte/meldungen2.htm)
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