Hintergrund:
Die Bürgerbeauftragte für
soziale Angelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein,
Birgit Wille-Handels, hat dem Landtag ihren
Tätigkeitsbericht für das Jahr 2004 übergeben.
Die Nachfrage der Bürger Schleswig-Holsteins nach
Information, Beratung und Interessenvertretung durch die
Bürgerbeauftragte erreichte 2004 laut dem Bericht mit
2.966 Neueingängen erneut einen Höchststand. Dies ist
eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 6,38 Prozent.
Die Schwerpunkte lagen in den Bereichen Sozialhilfe,
gesetzliche Kranken- und Rentenversicherung sowie
Behinderten- und Schwerbehindertenrecht. Zum Ende des
Jahres wurde die Bürgerbeauftragte verstärkt um Rat,
Hilfe und Information im Bereich der Neuregelungen durch
die Zusammenlegung der Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe (Hartz
IV) gebeten.
Stichwort:
Bürgerbeauftragte
Die Stelle
des Bürgerbeauftragten gibt es in Schleswig-Holstein seit
1988. Seit Mai 2001 hat Birgit Wille-Handels den Posten
für sechs Jahre inne. Die Bürgerbeauftragte bietet
Beratung in sozialen Angelegenheiten an – dazu gehören
zum Beispiel die Bereiche Arbeits- und
Ausbildungsförderung, Kranken-, Renten-, Pflege und
Unfallversicherung, Behindertenrecht, Sozialhilfe und
Kindergeld. Ihr Büro ist mit zehn Mitarbeitern besetzt
und untersteht dem Landtagspräsidenten.
mehr Informationen: Die
Bürgerbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein
(www.sh-landtag.de/parlament/bueb/bueb.html)
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