In Kürze: Meldungen 2 (Themen ohne Aussprache) 

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Landesversicherung (SozGB), 1. Lesung (Top 7; Drs.16/202 );  Schwangerschafts-
Beratung, 1. Lesung 
(Top 8; Drs. 16/203); Verbraucherschutz (Top 15; Drs. 16/190, 16/215); Petitionsausschuss (Top 35; Drs. 16/200)


  Landesversicherung:  Die Landesregierung strebt die Verschmelzung der Landesversicherungsanstalt mit den Einrichtungen der Nachbarländer Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern zur "Deutschen Renten-Versicherung Nord" an. Ein entsprechender Gesetzentwurf ist vom Parlament an den Sozialausschuss sowie den Innen- und Rechtsausschuss überwiesen worden. Mit dem geplanten Gesetz will das Land unter anderem die Einhaltung der Mitbestimmungsrechte für Beschäftigte auf schleswig-holsteinischer Rechtsgrundlage garantieren sowie den Umgang mit Schwerbehinderten nach Sozialgesetzbuch IX sicher stellen. Von der Fusion verspricht sich das Land nach Einschätzung des Sozialministeriums Kosteneinsparungen in Millionenhöhe.

 

  Verbraucherschutz: Auf Grundlage eines von Schwarz-Rot geforderten Berichts, soll die Landesregierung in der März-Sitzung des kommenden Jahres über den Stand des Verbraucherschutzes in Schleswig-Holstein Auskunft erteilen. Die Landesregierung soll in erster Linie über Verbesserungsmöglichkeiten bei der Verbraucheraufklärung sowie über künftige Ziele des Verbraucherschutzes informieren. Ob es, wie von den Grünen gefordert, vor dem Bericht eine Bestandsaufnahme in Sachen Verbraucherschutz geben wird, wird jetzt der Sozialausschuss entscheiden. Dorthin wurden beide Anträge überwiesen, um sie gegebenenfalls zu einem gemeinsamen Antrag zusammenzuführen. Schwerpunktmäßig geht es der Oppositionspartei um die Überwachung von Lebensmitteln, Futtermitteln und Saatgut. Ferner forderten die Grünen eine regelmäßige Berichterstattung über den Stand des Verbraucherschutzes.

 

  Schwangerschafts-Beratung: Die Landesregierung will die Qualität der Schwangerschaftsberatung sichern und die Auswahlkriterien zur Förderung von Beratungsstellen festschreiben. Laut Gesetz müssen die Länder ab 40.000 Einwohner die Einrichtung einer Vollzeitstelle zur Schwangerschaftskonfliktberatung garantieren. Kirchen, Vereine und Verbände, die sich um die Frauen in Gewissensnot kümmern, besitzen einen rechtlichen Anspruch auf finanzielle Unterstützung. Zu den Förderungskriterien gehören unter anderem die Erfahrung der Einrichtungen in der Schwangerschaftsberatung und deren wohnortnahe Erreichbarkeit. Mit einem im September von der Landesregierung vorgelegten Gesetzentwurf, der an in Erster Lesung an die Ausschüsse Soziales sowie Innen- und Recht wurde, soll der bisherigen Grad der Versorgung mit Beratungsstellen erhalten und finanziell abgesichert werden.

  

 

 

 

    Petitionsausschuss: Der Petitionsausschusses des Landtages hat im zweiten Quartal des Jahres 2005 insgesamt 96 Eingaben entgegengenommen und ein Selbstbefassungsverfahren eröffnet. Abschließend behandelt wurden in dem Berichtszeitraum 74 Petitionen – zwölf davon ganz im Sinne der Petenten, 13 zumindest teilweise. Der erste Bericht des neuen Ausschuss-Vorsitzenden Detlef Buder (SPD), der Anfang der Legislaturperiode das Amt von Gerhard Poppendiecker übernommen hatte, wurde vom Parlament einstimmig zur Kenntnis genommen. Buder merkte an, dass wegen der kurzfristigen Versetzung eines Mitarbeiters in der Ausschussverwaltung noch der Bericht des ersten Quartals aussteht. Der Ausschussvorsitzende versprach, diesen nachzureichen –  "die Berichte werden auch in Zukunft anregende Literatur sein", fügte Buder hinzu.
  Im 2. Quartal dieses Jahres haben sich allein in zehn Fällen Gefangene im Strafvollzug an den Ausschuss gewandt. Dabei ging es unter anderen um die zwielichtige Nutzung eines Computers. Der Fall erledigte sich von selbst, da der Strafgefangene mittlerweile in eine Therapieeinrichtung entlassen wurde. In Steinburg klagten die Eltern zweier hochbegabter Kinder über die mangelnde Förderung ihrer Schützlinge. Überdies sei die Familie aufgrund dieser Situation und der damit verbundenen Forderungen von Schulleitung und Lehrkräften gemobbt worden. In diesem Fall konnte der Ausschuss nicht konkret helfen, mahnte die Beteiligten aber vermittelnd zur Besonnenheit und zu einem größeren, gegenseitigen Verständnis an.

mehr Infos: Der Petitionsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtages


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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

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Außerdem notiert: 

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:
Gerichtspräsidien
Gerichtsorganisation
(ohne Aussprache)
Polizeiausbildung
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Hafen-Sicherheitsgesetz
Fernmeldegeheimnis
(ohne Aussprache)
Wahlen:
"Geheimnis"-Kommission
(ohne Aussprache)
Antrag:
Polizeiorganisation
Verwaltungsstruktur-Reform
(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

2. Lesung:
Nachtragshaushalt
1. Lesung:
Haushalt 2006 / Finanzplan
Bericht:
Investitionsbank
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

1. Lesungen:
Landesversicherung
(ohne Aussprache)
Schwangerschafts-Beratung
(ohne Aussprache)
Anträge:
Verhütungsmittel
Basisfallwerte Kliniken
Betriebliche Ausbildung
Verbraucherschutz
(ohne Aussprache)
Berichte:
Jugendarbeitslosigkeit
Bürgerbeauftragte
"Job-Gipfel"
(ohne Aussprache)
Petitionsausschuss
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
Flughafen Lübeck
Strukturpolitik Westküste
(ohne Aussprache)
Aufsichtsrat Flughafen HH
(ohne Aussprache)
Internet - DSL
(ohne Aussprache)
Bericht:
Flughafen Kiel

A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  /  F o r s t e n

Anträge:
Agrarinvestitions-Förderung
Vertragsnaturschutz
Grünland
Öko-Landbau
Energiepolitik
Zuckermarktordnung
(ohne Aussprache)
Bericht:
Dieselrußfilter
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

Fragestunde: PISA-Ergebnisse
Bericht:
Unterrichtssituation

 E u r o p a  / O s t s e e –
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