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In Kürze: Meldungen 4 (Themen ohne Aussprache) 

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Auf dieser Seite:


  • Landes-Jagdgesetz
     (1. Lesung / Top 12)
    ...gehe zu

  • Frauen und Mädchen im Sport
     (Antrag / Top 24)
    ...gehe zu

  • Bündnis für Ausbildung / Gastronomie
     (Ausschuss-Empfehlung / Top 36) ...gehe zu

  • Kinderspielzeug / Sicherheit
     (Ausschuss-Empfehlung / Top 38) ...gehe zu


Mel1

Landes-Jagdgesetz - Drucksache 17/1710

Der Landtag hat in Erster Lesung eine von Union und FDP vorgelegte Novelle des Jagdgesetzes an den Umwelt- und Agrarausschuss überwiesen. Die Koalition will unter anderem, dass Jagdzeiten per Verordnung verlängert werden können. Außerdem soll "das Ausnehmen von Federwild-Gelegen" unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt werden, um die Fraßschäden von Wildgänsen einzudämmen.

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Mel2

Frauen und Mädchen im Sport - Drucksache 17/1656(neu)

Die Landesregierung soll dem Parlament darlegen, wie Frauen und Mädchen im Sport gefördert werden. Einen entsprechenden Bericht haben Grüne und Linke bis zur Oktober-Sitzung angefordert. Dieser soll unter anderem darlegen, welche Maßnahmen der Landessportverband und seine Mitgliederverbände derzeit zur Förderung von Sportlerinnen auf den Weg gebracht haben.

Zudem wird in dem Antrag zum einen gefordert, den Paragraph 11 "Sportförderung“ des "Gesetzes zur Ausführung des Staatsvertrages zum Glücksspielwesen" dahingehend zu ändern, dass die Gleichstellung von Frauen und Männern im Rahmen der Sportförderung zukünftig berücksichtigt werden muss. Zum anderen verlangen Grüne und Linke, in der "Richtlinie über die Förderung des Sports in Schleswig-Holstein“ explizit die Förderung von Frauen und Mädchen zur Umsetzung der Gleichstellung im Breiten- und Spitzensport aufzunehmen. Die beiden Forderungen wurden an den Innen- und Rechtsausschuss überwiesen.

Nach Angaben des Landessportverbandes sind in Schleswig-Holsteins Sportvereinen über 376.00 Frauen und Mädchen organisiert. Dies ergibt eine Quote von 44 Prozent - und ist bundesweit die höchste, wie der Sportverband mitteilt.

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Mel3

 Bündnis für Ausbildung / Gastronomie - Drs. 17/1516, 17/154817/1694

Von der Tagesordnung abgesetzt

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Mel4

Kinderspielzeug / Sicherheit - Drs. 17/1083 - Buchstaben b) und c),
17/1201 - Buchstaben b) bis d), 17/1138 - Buchstaben b) bis g),  17/1709neu

Regierungsfraktionen und Opposition wollen die Sicherheit von Kinderspielzeug erhöhen und setzen dabei auf härtere gesetzliche Vorgaben seitens der Europäischen Union. Die Abgeordneten folgten in weiten Teilen einem Vorstoß von Union und FDP. Dieser fordert unter anderem die Landesregierung auf, sich bei der Bundesregierung für eine Überarbeitung der entsprechenden Brüsseler Richtlinie einzusetzen. Zudem mahnen die Parlamentarier aktuelle Verbraucherinformationen über kritische Produkte an.

Keine Mehrheit im Plenum fanden Vorstöße der Grünen und der SPD. Die Grünen hatten eine länderübergreifende Überwachung des Spielzeugmarktes gefordert. Die Sozialdemokraten wiederum wollten ein EU-weites Verbot von krebserregenden Stoffen sowie eine Absenkung von Blei-, Quecksilber-, Arsen-, Antimon- und Bariummengen erreichen.

Nach Angaben des Verbraucherministeriums wurden von 463 Spielzeugen, die seit 2007 im Landeslabor Neumünster nach dem Lebensmittel- und Materialrecht überprüft wurden, 167 beanstandet - alle 64 wegen Grenzwertüberschreitungen durch Weichmacher, Benzole oder Formaldehyd oder wegen Erstickungs- und Strangulationsgefahr.

Debatte bei Antragstellung: plenum-online Januar 2011

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