In Kürze: Meldungen 2 (Themen ohne Aussprache) 

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Finanzminister / Verwaltungsrat KfW (Top 19; Drs. 15/3080); Grundstücksangelegen- heit, (Top 20; Drs. 15/3081); Liegenschaftsübertragung (Top 21; Drs. 15/3082); Personalservice-Agenturen (Top 24; Drs. 15/3086)


   Verwaltungsrat KfW:   Finanzminister Ralf Stegner (SPD) nimmt im Verwaltungsrat der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Platz. Dem stimmte der Landtag im Dezember mit den Stimmen von Rot-Grün und SSW zu. Einige Abgeordnete der CDU stimmten dagegen, einige enthielten sich wie die FDP-Politiker ihrer Stimme. Die KfW, die dem Bund (80 Prozent) und den Ländern (20 Prozent) gehört, beackert zahlreiche Geschäftsfelder. Dazu zählen die Förderung des Mittelstandes, die Modernisierung von Wohnraum, aber auch Export- und Projektfinanzierungen. Die KfW-Bankengruppe ist mit einer Bilanzsumme von mehr als 250 Milliarden Euro eine der zehn größten Banken in Deutschland. Sie beschäftigt 3.800 Mitarbeiter in Berlin, Bonn und Frankfurt. Der KfW-Verwaltungsrat, der die Geschäftsführung überwacht und größere Kredite genehmigt, hat 28 Mitglieder. Vorsitzender ist Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD). Einige Mitglieder bestellt der Bundesrat. Die Länderkammer benannte auch Stegner - mit Wirkung zum 1. Januar 2004.

   Grundstücksangelegenheit:  Der Landtag hat am Freitag, 12. Dezember 2003, auf Wunsch der Regierung einmütig ein Immobiliengeschäft gebilligt, mit dem Land und Stadt Kiel 13 teils umstrittene Grundstücksangelegenheiten für beide Seiten kostenneutral regeln.

 

  Liegenschaftsübertragung:  Das "Liegenschaftsmodell", in dessen Rahmen das Land seit 1999 mehrere hundert Immobilien verkauft und zurückgemietet hat, ist abgeschlossen. Im Dezember stimmte der Landtag bei Gegenstimmen der CDU/FDP-Opposition der absehbar letzten Verkaufsliste zu. Auf die Liegenschaftsverwaltung Schleswig-Holstein werden damit rund ein Dutzend weitere Gebäude übertragen, darunter das Kulturzentrum Salzau und die Landesfinanzschule in Malente. Das Land erhält dafür nur 2,1 Millionen Euro, weil der Wert der Immobilien (9,1 Millionen) mit fälligen Nachzahlungen aus früheren Verkäufen (7,0 Millionen) verrechnet wird.

 

   Personalserviceagenturen:  Die CDU will die Arbeit der Personalserviceagenturen (PSA) in Schleswig-Holstein unter die Lupe nehmen. Ihren Berichtsantrag nahm der Landtag im Dezember einmütig an. Die PSA sind ein Herzstück der Hartz-Reformen. Die privaten Agenturen stellen - mit Zuschuss der Arbeitsämter - Langzeit-Arbeitslose ein und verleihen sie an Unternehmen. Zwischen den Zeitjobs können die Arbeitslosen sich beruflich weiterbilden. Ziel ist, sie in Dauerjobs zu vermitteln. Die PSA starteten bundesweit Anfang 2003. Die CDU möchte unter anderem wissen, wie viele Agenturen es landesweit gibt, wie viele Arbeitslose bisher in feste Jobs vermittelt wurden und was das kostete. Auskunft soll die Regierung auch darüber geben, wer die Agenturen betreibt. Bekannt ist, dass in Schleswig-Holstein gut 20 PSA arbeiten. Gut im Geschäft sind dabei Zeitarbeitsfirmen. Die Regierung soll ihren Bericht Anfang 2004 schriftlich vorlegen. 

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Aktuell, Do. 11.12.03: 
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Nachtrag zum Haushalt 2003
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Hochschul- / Beamtengesetz
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Wirtschaftsbericht 2003
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