Top 42:
Tätigkeit der Technologiestiftung Schleswig-Holstein 2003
Bericht der Landesregierung
neu: ohne Aussprache |
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Top 46:
Haus der Kulturverbände
Landtagsbeschluss vom 24. September 2004 – Drs. 15/3646
Bericht
der Landesregierung
Von der Tagesordnung abgesetzt
Aufruf im Januar |
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Letzter
Bericht der Technologiestiftung
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Kiel (SHL). Der Landtag
hat am Freitag, 17. Dezember 2004, den Jahresbericht 2003 der
Technologiestiftung Schleswig-Holstein (TSH) ohne Aussprache zu
den Akten gelegt. Dies war der letzte Bericht dieser Art, weil
die TSH zum 1. April dieses Jahres mit der Energiestiftung zur
Innovationsstiftung fusioniert ist. Die Stiftung hat Unternehmen
bei der Verwirklichung innovativer und zukunftsträchtiger Ideen
unterstützt
– zum Beispiel in den Bereichen Biotechnologie,
Informations- und Kommunikationstechnologie,
Materialwissenschaften und Medizintechnik. Auch die Bereiche
Qualifizierung und Wissenserwerb wurden von der TSH gefördert.
Im Jahr 2003 hat die TSH rund 2,47 Millionen Euro an
Fördermitteln ausbezahlt. Dieser Summe standen Einnahmen von
rund 3,278 Millionen Euro gegenüber
– hauptsächlich Überschüsse aus dem Vorjahr sowie
Zinserträge des Stiftungskapitals.
Die TSH wurde 1991 mit den
Erlösen aus dem Verkauf der Landesanteile an der Kieler
HDW-Werft mit einem Stiftungskapital von 75 Millionen DM
gegründet. Dieses Grundkapital wurde 1995 nach Verkauf des
Landesanteils an der schleswig-holsteinischen Landesbank um
weitere zehn Millionen DM aufgestockt.
Hintergrund:
Im Dezember 1991 hat der
Landtag einstimmig beschlossen, die Erlöse aus dem
Verkauf der Landesanteile an der Kieler HDW-Werft (75
Millionen DM) für den Aufbau einer Technologiestiftung zu
verwenden. Dieses Grundkapital der Technologiestiftung
Schleswig-Holstein (TSH) wurde 1995 nach Verkauf des
Landesanteils an der schleswig- holsteinischen Landesbank
um weitere 10 Millionen DM aufgestockt. Zum 1. April
dieses Jahres hat sich die Technologiestiftung mit der
Energiestiftung zur Innovationsstiftung
zusammengeschlossen, so dass dies der letzte
Regierungsbericht über die TSH ist.
Aufgabe der TSH war die Unterstützung von
Unternehmen bei der Verwirklichung innovativer und
zukunftsträchtiger Ideen, zum Beispiel in den Bereichen
Biotechnologie, Informations- und
Kommunikationstechnologie, Materialwissenschaften und
Medizintechnik. Auch die Bereiche Qualifizierung und
Wissenserwerb wurden von der TSH gefördert. Im Jahr 2003
hat die TSH rund 2,47 Millionen Euro an Fördermitteln
ausbezahlt. Dieser Summe standen Einnahmen von rund 3,278
Millionen Euro gegenüber - hauptsächlich Überschüsse
aus dem Vorjahr sowie Zinserträge des Stiftungskapitals.
Einige Schwerpunkte: Die TSH hat sich mit
rund einer Million Euro am EU-Programm "Innovative
Maßnahmen" beteiligt. Hier wurden unter dem Titel
"e-Region Schleswig-Holstein" elf
Qualifizierungsprojekte im IT-Bereich gefördert. An der
Fachhochschule Kiel unterstützte die TSH die Entwicklung
eines 3D-Druckers, der innerhalb von 90 Minuten aus
übermittelten Daten dreidimensionale Modelle erstellt.
Diese Einrichtung hilft bei der Produktentwicklung und
wird von Industriebetrieben, Medizinern und Architekten
aus Schleswig-Holstein und Hamburg genutzt. Zudem hat die
TSH die Ausstellung "Faszination Biotechnologie"
gefördert, die im Zoologischen Museum der Kieler Uni zu
sehen war und 10.000 Besucher anlockte.
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Informationen: plenum-online, September
2003 / Januar
2004
(www.sh-landtag.de/plenumonline/september2003/
texte/36_30_techno_energie.htm /
www.sh-landtag.de/plenumonline/januar2004/
texte/12_07_regio2000_innovations.htm)
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Informationen: Innovationsstiftung
S-H
(www.innovationsstiftung-sh.de)
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Von der Tagesordnung abgesetzt
Aufruf im Januar
Hauptredner:
Hintergrund:
Die Landesregierung legt dem Landtag einen
Bericht über die Einrichtung eines Hauses der
Kulturverbände vor, den das Parlament auf Initiative der
CDU angefordert hat. Die Union hatte angeregt, die
Aktivitäten der Kulturverbände zu bündeln, etwa durch
eine gemeinsame Geschäftsstelle, die gemeinsame Nutzung
von technischen Einrichtungen oder ein gemeinsames
Marketing. Dieses Konzept hält das zuständige
Kulturministerium für "schlüssig und
überzeugend". Das Ministerium hat, anknüpfend an
ähnliche Überlegungen aus dem Jahr 2000, sechs größere
Verbände zu diesem Thema befragt (den Landesverband der
Volkshochschulen, den Schleswig-Holsteinischen Heimatbund,
den Landesmusikrat, den Landesverband der Musikschulen,
den Museumsverband und den Landeskulturverband).
Diese größeren Verbände stehen den Plänen
überwiegend positiv gegenüber, verweisen jedoch auf
längerfristige Bindungen an ihre jetzigen Standorte, etwa
durch Mietverträge. Langfristig spricht sich die
Landesregierung für das Ahlmann-Haus an der Kieler
Holstenbrücke als Sitz aus. Hier ist momentan der
Landesverband der Volkshochschulen tätig.
Kleinere Verbände hingegen sehen in diesem
Schritt für sich keinen Vorteil, da sie überwiegend
nebenamtlich oder ehrenamtlich agieren.
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Informationen: plenum-online, September
2004
(www.sh-landtag.de/plenumonline/september2004/
texte/meldungen3.htm)
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