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Top 46: Breitbandinternetversorgung DSL in Schleswig-Holstein (Landtagsbeschluss vom 1. September 2005 – Drs. 16/211) Federführend ist das Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr – Drs. 16/417 |
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Keine Zahlen zur DSL-Versorgung Kiel (SHL/16.12.) Der Landtag hat einen von CDU und SPD beantragten Bericht der Landesregierung über die Breitbandinternetversorgung DSL in Schleswig-Holstein an den Wirtschaftsausschuss überwiesen. DSL steht für "Digital Subscriber Line" und bezeichnet die in Deutschland am weitesten verbreitete Übertragungstechnik für eine schnelle Verbindung zum Internet. Durch DSL können Internet-Nutzer um ein vielfaches schneller Daten aus dem Netz laden als mittels analoger Telefon-Verbindungen. Der Bericht enthält keine exakten Nutzer-Zahlen für Schleswig-Holstein. Dies liegt dem Wirtschaftsministerium zufolge an der Weigerung der Deutschen Telekom AG, dem Land entsprechende Informationen zur Verfügung zu stellen. Der Wirtschaftsminister will 2006 im Rahmen des neuen Schleswig-Holstein-Fonds 6,5 Millionen Euro für den Ausbau von DSL zur Verfügung stellen und ein entsprechendes Gutachten erstellen. Der Bericht verweist darauf, dass auch heimische Anbieter wie KielNet, Travenet, Versatel und wilhelm.tel von den Möglichkeiten dieser neuen Technologie profitierten. Die schnelle Datenübertragung wirke sich auch für kleine und mittlere Unternehmen positiv aus, heißt es weiter. Deswegen will die Landesregierung dazu beitragen, auch in der Fläche eine umfassende DSL-Anbindung zu ermöglichen. In diesem Bereich sieht der Bericht noch Defizite. Nach Angaben der Bundesregierung verfügen derzeit 10,2 Millionen Haushalte in Deutschland über einen solchen Zugang. Das sind 27 Prozent aller Haushalte. |
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