Auf dieser Seite: Wattenmeer  –  Landwirtschaftskammer

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Bericht über die Trilaterale Wattenmeerzusammenarbeit
Landtagsbeschluss vom 11. November 2005 – Drs. 16/306
Federführend ist das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume
       Neu: von der Tagesordnung abgesetzt

Drucksache: 16/418
-Plenarprotokoll-
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Top 51: 
Zielvereinbarung zwischen dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (MLUR) und der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein (LK)

Federführend ist das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume
       Neu: ohne Aussprache
Drucksache: 16/432neu
-Plenarprotokoll-
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Wattenmeer

Neu: von der Tagesordnung abgesetzt

Hauptredner:

Hintergrund:
  Die Landesergierung berichtet auf SSW-Initiative über den Stand der Trilateralen Wattenmeer-Zusammenarbeit.
  Die "trilaterale Zusammenarbeit zum Schutz des Wattenmeeres" der Niederlande, Dänemarks und der Bundesrepublik Deutschland basiert auf der "Gemeinsamen Erklärung zum Schutz des Wattenmeeres" aus dem Jahre 1982. Grundgedanke ist, dass es sich beim Wattenmeer um einen einzigartigen, schützenwerten Lebensraum handelt, der eine grenzüberschreitende ökologische Einheit darstellt. Die Partner arbeiten auf verschiedenen Ebenen zusammen, unter anderem auf den alle drei bis vier Jahre stattfindenden Regierungskonferenzen sowie in einem gemeinsamen Sekretariat mit Sitz in Wilhelmshaven. Auf der letzten Regierungskonferenz, die im November auf der niederländischen Insel Schiermonnikoog stattfand, wurden unter anderem folgende Ziele in einer gemeinsamen Erklärung ins Auge gefasst:
  • Deutschland und die Niederlande streben die Auszeichnung des Wattenmeeres als UNESCO-Welterbe an. Ein offizieller Antrag soll bis Ende 2007 gestellt werden. Hierüber soll in Schleswig-Holstein in den nächsten Monaten eine gemeinsame Position mit den betroffenen Kreisen Nordfriesland und Dithmarschen gefunden werden. Dort gibt es Bedenken wegen möglicher Nutzungseinschränkungen durch die UNESCO-Auszeichnung.
  • Beim Thema Schiffssicherheit drängt die Konferenz auf weitere Fortschritte. Hier konnte erreicht werden, dass die Internationale Schifffahrtsorganisation IMO das Wattenmeer seit 2002 als "besonders empfindliches Meeresgebiet" anerkennt.
  • Die drei Partner streben eine verbesserte Kooperation bei der Umsetzung von EU-Richtlinien an, die das Wattenmeer betreffen. Dies soll zum Beispiel für die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie, die Vogelschutz-Richtlinie und die Wasser-Rahmenrichtlinie gelten.
  • Die Konferenz begrüßt die Ausweisung von Offshore-Windparks in der Nordsee, spricht sich jedoch gegen weitere Anlagen in der Nachbarschaft des Wattenmeers aus.
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Zielvereinbarung mit Landwirtschaftskammer

Kiel (SHL/16.12.) Das Landwirtschaftsministerium und die Landwirtschaftskammer haben für die Jahre 2006 bis 2010 eine Zielvereinbarung über die Verwendung der Landesmittel abgeschlossen, die die Selbstverwaltungskörperschaft der Landwirte jährlich aus dem Landeshaushalt erhält. Diese Vereinbarung hat die Regierung dem Landtag vorgelegt. Das Parlament billigte die Vorlage ohne Aussprache - und ohne Gegenstimmen.

Schleswig-Holsteins Landwirtschaftskammer ist in den vergangenen Jahren umstrukturiert worden. Die Zuschüsse des Landes wurden im Rahmen einer ersten Zielvereinbarung aus dem Jahr 2002 auf einen jährlichen Festbetrag von 3,58 Millionen Euro gekürzt. Im Gegenzug hat das Land 50 Prozent der Pensionslasten der Kammer übernommen. Die neue Zielvereinbarung sieht erneut Kürzungen vor: Die Kammer soll im Jahr 2006 nur noch 3,40 Millionen Euro erhalten, danach wird der Betrag bis 2010 auf 3,22 Millionen gesenkt.

Mit diesem Geld soll die Kammer unter anderem die Aus-, und Weiterbildung in den Agrarberufen fördern und die Landwirte in punkto Betriebsführung beraten. So bereiten sich zurzeit insgesamt 55 Teilnehmer auf ihre Meisterprüfung den Bereichen Landwirt, Pferdewirt, Gärtner und Fischwirt vor. 650 Teilnehmer haben eines der Fort- und Weiterbildungsangebote wahrgenommen. Weitere Schwerpunkte sind die Förderung des Versuchswesens und der Einkommensmöglichkeiten von Frauen im ländlichen Raum.

Die Kammer behält zunächst ihren Sitz in Kiel. Der für Sommer 2006 vorgesehene Umzug nach Rendsburg-Osterrönfeld wird sich voraussichtlich bis 2007 verschieben.

Hintergrund:
  Das Landwirtschaftsministerium und die Landwirtschaftskammer haben für die Jahre 2006 bis 2010 eine Zielvereinbarung über die Verwendung der Landesmittel abgeschlossen, die die Selbstverwaltungskörperschaft der Landwirte jährlich aus dem Landeshaushalt erhält. Diese Vereinbarung legt die Regierung dem Landtag zur Beratung vor.
  Schleswig-Holsteins Landwirtschaftskammer ist in den vergangenen Jahren umstrukturiert worden. Die Zuschüsse des Landes wurden im Rahmen einer ersten Zielvereinbarung aus dem Jahr 2002 auf einen jährlichen Festbetrag von 3,58 Millionen Euro gekürzt. Im Gegenzug hat das Land 50 Prozent der Pensionslasten der Kammer übernommen. Die neue Zielvereinbarung sieht erneut Kürzungen vor: Die Kammer soll im Jahr 2006 nur noch 3,40 Millionen Euro erhalten, danach wird der Betrag bis 2010 auf 3,22 Millionen gesenkt.
  Mit diesem Geld soll die Kammer unter anderem die Aus-, und Weiterbildung in den Agrarberufen fördern und die Landwirte in punkto Betriebsführung beraten. So bereiten sich zurzeit insgesamt 55 Teilnehmer auf ihre Meisterprüfung den Bereichen Landwirt, Pferdewirt, Gärtner und Fischwirt vor. 650 Teilnehmer haben eines der Fort- und Weiterbildungsangebote wahrgenommen. Weitere Schwerpunkte sind die Förderung des Versuchswesens und der Einkommensmöglichkeiten von Frauen im ländlichen Raum.
  Die Kammer behält zunächst ihren Sitz in Kiel. Der für Sommer 2006 vorgesehene Umzug nach Rendsburg-Osterrönfeld wird sich voraussichtlich bis 2007 verschieben.
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In stiller Trauer

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2. Lesungen:
Nachtragshaushalt 2005 / Haushaltsplan 2006
Staatsvertrag "Dataport"
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Umsatzsteuer-Ermäßigung
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2. Lesung:
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GA Wirtschaftsstruktur
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1. Lesung:
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Lebensmittelchemiker
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