In Kürze: Meldungen 4 (Themen ohne Aussprache) 

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Staatsvertrag "Dataport", 2. Lesung (Top 3; Drs.16/321, 16/384);  Kosten-
Modernisierung, 1. Lesung
(Top 13; Drs. 16/394); Mitglied Landesrechnungshof 
(Top 21; Drs. 16/409); Haushaltsrechnung 2003 (Top 34; Drs. 15/3765, 16/355); Umsatzsteuer, (Top 37; Drs. 16/316, 16/356, 16/395)


  Dataport:  Die Steuern des Landes werden in Zukunft zentral mit denen Mecklenburg-Vorpommerns, Hamburgs und Bremens errechnet. In Zweiter Lesung votierten die Abgeordneten einstimmig für ein von der Landesregierung vorgelegtes Gesetz, das Schleswig-Holstein den Weg für den Beitritt zum so genannten EOSS-Verbund freimacht. EOSS steht für "Evolutionär Orientierte Steuersoftware". Grundlage für den Beitritt ist ein Staatsvertrag zwischen den Ländern Hamburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Auch Hamburg und Bremen treten dem EOSS-Verbund noch bei. Mecklenburg-Vorpommern gehört ihm bereits an. Dieser Zusammenschluss gilt als Zwischenschritt zu einem bundesweiten, einheitlichen Besteuerungsverfahren. Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen profitieren dabei vom Know-how Mecklenburg-Vorpommerns. Das Land verfügt bereits über die entsprechende Steuersoftware.
  Für die Errechnung der Steuern gründen die Länder unter dem Dach des Informationstechnologie- Dienstleisters "Dataport", das "Data Center Steuern" (DCS). Das am 1. Januar 2004 von den Ländern Schleswig-Holstein und Hamburg gegründete Unternehmen mit Sitz in Altenholz bietet seinen staatlichen und kommunalen Kunden eine breite Palette an Produkten und Dienstleistungen an. Hierzu zählen unter anderem Netzdienste für Sprach- und Datenübertragung, Anwendungen für Verwaltungsaufgaben, Datenschutz- und Datensicherheitskonzepte, Fortbildungen und Schulungen. Bremen tritt Dataport insgesamt bei, der Beitritt Mecklenburg-Vorpommerns ist auf das DCS begrenzt.

 

  Landesrechnungshof: Die Abgeordneten aller Fraktionen haben Dr. Bodo Hasenritter, Abteilungsleiter im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren des Landes Schleswig-Holstein, als Mitglied des Landesrechnungshofes bestimmt. CDU, SPD, FDP, Grüne und SSW folgten damit einem Vorschlag der Landesregierung. Hasenritter nimmt seine Arbeit zum 1. Januar 2006 auf. 

 

  Kostenmodernisierung: Das Land will seine rechtlichen Bestimmungen zur Entschädigung von Zeugen, Sachverständigen, ehrenamtlichen Richtern und die Gebührenordnung für Rechtsanwälte an die vom Bund verabschiedeten Gesetze zur Kostenrechtsmodernisierung und gegen den unlauteren Wettbewerb anpassen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat der Landtag an den Innen- und Rechtsausschuss überwiesen. Mit dem Papier soll unter anderem ein Verweis auf eine mittlerweile außer Kraft gesetzte Vorschrift zur Bundesgebührenordnung für Rechtsanwälte getilgt werden.

  HaushaltsrechnungMit den Stimmen aller Parteien hat der Landtag am Mittwoch, 14. Dezember, die Landesregierung für die Haushaltsrechnung und Vermögensübersicht des Jahres 2003 entlastet. Zuvor war das in einem Bericht vorgelegte Zahlenwerk von der der Haushaltsgruppe "Haushaltsprüfung" im Finanzausschuss und dem Landesrechnungshof geprüft worden. Trotz der Entlastung forderten sowohl der Rechnungshof als auch der Finanzausschuss ein Ende der ausufernden Staatsverschuldung ein. Die Bilanz über die Einnahmen und Ausgaben des Haushaltsjahres 2003 umfasst rund zehn Milliarden Euro.

 

 

  Umsatzsteuer: Die Regierungsfraktionen von CDU und SPD haben einem vom Finanzausschuss überarbeiteten Antrag der Grünen auf eine generelle Überprüfung der Umsatzsteuerermäßigung zugestimmt. Schwarz-Rot und die Oppositionspartei fordern unter anderem, bei der Überprüfung soziale Kriterien heranzuziehen. Und: Der beabsichtigten Erhöhung der Mehrwertsteuer sei nur zuzustimmen, wenn das zusätzliche Aufkommen spürbar zur Senkung der Lohnnebenkosten verwendet wird. Dagegen erteilte die gleiche Mehrheit einem Vorstoß der FDP eine Absage. Die Liberalen hatten eine Umsatzsteuer- Ermäßigung auf Medikamente von derzeit 16 auf sieben Prozent gefordert. Begründung: Deutsche Apotheker seien durch den Internethandel einer starken Billigkonkurrenz ausgesetzt. Der SSW bekundete Enthaltung in der Abstimmung.

mehr Infos: plenum-online, November 2005


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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
In stiller Trauer

I n n e n  / R e c h t

1. Lesung:
Verwaltungsstruktur-Reform
2. Lesungen:
Landesverwaltungsgesetz
Landesbeamtensgesetz
Anträge:
Regelung des Strafvollzugs
Bleiberechtsregelung
(ohne Aussprache)
Berichte:
Gerichtsstruktur
Diäten-Bericht
(ohne Aussprache)

F i n a n z e nt

2. Lesungen:
Nachtragshaushalt 2005 / Haushaltsplan 2006
Staatsvertrag "Dataport"
(ohne Aussprache)
Antrag:
Mitglied LRH
(ohne Aussprache)
Berichte:
Haushaltsrechnung 2003
(ohne Aussprache)
Umsatzsteuer-Ermäßigung
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

2. Lesung:
Krebsregister
(ohne Aussprache)
Anträge:
Lebensmittelsicherheit
Weihnachtsgeld Pflege
Politik für behinderte Menschen
Rauchfreier öffentlicher Raum
Wohnen im Alter
(ohne Aussprache)
Berichte:
Aktionsplan Kinder u. Jugend
Maßregelvollzug
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

1. Lesungen:
Staatsvertrag Metropolregion
Kostenmodernisierung
(ohne Aussprache)
2. Lesung:
Energiewirtschaftsgesetz
(ohne Aussprache)
Anträge:
Mehrwertsteuer
Flughafen Kiel-Holtenau
"Port Package II"
ÖPNV / Wirtschaftsstruktur
Außenwirtschaft S-H
(ohne Aussprache)
Berichte:
DSL-Breitbandversorgung
Energiekosten
Verkehrsbindung Helgoland
(ohne Aussprache)
Husumer Hafen
(ohne Aussprache)
GA Wirtschaftsstruktur
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

1. Lesung:
Staatsvertrag Direktzahlun-
gen Landwirtschaft

(ohne Aussprache)
2. Lesungen:
EG-Gentechnikgesetz
(ohne Aussprache)
Lebensmittelchemiker
(ohne Aussprache)
Anträge:
Kormoran-Verordnung
Tourismus-Wachstum
(ohne Aussprache)
Berichte:
Milchmarkt
Wattenmeerkonferenz
Landwirtschaftskammer
Emissionshandel
(ohne Aussprache)
Atomausstieg
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

1. Lesung:
Schulgesetz
2. Lesung:
Kita-Gesetz
Antrag:
Betriebliche Ausbildung
Bericht:
Anreizbudget für Unis

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

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