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Auf dieser
Seite: Europapolitik
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Top 26:
"Denkpause"
der EU in Schleswig-Holstein aktiv nutzen
Antrag der Abgeordneten des SSW – Drucksache 16/899
neu
Bericht und
Beschlussempfehlung des Europaausschusses
(Ausschussüberweisung am 15. September 2006)
Neu: ohne Aussprache |
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Bürgeranhörung
zur Europapolitik
Kiel (SHL/15.12.)
Der Landtag wird im Rahmen der Europawoche, die vom 5. bis
13. Mai 2007 stattfindet, eine Bürgeranhörung vornehmen. Hierbei
sollen die Probleme der europäischen Zusammenarbeit und
die Zukunft der EU-Verfassung erörtert werden. Dem ohne
Aussprache getroffenen Beschluss des Plenums lag eine
entsprechende Empfehlung des Europaausschusses vor. Angestoßen
hatte das Thema der SSW im September (siehe
plenum-online,
September
2006). Die Ergebnisse der
Bürgeranhörung soll die Landesregierung in den deutschland- und europaweiten
Diskussionsprozess einbringen. Deutschland hat im ersten
Halbjahr 2007 die EU-Ratspräsidentschaft inne.
Hintergrund:
Der Europaausschuss des
Landtages will eine breite Debatte in Schleswig-Holstein
über Ziele, Probleme und Zukunft der Europäischen Union
anstoßen. Basierend auf einer Forderung des SSW vom
September soll der Landtag in der Europawoche vom 5. bis
13. Mai 2007 eine Bürgeranhörung vornehmen. Hierbei
sollen die Probleme der europäischen Zusammenarbeit und
die Zukunft der EU-Verfassung erörtert werden. Und es
soll um die Frage gehen: Wo verlaufen die Grenzen Europas?
Die Ergebnisse dieser Anhörung soll die Landesregierung
dann in den deutschland- und europaweiten
Diskussionsprozess einbringen. Deutschland hat im ersten
Halbjahr 2007 die EU-Ratspräsidentschaft inne.
Hintergrund der Initiative ist die Ablehnung des
EU-Verfassungsentwurfs bei Referenden in Frankreich und
den Niederlanden im Vorjahr. Danach hatten die Staats- und
Regierungschefs der EU eine einjährige
"Denkpause" ausgerufen um über die Zukunft der
Union zu diskutieren. Dies ist bisher nach Meinung des SSW
in Deutschland nicht in ausreichendem Maße geschehen.
Der EU-Gipfel von Brüssel hat sich im Juni auf
einen "zweigleisigen Ansatz" zur Lösung der
Krise verständigt. Einerseits soll es eine intensive
Diskussion über die Zukunft der Verfassung geben. Eine
Entscheidung soll bis Ende 2008 fallen. Daneben will die
EU eine Liste von rund 30 konkreten Projekten abarbeiten
um deutlich zu machen, dass es auch ohne Verfassung
"keinen Stillstand" gebe, wie ein Sprecher der
damaligen österreichischen Ratspräsidentschaft im Juni
erklärte. Als Beispiele nannte er Pläne zur Bekämpfung
der Jugendarbeitslosigkeit und die Ausweitung des
Schengen-Abkommens auf die neuen Mitgliedstaaten.
Anfang Dezember hat Finnland als 16. Land mit einem
deutlichen Parlamentsvotum den Verfassungsvertrag
ratifiziert.
mehr Informationen: plenum-online,
September
2006
(www.sh-landtag.de/plenumonline/september2006/texte/12_europapolitik.htm)
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