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Auf dieser Seite: Hightech-Strategie 

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Top 30:
Hightech-Strategie der Bundesregierung – Perspektiven für Schleswig-Holstein
Landtagsbeschluss vom 1. Dezember 2005 – Drs. 16/1056
Federführend ist das Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr
Drucksache: 16/1112

 

Neu: Von der Tagesordnung abgesetzt
(Aufruf voraussichtlich im Januar 2007)

Hauptredner:

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Hintergrund:
  Auf Antrag von CDU und SPD berichtet die Landesregierung über die Umsetzung der Hightech-Strategie des Bundes in Schleswig-Holstein. Dieses Programm hat das Bundeskabinett Ende August beschlossen.
  Mit der Hightech-Strategie will die Bundesregierung als Querschnittsaufgabe über alle Ressorts hinweg einen nationalen Plan entwickeln, um Deutschland im Bereich Forschung und Technologie an die Spitze zu führen. Die Bundesregierung definiert dabei Ziele für 17 Zukunftsfelder, in denen neue Arbeitsplätze entstehen und Wohlstand geschaffen werden sollen. Eine erste Bilanz soll im September 2007 gezogen werden.
  Die Bundesregierung will bis 2009 insgesamt rund 15 Milliarden Euro bereit stellen. Damit will Berlin dem Ziel, den Anteil der Investitionen in Forschung und Entwicklung am Bruttoinlandsprodukt bis 2010 auf drei Prozent zu steigern, näherkommen. Dies sieht auch das Lissabon-Ziel der EU vor.
  Das Kieler Wirtschaftsministerium sieht bei der Strategie "eine Vielzahl von möglichen Ansatzpunkten für eine Beteiligung auch schleswig-holsteinischer Akteure". Das Ministerium bemängelt allerdings auch „eine erhebliche Unübersichtlichkeit". So gebe es Überschneidungen mit bereits laufenden Förderprogrammen des Bundes und der EU. Die Landesregierung will die in Schleswig-Holstein beteiligten Stellen, etwa die Clustermanagements, Kompetenzzentren, Hochschultransfereinrichtungen und die Innovationsstiftung, dazu "ermuntern, ihre Arbeiten stärker als bisher auf die Förderschwerpunkte des Bundes zu orientieren". Hierzu soll eine Veranstaltung organisiert werden.
  Die Förderung im Lande soll sich nach Willen des Wirtschaftsministeriums vor allem auf kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten konzentrieren. 98,5 Prozent der Unternehmen im Lande gehören in diesen Bereich. Der Regierungsbericht nennt dabei sieben Branchen, unter anderem Medizintechnik, Biotechnologie, Energie und Maritime Technologien.
  Ein weiterer Aspekt des Bundes-Planes ist die Forschungsprämie. Hierbei sollen Universitäten, die Forschungs- und Entwicklungsaufträge aus der Wirtschaft ausführen, zusätzlich 25 Prozent des Auftragsvolumens vom Bund erhalten. Dies soll zunächst in einer dreijährigen Probephase getestet werden. Das Landeswirtschaftsministerium will hierüber "das Gespräch mit den Hochschulen suchen".

mehr Informationen: Infoseite der Bundesregierung, www.hightech-strategie.de

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