In Kürze: Meldungen 1 (Themen ohne Aussprache) 

xxx

Auf dieser Seite:


  • Amtsanwaltsdienst (2. Lesung / Top 11) ...gehe zu

  • Registerportal (2. Lesung / Top 12) ...gehe zu

  • ÖPNV-Kompensationsmittel (2. Lesung / Top 13) ...gehe zu

  • Geduldete Familien/Bleiberecht (Antrag / Top 15) ...gehe zu

  • E-Government (Antrag / Top 23) ...gehe zu

  • Datenschutz-Bericht (Bericht / Top 27) ...gehe zu


Mel1

Amtsanwaltsdienst (2. Lesung) – Drucksachen 16/104916/1121

Angehende Amtsanwälte des Landes Schleswig-Holstein werden auch weiterhin in Nordrhein-Westfalen ausgebildet und geprüft. Geschlossen hat das Plenum einen entsprechenden Gesetzentwurf des Justizministeriums unverändert angenommen. Die Abgeordneten folgten damit einer Empfehlung des Innen- und Rechtsausschusses. Somit soll diese seit 1958 gängige Praxis künftig in einem Staatsvertrag neu geregelt werden.
   Die Landesregierung begründet das Reformvorhaben mit den derzeit gültigen Verwaltungsvereinbarungen, die ein "unübersichtliches und fragwürdiges Nebeneinander von Zuständigkeiten" geschaffen hätten. Gleichzeitig sieht der Staatsvertrag eine Verlängerung der Ausbildung von vier auf sechs Monate vor. Schleswig-Holstein plant laut Justizministerium in den nächsten neun Jahren die Ausbildung von insgesamt neun Amtsanwälten.
   Bei dem von der Landesregierung vorgelegten Staatsvertrag handelt es sich um eine Vereinbarung unter zwölf Bundesländern: Nordrhein-Westfalen, Baden Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anwalt und Schleswig-Holstein.

zurück zum Seitenanfang


Mel2

Registerportal (2. Lesung) – Drucksachen 16/106616/1122

Schleswig-Holstein macht den Weg frei für eine gemeinsames elektronisches Handelsregister aller Bundesländer. Dieses in einem Staatsvertrag anvisierte "Registerportal" soll unter anderem alle 16 Handelsregister, Bekanntmachungen durch die Registergerichte und das Deutsche Unternehmensregister untereinander zugänglich machen. Nach Beratung im Innen- und Rechtsausschuss hat das Plenum den Staatsvertrag einstimmig angenommen.
   Künftig fallen dem Land Nordrhein-Westfalen die hoheitlichen Rechte für die Betreibung des "Registerportals" zu. Dadurch entstehen dem Land Schleswig-Holstein im kommenden Jahr Kosten in Höhe von 10.762 Euro.

zurück zum Seitenanfang


Mel3

ÖPNV-Kompensationsmittel (2. Lesung) – 
Drucksachen 16/1067, 16/1102, 16/1127

Bei der Neuregelung der Finanzhilfen für die Kommunen in den Bereichen Straßenbau und Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) folgt der Landtag einstimmig einem entsprechenden Gesetzentwurf der Landesregierung. Die Abgeordneten schlossen sich damit einem Votum des Wirtschaftsausschusses an. Damit löst dieses Landesgesetz die bundesgesetzliche Regelung ab, die seit den 60er Jahren in Kraft war. Hintergrund: Im Rahmen der Föderalismusreform ist dieser Bereich in Länderhoheit übergegangen.
   Nach Angaben des Verkehrsministeriums hat der Bund bisher rund 1,3 Milliarden Euro jährlich für diese Bereiche ausgeschüttet, davon 43 Millionen nach Schleswig-Holstein. Das neue Landesgesetz, das bis 2019 gültig bleiben soll, nennt keine Zahlen über die zukünftige Förderung in Schleswig-Holstein. Das Ministerium betont aber, das Gesetz erlaube die Förderung "in voller Höhe" und schaffe so "Planungssicherheit" für die Kommunen und die betroffenen Unternehmen.
   Das Plenum hatte das Gesetz im November in Erster Lesung beraten, ebenso wie einen Änderungsantrag der Grünen. Darin forderte die Oppositionsfraktion die Aufnahme von Fahrradwegen in den Förderungskatalog. Außerdem sollte das Geld nach Willen der Oppositionsfraktion je zur Hälfte für den Straßen- und Wegebau einerseits und den ÖPNV andererseits aufgewendet werden. Während der Ausschussberatungen haben die Grünen ihren Antrag aber zurückgezogen.

 mehr Infos: plenum-online, November 2006
zurück zum Seitenanfang


Mel4

Geduldete Familien (Bleiberecht) – Drucksachen 16/75816/1109

Die Landesregierung wird in der Januar-Tagung über die Folgen des Bleiberechtskompromisses für die in Schleswig-Holstein geduldeten Menschen aus dem Ausland berichten. Das Plenum folgte einem entsprechenden Antrag der Grünen. Die Innenminister der Länder hatten sich Mitte November nach jahrelanger Diskussion auf eine Regelung geeinigt, die bislang als "geduldet" in Deutschland leben. Hierbei handelt es sich in der Regel um abgelehnte Asylbewerber, die aus humanitären Gründen nicht in ihre Heimat abgeschoben wurden und bislang auf Basis so genannter "Kettenduldungen" in Deutschland leben. Diese Duldungen mussten bislang alle sechs Monate erneuert werden.
   Nach dem Willen der Innenministerkonferenz sollen Familien mit kleinen Kindern nun dauerhaft in Deutschland bleiben dürfen, wenn sie seit mindestens sechs Jahren in Deutschland leben. Das gleiche soll für Alleinstehende gelten, die mindestens acht Jahre im Land sind. Voraussetzung: Sie verfügen über einen Arbeitsplatz, eine feste Wohnung sowie über gute Deutschkenntnisse. Medienberichten zufolge trifft dies auf etwa 20.000 der rund 200.000 "Geduldeten" zu. Ausländer, die ebenfalls schon lange in Deutschland leben und noch keinen Arbeitsplatz haben, sollen bis zum 30. September 2007 Zeit bekommen, sich einen Job zu suchen. In diesem Fall würden sie eine zunächst auf zwei Jahre befristete Aufenthaltsgarantie erhalten. Diese Garantie kann mehrmals verlängert werden. Erst wenn die Betroffenen über mehrere Jahre hinweg einen Arbeitsplatz nachweisen können, winkt ihnen der permanente Aufenthaltsstatus. Alle Ausländer, die nicht unter diese Regelungen fallen, sollen zügig ausgewiesen werden.
   Nach Angaben des Flüchtlinsbeauftragten des Landtags leben in Schleswig-Holstein rund 3.000 Menschen, die den rechtlichen Status der Duldung haben.

mehr Infos: plenum-online, Januar 2006
zurück zum Seitenanfang


Mel 5

E-Government – Drucksache 16/1141

Die Landesregierung wird in der März-Tagung einen Bericht zum so genannten Electronic Government vorlegen. Dies sieht ein vom Plenum unterstützter Berichtsantrag von CDU und SPD vor. Das Papier soll unter anderem eine Einschätzung der Landesregierung über die Verwendungsmöglichkeiten des Electronic Government aufzeigen, wie beispielsweise bei der Umsetzung der Verwaltungsstrukturreform.

Electronic Government – auch E-Government genannt – bezeichnet die Nutzung von E-Mail und Internet für den Kontakt zwischen Bürgern und der Verwaltung. Mit Hilfe dieser Technik sollen Verwaltungsabläufe effizienter gestaltet werden. Dadurch ist es beispielsweise möglich, offizielle Schriftstücke über das Internet zu beziehen. Ziel ist der Abbau von Papierbergen. Vom Electronic Government ausgenommen sind Baugenehmigungen, Schul- und Prüfungszeugnisse, Ernennungsurkunden und Lebenspartnerschaftsurkunden.

mehr Infos: plenum-online, November 2003
zurück zum Seitenanfang


Mel6

Datenschutz-Bericht – Drucksachen 16/55016/1124

Der Landtag hat den Tätigkeitsbericht des Unabhängigen Landeszentrums für den Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) zur Kenntnis genommen. Die Parlamentarier folgten damit der Beschlussempfehlung des Innen- und Rechtsausschusses. 
   Der Tätigkeitsbericht hatte vor allem systematische Verstöße beim Datenschutz gegenüber Hartz-IV- Empfängern angeprangert. Bemängelt wurde insbesondere der unzureichende Schutz von persönlichen Daten der Arbeitslosengeld II-Empfänger, die Fragen nach Schulden-, Ehe- und Suchtproblemen beantworten müssen. Kritisiert wird zudem die geplante Polizeireform der Landesregierung: So verstoße die automatische Erfassung von Kfz-Kennzeichen gegen den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz und die gesetzliche Fortschreibung der Rasterfahndung betreffe vor allem die Daten unbescholtener Bürger. Moniert werden im Tätigkeitsbericht außerdem die Ausweitung der Videoüberwachung, die Einführung der Schleierfahndung sowie eine präventive Überwachung der Telekommunikation.

mehr Infos: plenum-online, Mai 2006


  zurück zum Seitenanfang

* * * * *

 

Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Frohe Weihnachten und ein gutes, neues Jahr...

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit: - - -

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:
Verwaltungsmodernisierung
Sozialgericht
Gemeindeordnung "Doppik"
Informations-Freiheitsgesetz
Kommunale Direktwahlen
Amtsanwaltsdienst
(ohne Aussprache)
Registerportal
(ohne Aussprache)
Anträge:
Amtsanwaltsdienst
(ohne Aussprache)
E-Government
(ohne Aussprache)
Berichte:
Datenschutz-Bericht
(ohne Aussprache)

F i n a n z e nt

2. Lesung:
Doppelhaushalt 2007/2008

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

2. Lesung:
Kinder- u. Jugendhilfe
Anträge:
Gesundheitsreform
Kinderförderung
Landes-Familienbüro
(ohne Aussprache)
Bericht:
Kindergesundheit

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

2. Lesung:
ÖPNV-Kompensationsmittel
(ohne Aussprache)
Antrag:
Elb- / Fehmarnbeltquerung
Berichte:
Region. Wirtschaftsstruktur
High-Tech-Strategie

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

Anträge:
Rat für Klimafragen
Lebensmittelforschung Kiel
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

2. Lesung:
Leibniz-Zentrum Wirtschaft
(ohne Aussprache)
Anträge:
Kosten d. Schulreform
Kulturwirtschaft
(ohne Aussprache)
Bericht:
Stiftung Landesmuseen Schloss Gottorf
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Antrag:
Saubere Meere
Berichte:
"EU-Denkpause"
Nordseekooperation