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Auf dieser Seite: Hafenkooperation 

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Norddeutsche Nordsee-Hafenkooperation
Landtagsbeschluss v. 31. Jan. 2008  – Drs. 16/1325 u. 16/1788
Federführend ist das Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr

                            Neu: ohne Aussprache

Drs.:  16/2322


Regierungsbericht im Ausschuss

Kiel (SHL/12.12.) Ein von der Landesregierung vorgelegter Bericht zur Norddeutschen Hafenkooperation ist ohne Aussprache an den zuständigen Wirtschaftsausschuss überwiesen worden. Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass sich die Hafenbetriebe an der Nordseeküste „untereinander in einem marktwirtschaftlich ausgerichteten Wettbewerb" befinden. Dies „erschwere" eine Kooperation. Es wird in dem Papier aber darauf hingewiesen, dass es auf politischer Ebene eine Zusammenarbeit der Küstenländer zur Verbesserung der Hinterlandanbindung der Häfen gebe. Diese Impulse sollen in den Bundesverkehrswegeplan und in das Nationale Hafenkonzept einfließen, das zurzeit in Berlin erarbeitet wird. 

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Hintergrund:
Die Landesregierung präsentiert ihren Bericht über die Zusammenarbeit der deutschen Nordsee-Häfen. Der SSW hatte das Thema im März 2007 angestoßen.

Das Wirtschaftsministerium weist darauf hin, dass sich die Hafenbetriebe an der Nordseeküste „untereinander in einem marktwirtschaftlich ausgerichteten Wettbewerb" befinden, was eine Kooperation erschwert. Zudem sind die wichtigen Hafenbetriebe im Lande vor allem Brunsbüttel, in privater Hand, und das Land hat keinen Einfluss auf die untermnehmerische Entscheidungen.

Auf politischer Ebene gibt es aber eine Zusammenarbeit der norddeutschen Küstenländer zur Verbesserung der Hinterlandanbindung der Häfen. Diese Impulse sollen in den Bundesverkehrswegeplan und in das Nationale Hafenkonzept einfließen, das zurzeit in Berlin erarbeitet wird. Zudem erhofft sich das Ministerium Vorteile für das Land durch die Zusammenarbeit mit Hamburg am gemeinsamen "Hafenkonzept Tide-Elbe". Es sei zu beobachten, „dass die Option, Massengüter zukünftig verstärkt in Brunsbüttel umzuschlagen, von Hamburg derzeit weniger skeptisch beurteilt wird als in der Vergangenheit".

Zusammenarbeit mit Ostseehäfen angepeilt

Darüber hinaus setzt die Landesregierung auf eine Arbeitsteilung zwischen Hamburg sowie den Ostseehäfen Kiel und Lübeck: Da Zubringer aus dem Ostseeraum im Hamburger Hafen vermehrt die Liegeplätze von Großcontainerschiffen besetzten, sei es sinnvoll diese so genannten Feederschiffe gar nicht erst über den Nord-Ostsee-Kanal nach Hamburg zu schicken. Stattdessen, so die Idee, könnten sie ihre Ladung in den schleswig-holsteinischen Ostseehäfen löschen. Die Container würden dann per Bahn in die Elbmetropole gebracht.

Demgegenüber sieht der Bericht wenig Potential bei der Zusammenarbeit zwischen schleswig-holsteinischen und dänischen Nordseehäfen, denn „Brunsbüttel befindet sich in einer Konkurrenzsituation zu Esbjerg", etwa bei der Verschiffung von Windrädern.

Umschlagzahlen steigen stetig an

Laut einer Prognose des Bundesverkehrsministeriums wird sich der Umschlag in den deutschen Seehäfen bis zum Jahr 2025, gemessen am Basisjahr 2004, mehr als verdoppeln. Die Experten gehen von einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 4,6 Prozent aus. Auch die schleswig-holsteinischen Häfen verzeichnen Wachstumszahlen. 2006 wurden in den 30 Seehäfen des Landes nach Informationen des Statistischen Landesamts 37,1 Millionen Tonnen umgeschlagen, 5,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Schwerpunkt Schleswig-Holsteins liegt dabei in der Ostsee: Fast 77 Prozent des Güterumschlags ging in den baltischen Raum. Umsatzstärkster Hafen im Lande ist Lübeck (21,1 Millionen Tonnen) vor dem größten Westküstenhafen Brunsbüttel (6,2 Millionen Tonnen).

Antragstellung (Meldung): plenum-online, Januar 2008
Weitere Debatten / Infos zum Thema
plenum-online
Mai 2007; September 2007

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

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Zitate des Jahres 2008

Ein "Raum der Stille"

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2. Lesungen:
Haushalt 2009/2010
Beamtenbesoldung
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Grunderwerbssteuer
(ohne Aussprache)
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Landesbanken-Struktur
Berichte:
Haushaltsrechnung 2006
(ohne Aussprache)
Haushaltsrechnung 2007
(ohne Aussprache)
LRH-Entlastung
(ohne Aussprache)

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:
Landesbauordnung
Politiker Bezüge
Direktwahl Landräte
Verwaltungsgesetz / Kirchenaustrittsgesetz
(ohne Aussprache)
Landes-Schlichtungsgesetz
(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Direktwahl Landräte
Berichte:
BKA-Gesetz
Jugendstrafrecht
Kampfmittel-Bergung
(ohne Aussprache)
Minderheitenpolitik
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

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Nichtraucher-Schutzgesetz
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Kriegsopferfürsorge-Gesetz
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Wahl:
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KiTa-Mahlzeiten
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PISA-Ländervergleich
Partikeltherapie-Zentrum
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Berichte:
Volksinitiative Realschulen
Zielvereinbarung mit den Hochschulen
Lehrerausbildung Uni Flensburg
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Minderheiten-Aspekte im Schulgesetz
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W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

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Investitionspaket
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Tourismuswirtschaft
Norddt.Hafen-Kooperation
Wettbewerb / Bahnnetze
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Hinterlandanbindung Fehmarnbelt-Querung
(ohne Aussprache)
Bundesstraße 5
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 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

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Immissionsschutz
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Klimaschutzziele

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Antrag:
Kaliningrad-Kooperation
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