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Auf dieser Seite: Ausbildung

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Top 39
Qualität der Ausbildung in Schleswig-Holstein 
sichern und weiterentwickeln!
Antrag der Fraktion der SPD – Drucksache 17/1090neu
  Aufruf gemeinsam mit
Top 40
Bericht zur Ausbildungssituation im 
Hotel- und Gaststättengewerbe
Antrag der Fraktion DIE LINKE – Drucksache 17/1091

Koalition lehnt schärfere Kontrollen in Ausbildungsbetrieben ab

Kiel (SHL/17.12.) CDU und FDP sehen keinen Grund für eine umfassende Ausbildungsstatistik, die eine „tatsächliche Situation am Ausbildungsmarkt" darstellen soll. Dies hatte die SPD als ein Baustein zur Verbesserung der Ausbildungsqualität in Schleswig-Holstein gefordert. In einem von den Linken geforderten Bericht lobte Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU) die Unternehmen im Land für ihre Ausbildungspolitik und stellte klar, dass es nicht Aufgabe der Landesregierung sei, die in Betrieben geleistete Ausbildung zu kontrollieren.

Hintergrund der Debatte ist der jüngste Ausbildungsreport des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), in dem vor allem die Ausbildungssituation im Hotel- und Gaststättengewerbe mangelhafte Noten bekommen hatte. Die Opposition forderte geschlossen, die Ausbildungsqualität gerade in der Gastronomie zu verbessern und die Kontrollmechanismen zu verbessern. „Es muss im Interesse der weißen Schafe sein, die schwarzen Schafe zu identifizieren", betonte Anette Langner (SPD).

Björn Thoroe (Linke) kritisierte anschließend Wirtschaftsminister de Jager und warf ihm vor, in das gleiche Horn wie die Industrie- und Handelskammer zu stoßen. Die IHK hatte den DGB-Bericht als „provokant und polemisch" bezeichnet. „Ich habe nicht das Gefühl, dass das Problem, das in dem Ausbildungsbericht des DGB geschildert ist, bei Ihnen angekommen ist", so Thoroe an die Adresse von de Jager.

Weitere Redner: Karsten Jasper (CDU), Christopher Vogt (FDP), Ines Strehlau (Grüne), Lars Harms (SSW)

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Hintergrund:
Die meisten schleswig-holsteinischen Auszubildenden fühlen sich in ihren Betrieben wohl und geben ihren Lehrmeistern gute Noten, aber es gibt auch negative Ausnahmen, vor allem in der Gastronomie. Das geht aus dem jüngsten Ausbildungsreport des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Nord hervor, der im November vorgestellt wurde. Vor diesem Hintergrund haken SPD und Linke nach.

Die SPD fordert vom Land und von den Industrie- und Handels- sowie den Handwerkskammern anschaulichere Statistiken und schärfere Kontrollen in den Betrieben. Zudem müsse die Attraktivität der Lehre gesteigert werden, um auch künftig genügend Interessenten anzulocken. Die Linken wollen von der Landesregierung wissen, wie sie die Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen überwacht, etwa die Qualität der Ausbildung, die Höhe der Vergütung oder den Ausgleich von Überstunden.

  Laut DGB sind 70 Prozent der Azubis zufrieden /
  Probleme in Hotels und Gaststätten?

Der DGB hatte 2.600 Azubis in 58 Berufen befragt. Ergebnis: Rund 70 Prozent sind insgesamt zufrieden. Allerdings geben auch 43 Prozent der Befragten an, sie müssten regelmäßig Überstunden ableisten, und 22 Prozent brechen ihre Ausbildung vorzeitig ab. 85 Prozent würden gerne nach ihrer Gesellenprüfung im Lehrbetrieb weiterarbeiten, aber nur 19 Prozent haben hierfür eine Zusage.

Negativer Ausreißer sind nach DGB-Angaben die Hotels und Gaststätten. Demnach bekommen 48 Prozent der Azubis keinen Überstundenausgleich. In anderen Branchen sind es nur 19 Prozent. 63 Prozent der Hotel- und Gaststätten-Azubis arbeiten mehr als 40 Stunden in der Woche. Zudem wird fast jeder zweite Ausbildungsvertrag vorzeitig gelöst. Die Bedingungen schreckten zudem Jugendliche ab, heißt es weiter: Viele Ausbildungsplätze im Hotel- und Gaststättengewerbe blieben unbesetzt. Der Tourismus sei aber so wichtig für das Land, dass er nicht unter die Räder kommend dürfe.

In einer ersten Reaktion hat die Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein die DGB-Studie als „provokant und polemisch" bezeichnet und die Aussagekraft des Zahlenmaterials bezweifelt. Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU) nannte die Kritik „aus der Luft gegriffen und durch nichts belegt".

Vorherige Debatte zum Thema
plenum-online
März 2010

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit:  
Studienplätze in Schleswig-Holstein

Abschiebehaft Rendsburg

Außerdem notiert: 

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Vermessungs- und Katasterwesen
(ohne Aussprache)
Geodaten-Infrastruktur
(ohne Aussprache)
Marktüberwachung bei Bauprodukten
(ohne Aussprache)
Verwaltungsvorverfahren Anwälte, Notare
(ohne Aussprache)
1. Lesung:
Wahlgesetz / Verfassungsänderung
Ausschussempfehlung:
Maßregelvollzug BVerfG
(ohne Aussprache)
Anträge:

Blutprobenentnahme

Vertrauensleute für Richterwahl
(ohne Aussprache)
Berichtsantrag:

Hafen Lübeck / Transport radioaktiven Materials

Regierungsberichte:

Blutprobenentnahme

Sicherheitsbericht

F i n a n z e n

1. Lesung / 2. Lesung / Anträge:

Haushalt 2011/2012
1. Lesungen / Antrag:
Glücksspielgesetz
Altersgrenze beim LRH
(ohne Aussprache)
Ausschussempfehlungen:
LRH / Haushalt
(ohne Aussprache)
Haushaltsrechnung 2008
(ohne Aussprache)
Regierungsbericht:

Haushaltsrechnung 2009
(ohne Aussprache)

Berichtsantrag:

GMSH / Überprüfung
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

2. Lesung:

Kinderschutz / Verfassungsänderung
Ausschussempfehlung:
Kontrazeptiva
Anträge:
Ausbildungsqualität
Asylbewerber

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  E n e r g i e

2. Lesung:

Tariftreuegesetz
Große Anfrage:
Wirtschaftliche Bedeutung der Uni Lübeck
Ausschussempfehlung:
Flughafen Lübeck
Regierungsbericht:

Fehmarnbelt-Querung

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
F o r s t e n

2. Lesung:

Umweltverträglichkeits- Prüfung
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Forstliche Versuchsanstalt
(ohne Aussprache)
Landeswald-Gesetz
(ohne Aussprache)
Landesfischerei-Gesetz
(ohne Aussprache)
Anträge:
Pelztier-Farmen
Biomasse
Berichtsantrag:

Gemeinsame Agrarpolitik
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

Dringlichkeit:

Studienplätze in Schleswig-Holstein
2. Lesung:
Rundfunkänderungs-
Staatsvertrag
Ausschussempfehlungen:
Kooperationsverbot im Bildungsbereich
(ohne Aussprache)
Landeszentrale für 
Politische Bildung

(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

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