In Kürze: Meldungen 2 

xxx

Auf dieser Seite:


Jugendmedienschutz-Staatsvertrag  (2. Lesung, Top 05; Drs. 15/2218, 15/2467-neu), Landeszentrum für Datenschutz (Top 40; Drs. 15/1700, 15/2395), Bedarfsanalyse Polizei (Top 41; Drs. 15/931, 15/1010, 15/2396), Attraktivität Polizeiberuf (Top 42; 15/1703, 15/1740, 15/1750, 15/2397), Digitales Fernsehen (Top 43; 15/1562, 15/2398)


   Medien:  Der Jugendschutz wird im Fernsehen und anderen elektronischen Medien gestärkt. Grundlage ist der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, den die Regierungschefs der Länder im Herbst 2002 unterzeichnet hatten und dem der Landtag jetzt nach Zweiter Lesung einmütig zustimmte. Der Staatsvertrag stärkt die Selbstkontrolle der Medien und legt fest, dass einige Angebote wie etwa solche mit verfassungswidrigem Inhalt unzulässig sind. Der Landtag beschloss zugleich Folgeänderungen im Landesrundfunkgesetz und hielt sich dabei im Kern an die Gesetzesvorlage der Landesregierung.

  Bedarfsanalyse Polizei: Die Frage, wie viele Polizeibeamte es in einer Stadt oder einem Land geben muss, lässt sich nicht seriös beantworten. Dies beschloss der Landtag mit Stimmen von SPD, Grünen und SSW. Für die Polizei sei eine objektive Feststellung des Personalbedarfs nicht möglich, heißt es in dem SPD-Antrag weiter. Damit scheiterte ein Antrag der CDU, die im Juni 2001 eine Bedarfsanalyse für die Polizei in Schleswig-Holstein gefordert hatte. Innenminister Klaus Buß (SPD) erklärte vor kurzem, dass eine solche Analyse nicht machbar sei. Zugleich kündigte er an, dass eine polizeiinterne Reformkommission Ende des Jahres Vorschläge dazu machen wird, welche Aufgaben die Polizei in Zukunft mit wie viel Personal erfüllen soll. 

Mehr Informationen: Landtagszeitung 07/01

 

   Landeszentrum für Datenschutz:  Der Landtag hat den Tätigkeitsbericht 2002 des "Unabhängigen Landeszentrums für den Datenschutz in Schleswig-Holstein" (ULDSH) einvernehmlich zu den Akten gelegt. Der Bericht, der im Juni 2002 vorgelegt und dann in den Ausschüssen beraten wurde, macht auf gut 170 Seiten deutlich, dass es beim Datenschutz neben viel Licht auch reichlich Schatten gibt. So entdeckten die Datenschützer bei fast jeder Kontrolle kleine oder größere Mängel. Gerügt wurden auch einige Behörden, weil sie keinen Datenschutzbeauftragten ernannt hatten und elementare Sicherheitsregeln verletzt wurden. 

Mehr Informationen: www.datenschutzzentrum.de 

  Attraktivität Polizeiberuf: In der Landespolizei soll schrittweise die zweigeteilte Laufbahn eingeführt werden. Zu diesem Ziel bekannte sich der Landtag mit vom SSW gestützter rot-grüner Mehrheit. Der beschlossene SPD-Antrag lässt offen, wann es bei der Polizei nur noch Beamte des gehobenen und des höheren Dienstes gibt. Die zweigeteilte Laufbahn solle "im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten" eingeführt werden, heißt es dazu. Die FDP wollte in sieben Jahren am Ziel sein, die CDU hatte einen klaren Zeitrahmen gefordert und scheiterte damit ebenso wie mit ihren Vorschlägen, schrittweise eine zweite Einsatzhundertschaft und probeweise eine "Wachpolizei" (angestellte Objektschützer) einzurichten. Von den rund 6.000 Polizisten im Land arbeiten noch gut 4.000 Beamte im Mittleren Dienst. Endstufe ist hier die Besoldungsgruppe A9, in der ein Beamter monatlich nur rund 2.550 Euro brutto verdient.

Mehr Informationen: Landtagszeitung 04/02

 Digitales Fernsehen: Das neue "Digitale Terrestrische Fernsehen" (DVB-T) soll in den nächsten Jahren auch in Schleswig-Holstein anlaufen und das alte Analog-Fernsehen ersetzen. Dies geht aus einem Regierungsbericht hervor, den der Landtag jetzt abschließend zur Kenntnis nahm. DVB-T, das in Berlin erprobt wird, könnte im Endausbau 24 Programme liefern und gilt als Alternative zum Fernsehempfang über Kabel oder Satellit. So ist das Digital-TV auch mobil empfangbar, etwa im Auto. Möglich ist auch interaktives Fernsehen. Ein Haken: Haushalte, die analog fernsehen, also nicht am Kabel oder am Satelliten hängen, bleiben bei DVB-T-Einführung nur auf Empfang, wenn sie ein Zusatzgerät kaufen. In Schleswig-Holstein gilt dies für etwa jeden zehnten Haushalt.

Mehr Informationen: Landtagszeitung 03/02

 zurück zum Seitenanfang

* * * * *

Themen-Übersicht

Aktuelles

Abschied...
vom Plenarsaal

Regierungserklärung:
Situation HDW

Fragestunde zu 
Staatssekretärin a.D. Berg

Gesetzentwürfe

2. Lesungen:

Tariftreuegesetz

Disziplinarrecht
(Kurzmeldung)

Landesfischereigesetz
(Kurzmeldung)

Jugendmedienschutz
(Kurzmeldung)

Komm. Selbstverwaltung
(Kurzmeldung)

1. Lesungen:

Landesbank
Kommunen - Finanzen
Sicherheitstechnik
 - von der TO abgesetzt -

Bildung/Soziales/Kultur

Verlässliche Grundschule
Eingliederungshilfen
Kinderbetreuung
Literaturfestival
Hochschulentwicklung
(Kurzmeldung)
Hochschulbau
(Kurzmeldung)
Bildungsfreistellungsgesetz
(Kurzmeldung)

Wirtschaft / Finanzen
Arbeit

Werften
Kündigungsschutz
Arbeitsmarkt
(Kurzmeldung)

Inneres / Medien

Vandalismus
Bundeswehr im Innern
Gemeindefinanzreform
Komm. Handlungsfähigkeit
Verwaltungsstrukturreform/
Gebietsreform
Bundeswehrstandorte
Untersuchungsausschuss
Staatssekretärin a.D. Berg
Grundstücksverkäufe
(Kurzmeldung)
Bedarfsanalyse Polizei
(Kurzmeldung)
Attraktivität Polizeiberuf
(Kurzmeldung)
Landeszent. Datenschutz
(Kurzmeldung)
Baumaßnahmen Bahn
(Kurzmeldung)
Digitales Fernsehen
(Kurzmeldung)
Erbschaftssteuer
(Kurzmeldung)

Natur / Forschung / Energie

Erneuerbare Energie
Landes-Entwicklungsges.
Hochwasserschutz
Tierschutz
"Repowering" Windkraft
(Kurzmeldung)
Stammzellenforschung
(Kurzmeldung)
Futterkontrollen
(Kurzmeldung)
Modulation Landwirtschaft
(Kurzmeldung)

Tourismus / Verkehr

Fahrradverkehr
Strandparken

Europa / Justiz

Föderalismus
Ausschuss der Regionen
(Kurzmeldung)
Juristenausbildung
(Kurzmeldung)
Rolle der Regionen in EU
(Kurzmeldung)
Richterwahlausschuss
(Kurzmeldung)