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Seite: Hochschulpakt
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Hochschulpakt
Landtagsbeschluss vom 26. Januar 2007 – Drs. 16/1191
neu
Federführend ist das Ministerium für Wissenschaft,
Wirtschaft und Verkehr |
Drucksache:
-Plenarprotokoll- |
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Hochschulpakt:
Austermann
berichtet im Ausschuss
Kiel (SHL/22.02.)
Wissenschaftsminister Dietrich Austermann (CDU) wird im Bildungsausschuss
über die Umsetzung des Hochschulpakts im Lande berichten. Dorthin hat das
Plenum dieses Thema ohne Aussprache überwiesen, das die Grünen auf die
Tagesordnung gesetzt hatten. Laut Medienberichten sollen durch den Pakt bis
2010 insgesamt 3.970 Studienanfängerplätze an den schleswig-holsteinischen
Universitäten und Fachhochschulen entstehen. Bei den Unis sollen demnach
1.606 Plätze in Kiel, 375 in Lübeck und 119 in Flensburg geschaffen werden.
Von den insgesamt 1.700 FH-Plätzen soll der Löwenanteil ebenfalls in Kiel
(695) und Lübeck (675) eingerichtet werden.
Mit den neuen Erstsemester-Plätzen würde die
Gesamtzahl der Studienplätze im Lande auf knapp 51.000 steigen.
Für die neuen Studienplätze will der Bund 19 Millionen Euro
bereitstellen, das Land müsste die gleiche Summe kofinanzieren.
Bundesweit wollen Bund und Länder im Hochschulpakt bis 2010 jeweils
565 Millionen Euro zusätzlich aufbringen, um das Studienangebot in
Deutschland um 90.000 auf 450.000 hochzufahren.
Hintergrund:
Auf Antrag der Grünen berichtet die
Landesregierung mündlich über die Umsetzung des
Hochschulpakts im Lande.
Laut dem Hochschulpakt wollen Bund und Länder bis
2010 jeweils 565 Millionen Euro zusätzlich für die
Hochschulen aufbringen. Damit sollen 90.000 neue
Studienplätze für die geburtenstarken
Schulabgänger-Jahrgänge geschaffen werden. Insgesamt
werden an den Hochschulen dann 450.000 Plätze für
Studienanfänger bereit gehalten. Zugleich stellt der Bund
den Ländern in den nächsten vier Jahren 700 Millionen
Euro zusätzlich für die Forschung zur Verfügung.
Im Lande sollen dem Wissenschaftsministerium
zufolge insgesamt 3.970 Studienanfängerplätze an den
Universitäten und Fachhochschulen entstehen. Bei den Unis
sollen 1.606 Plätze in Kiel, 375 in Lübeck und 119 in
Flensburg geschaffen werden. Zudem sind insgesamt 1.700
FH-Plätze geplant davon der Löwenanteil ebenfalls in
Kiel (695) und Lübeck (675). Damit würde die Gesamtzahl
der Studienplätze im Lande auf knapp 51.000 steigen. Für
die die neuen Studienplätze will der Bund 19 Millionen
Euro bereitstellen, das Land müsste die gleiche Summe
kofinanzieren.
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