In Kürze: Meldungen 1 (Themen ohne Aussprache) 

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  • Kommun. Finanzausgleich (Antrag / Top 10) ...gehe zu

  • Politischer Extremismus (Antrag / Top 12) ...gehe zu

  • Renten-Eintrittsalter (Antrag / Top 15)..gehe zu

  • Ehrenamtliche Verwaltungsrichter (Wahl/Top 25b) .gehe zu


Mel1

Kommunaler Finanzausgleich (Antrag der Fraktion der FDP)  –
 Drucksache 16/1200

   Auf Initiative der Liberalen hat der Landtag einen Regierungsbericht zum kommunalen Finanzausgleich angefordert. Die Liberalen wollen insbesondere Auskunft darüber, wie die für die Kommunen im Doppelhaushalt für 2007 und 2008 beschlossene 120 Millionen-Euro- Kürzung kompensiert werden kann. Der Bericht soll zur März-Tagung vorliegen.
    Der kommunale Finanzausgleich regelt die Verteilung der Steuereinnahmen des Landes an Städte, Gemeinden und Kreise. Er soll steuerschwache Gemeinden im Vergleich zu reicheren Kommunen wirtschaftlich gleichstellen. Der Ausgleich beruht auf dem Grundsatz, dass jeder Träger öffentlicher Aufgaben auch mit den zur Deckung der Ausgaben erforderlichen Mitteln ausgestattet sein muss.
   

Schleswig-Holsteins Kommunen haben laut einer neuen Studie die bundesweit niedrigste Pro-Kopf-Verschuldung. Wie die Bertelsmann-Stiftung vergangenen Dienstag (20.02.) in Berlin mitteilte, beträgt die kommunale Schuldenlast im nördlichsten deutschen Bundesland 2.031 Euro je Einwohner, gefolgt von Bayern (2.566 Euro). Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern mit 4.645 Euro.

mehr Infos: plenum-online, Juni 2006


Mel2

Politischer Extremismus (Antrag der Fraktionen von CDU und SPD) –
 Drucksache 16/1208 neu

   Mit Blick auf die jüngsten Wahlerfolge der NPD fordert der Landtag von der Landesregierung zur März-Tagung einen schriftlichen Bericht über den politischen Extremismus in Schleswig-Holstein. Ferner möchte das Plenum über die Aktivitäten des Landes zur Bekämpfung radikaler Gruppierungen und Parteien informiert werden. Der Berichtsantrag stammt von CDU und SPD.
   In Schleswig-Holstein haben die Straf- und Gewalttaten mit rechtsextremen Hintergrund im vergangenen Jahr stark zugenommen. Laut Kriminalamt Kiel sind insgesamt 444 rechte Straftaten registriert worden. 2005 waren es noch 326. Das bedeutet ein Zuwachs von fast einem Drittel.

mehr Infos: plenum-online, Mai 2006
September 2006


Mel3

Renten-Eintrittsalter (Antrag der Abgeordneten des SSW) –
 Drucksache 16/1216

   Was bedeutet die "Rente mit 67" für die Arbeitnehmer? Wie wirkt sich die Anhebung des Rentenalters auf das Rentenniveau aus? Auf diese und weitere Fragen erwartet der Landtag von der Landesregierung in der Mai-Tagung eine Antwort. Den entsprechenden Berichtsantrag hat der SSW eingebracht.
   Der SSW befürchtet durch die Anhebung des Renteneintrittsalters einen Anstieg der Altersarmut und verweist in diesem Zusammenhang auf zur Zeit rund 1,2 Millionen Menschen im Alter über 50 Jahren ohne Arbeit.
   Dagegen sieht die Bundesregierung angesichts leerer Rentenkassen keine Alternative zur beschlossenen Regelung. Das Bundesarbeitsministerium hat vor diesem Hintergrund deshalb die Initiative "50+" auf den Weg gebracht. Danach erstattet der Staat arbeitslosen, über 50 Jahre alten Menschen 30 bis 50 Prozent (maximal 800 Euro) der Differenz zwischen neuem und alten Lohn, wenn sie einen niedriger bezahlten Job annehmen, als in der vorherigen Anstellung. Auf diese Weise sollen bis zu 30.000 Stellen geschaffen werden.


Mel4

Ehrenamtlichen Verwaltungsrichter (interfraktioneller Antrag) – 
Drucksache 16/1240

   Einstimmig hat das Parlament am Mittwoch, 21.Februar, die Mitglieder des Innen- und Rechtsausschusses mit der Wahl von Vertrauensleuten für die Wahl von ehrenamtlichen Verwaltungsrichtern beauftragt. Die Abgeordneten folgten mit ihrem Votum einem fraktionsübergreifenden Antrag.
    Die Mitglieder des Ausschusses haben nun die Aufgabe, sieben Vertrauensleute aus sieben Regionen des Landes zu bestimmen. Diese bilden dann einen Ausschuss, der die jeweils zwei ehrenamtlichen Richter in den Senaten des Schleswiger Oberverwaltungsgerichts bestimmt. Die Vertrauensleute sind auch nach dem gleichen Muster für die ehrenamtlichen Richter des Verwaltungsgerichts zuständig, das ebenfalls in Schleswig sitzt.
   Die Vertrauensleute werden für vier Jahre gewählt. Ein für diesen Posten vorgeschlagener Bürger muss die Wahl annehmen, es sei denn er ist Arzt oder in einem anderen medizinischen Beruf tätig, Geistlicher oder Apotheker. Auch über 65-Jährige sowie Bürger, die sich schon seit acht Jahren ehrenamtlich engagieren, sind nicht verpflichtet die Wahl zur Vertrauensperson anzunehmen.


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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde:
Kinderstudie Unicef

Dringlichkeit: Giftmüll

Außerdem notiert: 
Herzlichen Glückwunsch

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:
Medienstaatsvertrag
Rundfunkänderungsvertrag
Polizeigesetz
Informations-Freiheitsgesetz
Anträge:
Denkmalschutz Quickborn
Kommunalreform
Politischer Extremismus u. Fremdenfeindlichkeit
(ohne Aussprache)
Wahlausschuss ehren-
amtliche Verwaltungsrichter

(ohne Aussprache)

F i n a n z e nt

Antrag:
Kommun.Finanzausgleich
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Anträge:
Gesundheitsreform
Kontrollierte Heroinvergabe
Renten-Eintrittsalter
(ohne Aussprache)

Aktuelle Stunde:
Kinderstudie Unicef

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
Windenergie
Stromnetze
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

2. Lesung:
Landesnaturschutzgesetz/
Naturschutzbeauftragter
1. Lesung:
Tierschutz
Anträge:
Klimaschutz
Windenergie
Umweltbildung
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

Anträge:
Lehrerbildung
Sprachheil-Pädagogoik
Studienplatzvergabe (ZVS)
(ohne Aussprache)
Berichte:
EU-Forschungsprogramm
Hochschulpakt

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Anträge:
Rechtsstreit EU-Kommission
"European Clean Ship"
Berichte:
Europabericht 2007
EU-Umgebungslärm-Richtlinie