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Mel1
Studienplatzvergabe
(Gesetzentwurf der Landesregierung) –
Drucksache 16/1212
Die Länder haben sich
auf einen neuen Staatsvertrag für die Zentralstelle für die Vergabe
von Studienplätzen (ZVS) geeinigt. Jetzt muss der Landtag das Abkommen,
das neue Auswahlverfahren zum Hochschulzugang enthält, ratifizieren.
Vorgesehen ist unter anderem die Einführung einer "Abitur-Bestenquote".
Mit ihr sollen Abiturienten mit überdurchschnittlichen Abschlüssen
künftig an einer Hochschule nach Wahl studieren dürfen. Außerdem soll der so genannte "Medizinertest" entfallen. Das Plenum
überwies das Thema zunächst an den Bildungsausschuss.
mehr Infos: plenum-online,
September
2006
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Mel2
Umweltbildung
(Antrag der Fraktionen von CDU und SPD)
–
Drucksache 16/1206
In einem von
den Grünen beantragten schriftlichen Bericht soll die Landesregierung
zur Mai-Tagung darlegen, wie es um die Umweltbildung in
Schleswig-Holstein steht und welche neue Initiativen in diesem Bereich
geplant sind. Der Begriff "Umweltbildung" ist in den 70er
Jahren des vergangenen Jahrhunderts entstanden und steht für die
Vermittlung des verantwortungsbewussten Umgangs mit der Umwelt sowie den
natürlichen Ressourcen. In Schleswig-Holstein vermitteln ökologisches
Know-how unter anderem die Akademie für Natur und Umwelt,
Naturerlebnisräume, Jugendwaldheime oder Waldkindergärten.
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Mel3
Stromnetze
(Antrag der Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN)
–
Drucksache 16/1211
Der stetige Ausbau von
Windkraftanlagen macht in Schleswig-Holstein einen Ausbau des
Stromnetzes notwendig. Vor diesem Hintergrund fordert der Landtag von
der Landesregierung in der März-Tagung einen schriftlichen Bericht
über geplante Netzanbindungen. Die Abgeordneten folgten damit einem
Antrag der Grünen. Die Oppositionspartei fragt unter anderem nach den
geplanten Leitungstrassen Breklum-Flensburg, Heide-Pöschendorf und
Lübeck-Göhl. Dabei machen sich die Grünen vor allem für den Einsatz
von Erdkabeln stark. Auch die zuständigen Kreistage in Nordfriesland,
Dithmarschen und Ostholstein haben sich für Erdkabelleitungen
ausgesprochen. Dagegen bevorzugt beispielsweise der Stromkonzern E.ON
für den Netzausbau von Breklum nach Flensburg kostengünstigere
Freileitungen.
mehr Infos: plenum-online,
Mai
2006
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