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Auf dieser Seite: Beschäftigung 

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Europäische Beschäftigungsinitiative – Chancen für Schleswig-Holstein

Antrag der Fraktion der SPD – Drucksache 17/182
Änderungsantrag der Fraktionen von CDU und FDP – 
Drucksache 17/307
   Neu: Ohne Aussprache

 


Arbeitsmarktpolitik: Zunächst 
beraten die Ausschüsse

Kiel (SHL/26.02.) Ein Antrag der SPD sowie ein diesbezüglicher ein Änderungsantrag der Koalition zur Europäische Beschäftigungsinitiative werden vor einer Aussprache im Plenum zunächst in den Ausschüssen für Wirtschaft und Europa beraten. Darauf haben sich die Fraktionen verständigt. 

Die SPD fordert die Landesregierung auf, bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit künftig stärker auf Initiativen der Europäischen Union zu setzen. Insbesondere sollen mehr Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) ins Land geholt werden. Zudem unterstützen die Sozialdemokraten die Beschäftigungsinitiative der EU–Kommission, die von den Regierungen der Mitgliedsstaaten bislang noch nicht verabschiedet wurde. Die Koalition begrüßt den Ansatz der Landesregierung, die Elemente der von der EU-Kommission aufgestellten Flexicurity-Strategie aufzugreifen. Die Strategie zielt auf eine gleichzeitige Stärkung von Flexibilität und Sicherheit auf dem Arbeitsmarkt.

 

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Hintergrund:
Die SPD fordert die Landesregierung auf, bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit künftig stärker auf Initiativen der Europäischen Union zu setzen. Insbesondere sollen mehr Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) ins Land geholt werden. Zudem unterstützen die Sozialdemokraten die Beschäftigungsinitiative der EU–Kommission, die von den Regierungen der Mitgliedsstaaten bislang noch nicht verabschiedet wurde.

In einem Änderungsantrag begrüßt die Koalition den Ansatz der Landesregierung, die Elemente der von der EU-Kommission aufgestellten Flexicurity-Strategie aufzugreifen. Die Strategie zielt auf eine gleichzeitige Stärkung von Flexibilität und Sicherheit auf dem Arbeitsmarkt.

Die im letzten Sommer vorgelegten Pläne für das neue Beschäftigungsprogramm sollen helfen, den von der Finanzkrise gebeutelten europäischen Arbeitsmarkt wieder aufzupäppeln. Die Initiative umfasst drei Kernziele. Demnach sollen bestehende Arbeitsplätze erhalten und gleichzeitig neue Jobs geschaffen werden. Zudem sind technische Ausbildungen, maßgeschneidert für die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes, und eine Effizienzerhöhung der Jobberatung geplant.

Innerhalb eines Jahres sollen 19 Milliarden Euro vom Europäischen Sozialfonds für den Erhalt und die Schaffung neuer Jobs bereitgestellt werden. Gleichzeitig soll der ESF fachliche Ausbildungsmaßnahmen und Beschäftigungsprojekte finanzieren. Zuvor mussten die EU-Mitglieder bei Anträgen auf Finanzunterstützungen vom ESF jeweils die exakte Ausgleichssumme aufbringen, die der Fonds bereit war, zu zahlen. Das Mitgliedsland und der ESF teilten sich die Projektfinanzierung zum gleichen Verhältnis. Doch die EU fürchtet nun, dass aufgrund der Rezession manche EU-Staaten die notwenigen Ausgleichzahlungen nicht erbringen können. Die neuen Regeln verzichten daher auf die Ausgleichsinvestitionen. So können auch Länder, die knapp bei Kasse sind, Beschäftigungsprojekte mit Hilfe des ESF realisieren.

  Initiative will fünf Millionen Jugendlichen
  Lehrstellen verschaffen

Zudem will die Europäische Investitionsbank etwa 400 Millionen Euro bereitstellen, und die EU-Kommission plant, Haushaltsgelder von etwa 100 Millionen Euro für die EU-Beschäftigungsinitiative abzuzweigen. Die insgesamt 500 Millionen Euro sollen als Kredite an kleine und mittlere Betrieben gehen, die auf anderen Wegen keine Darlehen erhalten. Man hofft, dass diese Betriebe daraufhin mehr Mitarbeiter beschäftigen. Außerdem soll das Geld Arbeitslosen zur Verfügung gestellt werden, die ein Unternehmen gründen wollen.

Die Beschäftigungsinitiative der EU sieht zudem vor, für fünf Millionen Jugendliche Lehrstellen anzubieten. Auch sollen Arbeitslose kurzfristig Zugang zu Weiterbildungsmaßnahmen erhalten, um sich wieder schneller auf dem Arbeitsmarkt integrieren zu können. Darüber hinaus sollen kleine Betriebe Unterstützung für den Erwerb von neuen Technologien erhalten.

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde:  
Hartz IV-Diskussion

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Herzlichen Glückwunsch...

I n n e n  / R e c h t

2. Lesung:

Fakultativ-Protokoll
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Sparkassengesetz
Kennzeichnung Polizeibeamte
Diäten
(ohne Aussprache)
Ärztl. Versorgung Inhaftierter
(ohne Aussprache)
Anträge:

Breitbandnetz

Rechtsextremismus

Staatsangehörigkeitsrecht

Gewalt gegen Polizisten
(ohne Aussprache)
Rundfunkgebühren / Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
Berichte:

Innenministerkonferenz
(ohne Aussprache)

Petitionsausschuss
(ohne Aussprache)

Wahlprüfungsbeschwerde
(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

2. Lesungen:

IT-Planungsrat / Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
Dienstleistungsrichtlinie
(ohne Aussprache)
Anträge:
Landesbanken
(ohne Aussprache)
Glücksspiel
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Aktuelle Stunde:

Hartz IV-Diskussion
Anträge:
SGB II Regelleistungen
Job-Center
Frauentag
Gleichstellung Frauen
Kranken-/Pflege-
versicherung
Hausärzte
Arzneimittel
Unterkunftskosten / HartzIV
(ohne Aussprache)
Wohnformen für behinderte Frauen
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

2. Lesung:

Röntgenlaser-Anlage / Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
Anträge:
Europäische Beschäftigungsinitiative
Fehmarnbelt-Querung
Bericht:

Flughafen Lübeck

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

2. Lesungen:

Naturschutzgesetz
Milchquote / Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Landes-Wassergesetz
(ohne Aussprache)
Fischereigesetz
(ohne Aussprache)
Anträge:
Solarförderung
Windenergie
EU Agrar- und Umweltpolitik
Berichte:

Nachhaltigkeit

Weltnaturerbe Wattenmeer

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

Anträge:
Landestheater
UK SH / Finanzsituation
(ohne Aussprache)
Hochbegabtenförderung
(ohne Aussprache)
Bericht:

Politische Bildung

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Wahl:
Kammer der Gemeinden und Regionen
(ohne Aussprache)