zurück zur aktuellen Ausgabe von plenum-online

plenum-online wird während der Tagung ständig aktualisiert. Betätigen Sie bitte bei Aufruf einer Seite die Funktion "Neu laden" , "Aktualisieren" oder "reload", um ggf. die neueste Fassung zu erhalten.  

Auf dieser Seite: ARGEn/SGB II 

xxx

Top 22:
Optionskommunen erhalten

Antrag der Fraktion B´90/DIE GRÜNEN – Drs. 17/230
  
Aufruf gemeinsam mit 
Top 33:
Optionskommunen schaffen und erhalten

Antrag der Fraktionen von SSW, CDU und FDP – 
Drucksache 17/264(neu)
   Aufruf gemeinsam mit 
Top 36:
Grundgesetzänderung notwendig – Zukunft der ARGEn sichern
Antrag der Fraktion der SPD – Drucksache 17/267
   Aufruf gemeinsam mit 
Top 46:
a.  Unverzügliche Neuordnung der Trägerschaft im SGB II
Antrag der Fraktion B´90/DIE GRÜNEN – Drucksache 17/22
b.  Betreuung und Vermittlung von Langzeitarbeitslosen aus einer Hand erhalten
Antrag der Fraktion der SPD – Drucksache 17/37
(Ausschussüberweisung am 20. November 2009)
Bericht und Beschlussempfehlung des Sozialausschusses  – Drucksache 17/203

Appell an Berlin: Job-Center 
schnell reformieren

Unterschiedliche Vorstellungen zum "Optionsmodell"

Kiel (SHL/26.02.) Geschlossen hat der Landtag von der Bundesregierung eine rasche Lösung beim Streit über die Neuaufstellung der Arbeitslosenverwaltung gefordert. Dabei müsse die bisherige Betreuung der Hartz-IV-Empfänger „aus einer Hand" erhalten bleiben. Hintergrund: Die Job-Center, in denen die langzeitarbeitslosen Menschen betreut werden, müssen bis Ende dieses Jahres auf eine neue rechtliche Grundlage gestellt werden. Das Bundesverfassungsgericht hatte die bisherige Mischverwaltung von Arbeitsagenturen und Kommunen beanstandet. Nun ist eine Grundgesetzänderung im Gespräch.

Unterschiedliche Vorstellungen herrschen im Landtag allerdings über das so genannte Optionsmodell, bei dem die Kreise die Betreuung von Langzeitarbeitslosen in Eigenregie übernehmen – ohne die Bundesagentur für Arbeit. Hiervon gibt es bundesweit 69, davon zwei im Lande, die Kreise Schleswig-Flensburg und Nordfriesland. Koalition und SSW wollen dieses Modell ausweiten und entfristen, SPD und Grüne sprechen sich hingegen nur dafür aus, die bestehenden Optionskommunen zu erhalten. Die Linken wiederum lehnen das Optionsmodell grundsätzlich ab, weil es zu einem „Flickenteppich" führe.

Hauptredner: Marret Bohn (Grüne), Flemming Meyer (SSW), Wolfgang Baasch (SPD), Werner Kalinka (CDU), Anita Klahn (FDP), Antje Jansen (Linke), Sozialminister Heiner Garg (FDP)

Druckversion

zurück zum Textanfang

Hintergrund:
Im Landtag herrschen unterschiedliche Vorstellungen, wie die Arbeitsverwaltung künftig aufgestellt werden soll. Umstritten ist insbesondere das so genannte Optionsmodell, bei dem die Kreise die Betreuung von Langzeitarbeitslosen in Eigenregie übernehmen – ohne die Bundesagentur für Arbeit (BA). Koalition und SSW wollen dieses Modell ausweiten, SPD und Grüne sprechen sich hingegen nur dafür aus, die bestehenden Optionskommunen zu erhalten – im Lande sind dies die Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg,.

Hintergrund: Die Job-Center, in denen die Langzeitarbeitslosen betreut werden, müssen bis Ende des Jahres auf eine neue rechtliche Grundlage gestellt werden. Das Bundesverfassungsgericht hatte die bisherige Mischverwaltung von Arbeitsagenturen und Kommunen beanstandet. Dies soll nach Willen der schwarz-gelben Koalition in Berlin und der Bundes-SPD durch eine Grundgesetzänderung erreicht werden. Für die Zwei-Drittel-Mehrheit zur Änderung der Verfassung benötigt die schwarz-gelbe Koalition die Stimmen der SPD – hierüber laufen derzeit Gespräche.

Bei den Optionskommunen wollen Union und Liberale deutlich die derzeitige Zahl von bundesweit 69 deutlich aufstocken, die SPD in Berlin ist aber nur zu einer begrenzten Erhöhung bereit.

Letzte Debatte zum Thema:
plenum-online
November 2009

zurück zum Textanfang

* * * * *

 

Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde:  
Hartz IV-Diskussion

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Herzlichen Glückwunsch...

I n n e n  / R e c h t

2. Lesung:

Fakultativ-Protokoll
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Sparkassengesetz
Kennzeichnung Polizeibeamte
Diäten
(ohne Aussprache)
Ärztl. Versorgung Inhaftierter
(ohne Aussprache)
Anträge:

Breitbandnetz

Rechtsextremismus

Staatsangehörigkeitsrecht

Gewalt gegen Polizisten
(ohne Aussprache)
Rundfunkgebühren / Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
Berichte:

Innenministerkonferenz
(ohne Aussprache)

Petitionsausschuss
(ohne Aussprache)

Wahlprüfungsbeschwerde
(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

2. Lesungen:

IT-Planungsrat / Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
Dienstleistungsrichtlinie
(ohne Aussprache)
Anträge:
Landesbanken
(ohne Aussprache)
Glücksspiel
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Aktuelle Stunde:

Hartz IV-Diskussion
Anträge:
SGB II Regelleistungen
Job-Center
Frauentag
Gleichstellung Frauen
Kranken-/Pflege-
versicherung
Hausärzte
Arzneimittel
Unterkunftskosten / HartzIV
(ohne Aussprache)
Wohnformen für behinderte Frauen
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

2. Lesung:

Röntgenlaser-Anlage / Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
Anträge:
Europäische Beschäftigungsinitiative
Fehmarnbelt-Querung
Bericht:

Flughafen Lübeck

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

2. Lesungen:

Naturschutzgesetz
Milchquote / Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Landes-Wassergesetz
(ohne Aussprache)
Fischereigesetz
(ohne Aussprache)
Anträge:
Solarförderung
Windenergie
EU Agrar- und Umweltpolitik
Berichte:

Nachhaltigkeit

Weltnaturerbe Wattenmeer

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

Anträge:
Landestheater
UK SH / Finanzsituation
(ohne Aussprache)
Hochbegabtenförderung
(ohne Aussprache)
Bericht:

Politische Bildung

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Wahl:
Kammer der Gemeinden und Regionen
(ohne Aussprache)