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Auf dieser
Seite: Nachhaltigkeitsbericht
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Top 51:
Nachhaltigkeitsbericht
2009
Federführend
ist das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und
ländliche Räume – Drucksache 17/170
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Neu:
Von der
Tagesordnung abgesetzt
Hintergrund:
„Wir wollen unseren Kindern und nach Möglichkeit
allen Kindern dieser Erde eine Welt hinterlassen, die
ökologisch, sozial und ökonomisch intakt ist" –
unter diesem Leitbild steht die „Nachhaltigkeitsstrategie"
des Landes, die die Landesregierung nun in ihrem über 100
Seiten starken Nachhaltigkeitsbericht darstellt. Dabei
gehe es nicht nur darum, Umwelt und Klima zu schonen,
sondern auch mit neuen Technologien für Wachstum zu
sorgen, etwa im Bereich der erneuerbaren Energien.
Fünf
"Leitthemen" stehen im Zentrum:
- Klimawandel: Die
Landesregierung stellt sich hinter das Ziel des
Bundes, die Kohlendioxid-Emissionen bis 2020 um 40
Prozent gegenüber 1990 zu senken, um die globale
Erwärmung auf zwei Grad im Vergleich zum
vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Entsprechend
sollen regenerative Energien ausgebaut und die
Forschung in diesem Bereich intensiviert werden. Um
für drohende Überflutungen gewappnet zu sein, gibt
es bereits jetzt einen "Klimazuschlag" von
30 bis 50 Zentimetern beim Deichbau.
- Demographischer
Wandel: Die Einwohnerzahl Schleswig-Holsteins wird in
den nächsten Jahrzehnten sinken, gleichzeitig werden
deutlich mehr ältere Menschen im Lande leben als
zurzeit. Um dieser Entwicklung zu begegnen, will sich
die Landesregierung bei der Landesentwicklung auf „Schwerpunkte"
in den Zentralen Orten und an den Rändern der großen
Städte konzentrieren. Hier soll eine ausreichende
Infrastruktur- und Gesundheitsversorgung
gewährleistet werden.
- Wachstum und
Innovation: Wirtschaftswachstum soll nach den Worten
der Landesregierung kein „Selbstzweck" sein,
sondern das Einkommen der Bevölkerung sichern und den
„natürlichen Rahmen" schonen. Entsprechend
konzentriert sich die Förderpolitik des Landes auf
Zukunftsbranchen wie die Gesundheitswirtschaft, die
Maritime Wirtschaft, Informationstechnologie, Mikro-
und Nanotechnologie oder auch Tourismus.
- Bildung: Die Themen
Klimawandel, Artenvielfalt und globale Gerechtigkeit
sollen in allen Phasen des Lernens berücksichtigt
werden – vom Kindergarten über Schule,
Berufsausbildung und Hochschule bis hin zur
beruflichen Fort- und Weiterbildung. Zudem verfolgt
die Bildungspolitik des Landes das Ziel, die
beruflichen Startchancen von Jugendlichen zu
verbessern.
- Kooperation: Nur „große
Einheiten" können laut dem Regierungspapier im
globalisierten Wettbewerb konkurrenzfähig sein.
Deswegen wird die Zusammenarbeit im Ostseeraum und mit
Süddänemark genauso in den Vordergrund gestellt wie
Kooperation mit den anderen norddeutschen
Bundesländern, insbesondere in der Metropolregion
Hamburg.
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