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In Kürze: Meldungen 1 (Themen ohne Aussprache) 

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Auf dieser Seite:


  • Fakultativprotokoll / Staatsvertrag
    (2. Lesung / Top 4)
    ...gehe zu

  • Ärztliche Versorgung Inhaftierter / Staatsvertrag
    (1. Lesung / Top 9)
    ...gehe zu

  • Gewalt gegen Polizisten  
    (Berichts-Antrag / Top 32)
    ...gehe zu

  • Innenministerkonferenz
    (Ausschuss-Bericht / Top 47)
    ...gehe zu

  • Petitionsausschuss
    (Ausschuss-Bericht / Top 48)
    ...gehe zu

  • Wahlprüfungsbeschwerde / LVerfG
    (Ausschuss-Bericht / Top 48a)
    ...gehe zu


Mel1

Fakultativprotokoll / Staatsvertrag – Drs. 17/147, 17/239

Der Landtag hat den Weg für eine unabhängige Kommission zur regelmäßigen Kontrolle von Gefängnissen, dem Polizei-Gewahrsam sowie psychiatrischen Kliniken und Altersheimen mit geschlossenen Abteilungen freigemacht. Bei Enthaltung der Linken ratifizierten die Abgeordneten den von der Landesregierung vorgelegten Staatsvertrag der Bundesländer, den die Regierungen im Juni 2009 in Dresden unterzeichnet hatten. Hintergrund ist das vor acht Jahren  von den Vereinten Nationen beschlossene Abkommen „gegen Folter und grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe", das auf dem sogenannten Fakultativprotokoll basiert.


Mel2

Ärztl. Versorgung Inhaftierter / Staatsvertrag – Drs. 17/224

Ein Staatsvertrag zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein, der die Unterbringung und Behandlung von Gefangenen der Landesjustizanstalten im Zentralkrankenhaus der Untersuchungshaftanstalt Hamburg neu regeln soll, wurde an den Innen- und Rechtsausschuss sowie an den Sozialausschuss überwiesen. Konkret sieht das Vertragswerk vor, dass Anstaltsärzte das Justizministerium umgehend über beabsichtigte Verlegungen und abgelehnte Aufnahmen informieren. Ferner sollen die Transporte erkrankter Gefangener in das Zentralkrankenhaus, Rücktransporte in die Justizvollzugsanstalten sowie Transporte in externe Krankenhäuser Schleswig-Holsteins von Landesbediensteten durchgeführt werden. Das Land Schleswig-Holstein besitzt kein eigenes Vollzugskrankenhaus.


Mel3

 Gewalt gegen Polizisten – Drucksache 17/263

Der Landtag wird sich in der März-Tagung mit Gewaltdelikten gegen Polizeibeamte beschäftigen. Grundlage der Debatte soll ein von CDU und FDP beantragter Bericht der Landesregierung sein, in dem unter anderem eine Ursachenanalyse für die Gewalt gegen Ordnungshüter vorgenommen werden soll. Zudem will das Parlament wissen, ob es zusätzliche Nachsorge-Maßnahmen für verletzte und geschädigte Polizisten gibt. Angaben des Innenministeriums zufolge wurden in den vergangenen beiden Jahren jeweils mehr als 700 Beamte im Dienst angegriffen und zum Teil schwer verletzt.


Mel4

Innenministerkonferenz – Drucksachen 17/10317/206

Der Landtag hat einen Berichtsantrag des SSW zur letzten Innenministerkonferenz, die im Dezember vergangenen Jahres in Bremen stattfand, für erledigt erklärt. Gefragt worden war unter anderem nach der sogenannten Altfallregelung von langjährig geduldeten Ausländern. Dem Bericht zufolge haben die Innenminister beschlossen, die "Aufenthaltserlaubnis auf Probe" um zwei Jahre bis Ende 2011 zu verlängern. Ohne diese Verlängerung hätte etwa 30.000 Flüchtlingen der Rückfall in die Duldung und damit möglicherweise eine Abschiebung gedroht.


Mel 5

Petitionsausschuss / Quartalsbericht – Drucksache 17/249

Der Petitionsausschuss des Landtages hat seinen Bericht für das vierte Quartal des Jahres 2009 vorgelegt. Demnach gingen in der Zeit vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember insgesamt 80 neue Petitionen ein. In dem Quartal konnten 92 Fälle abschließend behandelt werden. Gut jede vierte Petition habe mit einem positiven Ergebnis für den Hilfesuchenden abgeschlossen werden können, teilte die Vorsitzende des Petitionsausschusses, Katja Rathje-Hoffmann, mit.

In einer kurzen Vorstellung des Berichts wies die Ausschussvorsitzende darauf hin, dass einer der Petitionsschwerpunkte nach wie vor die Erhebung von Rundfunkgebühren ist. Die Zahl der Eingaben in diesem Bereich sei deutlich angestiegen, weil viele Einkommensschwache nach In-Kraft-Treten des 8. Rundfunkänderungsstaatsvertrages nicht mehr von der Gebührenpflicht befreit würden. Die derzeit geltenden Befreiungstatbestände seien ausschließlich an die Bewilligung von Sozialleistungen, wie beispielsweise Arbeitslosengeld II, geknüpft. Andere Einkommensschwache, wie Geringverdiener oder Studenten, die kein Bafög erhalten, müssten Gebühren zahlen – auch wenn sie mit genauso wenig, manchmal sogar mit noch weniger Geld als ein Sozialleistungsempfänger, auskommen müssten.

„Diese Befreiungsregelungen sind den betroffenen Bürgern kaum vermittelbar und werden oftmals zu Recht als ungerecht empfunden", so Rathje-Hoffmann. „Der Ausschuss habe daher beschlossen, sich im Rahmen seines Selbstbefassungsrechtes intensiv mit dieser Thematik zu befassen. Die Ausschussvorsitzende kündigte an, länderübergreifend Gespräche mit den Kollegen aus den anderen Petitionsausschüssen zu führen.

Mehr Info zum Petitionsausschuss (Hauptseiten Internetangebot Landtag)


Mel 6

Wahlprüfungsbeschwerde / LVerfG – Drucksache 17/295

Der Landtag wird sich in einer vom Landes-Verfassungsgericht erbetenen Stellungnahme gegen die von den Linken beim Landesverfassungsgericht eingereichte Wahlprüfungsbeschwerde aussprechen. Der Landtagspräsident wurde beauftragt, einen Verfahrensbevollmächtigten zu bestellen. Ein entsprechender Beschluss kam mit der Mehrheit der CDU/FDP-Koalition zustande.

Die Linke hatte nach der Landtagswahl im September vergangenen Jahres gegen die Mandatsverteilung geklagt. Sie fordert mit Blick auf die CDU-Überhangmandate einen Vollausgleich. Das würde zum Verlust der Mehrheit von Schwarz-Gelb im Landtag führen.

Letzte Behandlung des Themas: plenum-online Januar 2010


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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde:  
Hartz IV-Diskussion

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Herzlichen Glückwunsch...

I n n e n  / R e c h t

2. Lesung:

Fakultativ-Protokoll
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Sparkassengesetz
Kennzeichnung Polizeibeamte
Diäten
(ohne Aussprache)
Ärztl. Versorgung Inhaftierter
(ohne Aussprache)
Anträge:

Breitbandnetz

Rechtsextremismus

Staatsangehörigkeitsrecht

Gewalt gegen Polizisten
(ohne Aussprache)
Rundfunkgebühren / Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
Berichte:

Innenministerkonferenz
(ohne Aussprache)

Petitionsausschuss
(ohne Aussprache)

Wahlprüfungsbeschwerde
(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

2. Lesungen:

IT-Planungsrat / Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
Dienstleistungsrichtlinie
(ohne Aussprache)
Anträge:
Landesbanken
(ohne Aussprache)
Glücksspiel
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Aktuelle Stunde:

Hartz IV-Diskussion
Anträge:
SGB II Regelleistungen
Job-Center
Frauentag
Gleichstellung Frauen
Kranken-/Pflege-
versicherung
Hausärzte
Arzneimittel
Unterkunftskosten / HartzIV
(ohne Aussprache)
Wohnformen für behinderte Frauen
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

2. Lesung:

Röntgenlaser-Anlage / Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
Anträge:
Europäische Beschäftigungsinitiative
Fehmarnbelt-Querung
Bericht:

Flughafen Lübeck

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

2. Lesungen:

Naturschutzgesetz
Milchquote / Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Landes-Wassergesetz
(ohne Aussprache)
Fischereigesetz
(ohne Aussprache)
Anträge:
Solarförderung
Windenergie
EU Agrar- und Umweltpolitik
Berichte:

Nachhaltigkeit

Weltnaturerbe Wattenmeer

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

Anträge:
Landestheater
UK SH / Finanzsituation
(ohne Aussprache)
Hochbegabtenförderung
(ohne Aussprache)
Bericht:

Politische Bildung

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Wahl:
Kammer der Gemeinden und Regionen
(ohne Aussprache)