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Auf dieser Seite: Solarenergie

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Einnahmesteigerung und Ausgabesenkung 
durch Solar- und/oder Photovoltaikanlagen
Antrag der Fraktionen von SSW, SPD, BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN und DIE LINKE – Drucksache 17/1253neu 
Änderungsantrag der Fraktionen von CDU und FDP – Drucksache 17/1334 

Mehr Solar- und Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden

Kiel (SHL/24.02.) Der Landtag setzt verstärkt auf Sonnenenergie – nicht nur aus Umweltschutzgründen, sondern auch aus haushaltstechnischen Gründen. Mit Zustimmung von SPD, Grünen und SSW und bei Enthaltung der Linken verabschiedete die Koalition ihren Antrag, der die Landesregierung auffordert, alle geeigneten Dachflächen von Landesliegenschaften für Photovoltaikanlagen zu nutzen. Dies soll allerdings ausschließlich nur dann geschehen, wenn sich der Betrieb wirtschaftlich lohnt.

Für einen ähnlich lautenden Antrag der Opposition konnte sich die Koalition dagegen nicht erwärmen. Er berücksichtige die Investitionskosten nicht, erwecke den Eindruck, dass jede Investition Rendite abwerfe und alle Dächer für solche Anlagen geeignet seien, kritisierten Redner von Union und Liberalen.

Nach Angaben von Finanzminister Rainer Wiegard (CDU) stehen derzeit auf 20 Dächern von Landesliegenschaften Solaranlagen. Auf weiteren sieben seien Solar-Thermieanlagen installiert. „Die Investitionen rentieren sich häufig nicht", gab der Finanzminister zu bedenken. Dennoch werde „regelmäßig bei Neubauten und Sanierungen geschaut, welche energetischen Maßnahmen wirtschaftlich, sinnvoll und notwendig sind", so Wiegard.

Hauptredner: Lars Harms (SSW), Jens-Christian Magnussen (CDU), Olaf Schulze (SPD), Oliver Kumbartzky (FDP), Detlef Matthiessen (Grüne), Ulrich Schippels (Linke)

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Hintergrund:
Geld sparen durch Sonnenstrahlen: Der SSW fordert die Landesregierung auf, die Gebäude des Landes mit Solar- und Photovoltaik-Anlagen auszustatten. Dadurch könne das klamme Land Strom- und Heißwasserkosten sparen. Zudem gebe es Mehreinnahmen, wenn die Dächer verpachtet würden und Solarbetriebe dort Energie produzieren. Aufgrund der Haushaltssituation sei „das Land auf jedwede mögliche Mehreinnahme angewiesen und gleichzeitig gehalten, die Ausgaben für den Unterhalt und den Betrieb seiner Liegenschaften zu minimieren", so die Oppositionsfraktion.

Bereits im Februar 2009 hatten die Grünen die Landesregierung aufgefordert, die Dächer der Landesliegenschaften in einem Kataster zu erfassen. Dächer mit Südausrichtung und geeigneter Dachschräge sollten nach Willen der Grünen mit Solaranlagen ausgestattet werden, um Energiekosten zu sparen. Der Vorstoß war jedoch an der Mehrheit von CDU, SPD und FDP gescheitert.

Laut Bericht der Liegenschaftsverwaltung wurden zum Stichtag 31. Dezember 2007 insgesamt 229 Objekte im Lande von der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GMSH) verwaltet. Hinzu kommen weitere Objekte des Landes, beispielsweise das Uni-Klinikum Schleswig-Holstein oder Gebäude der Hochschulen.

Vorherige Debatten zum Thema:
plenum-online
Februar 2009, Februar 2010

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A k t u e l l e s

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W i r t s c h a f t  /
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Solarenergie
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F i n a n z e n

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...zur Umsetzung des 
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1. Lesungen:
Frauenquote für den
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Medien-Änderungs-
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F o r s t e n

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