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Castoren nach Brunsbüttel?
Regierungsplan steht auf dem Prüfstand

Castoren am Kanalufer? Auf dem Gelände des Atom-Kraftwerks Brunsbüttel (Foto) soll nach Willen der Landesregierung ein Teil der Atommüll-Behälter zwischengelagert werden, die Deutschland ab 2015 aus Großbritannien und Frankreich zurücknehmen muss. Die Koalition knüpft ihr Angebot allerdings an Auflagen: Auch andere Bundesländer sollen mitmachen, die Betreiber sollen die Kosten tragen - und mit dem Ausbau der Windkraft soll es schneller vorangehen als bisher. 

Die Opposition ist skeptisch: Die CDU hat Bedenken in punkto Sicherheit, die Piraten verlangen einen Volksentscheid, und die FDP will die Castoren komplett nach Gorleben umleiten. Am Vormittag des ersten Sitzungstages prallen die Positionen nach einer Regierungserklärung aufeinander (...gehe zu).

Am Donnerstag stehen die öffentlichen Finanzen im Blickpunkt. Schleswig-Holstein und Hamburg wollen ihre Garantie für die HSH Nordbank wieder aufstocken, um der angeschlagenen Ex-Landesbank Luft zum Atmen zu verschaffen. Was bedeutet das für den Steuerzahler? (...gehe zu) Die Opposition pocht im Rahmen der Beamtenbesoldung erneut darauf, den Tarifabschluss für die Landesangestellten 1:1 auf die Staatsdiener zu übertragen. SPD, Grüne und SSW lehnen das mit Blick auf die angespannte Kassenlage ab und fordern einen bundesweiten Altschulden-Fonds für Länder und Kommunen (...gehe zu). Und es geht um Steuerehrlichkeit - nicht zuletzt seit dem Fall Uli Hoeneß ein viel diskutiertes Thema (...gehe zu).

Die Nord-Ampel will zudem ihr umstrittenes Tariftreue- und Vergabegesetz verabschieden. Kernpunkt: Wer Aufträge von Land und Kommunen ergattern will, muss seinen Beschäftigten mindestens 9,18 pro Stunde zahlen. Die Oppositionsfraktionen von CDU und FDP ist auf den Zinnen, denn der Entwurf enthält weitere Vorschriften für die Unternehmen - etwa in den Bereichen Umweltschutz und Gleichstellung. Sie bezweifeln, dass heimische Handwerksbetriebe alle Vorgaben erfüllen können (...gehe zu).

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Schulpolitik. Die CDU hakt im Rahmen einer Fragestunde zu Beginn der Tagung am Mittwoch bei der Landesregierung nach, wie viele Oberstufen an Gemeinschaftsschulen entstehen sollen (...gehe zu). Zudem geht es um die Gehaltsunterschiede in den Lehrerkollegien (...gehe zu), und die Piraten fordern ein "Streikrecht für bestimmte Beamtinnen und Beamte", unter anderem für Pädagogen (...gehe zu). Außerdem verlangt die Union länderübergreifende Standards und gemeinsame, deutschlandweite Abi-Aufgaben (...gehe zu).



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