Auf dieser Seite: Landesplanungs-Gesetz  –  Landesraumordnungs-Plan

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Top 08: 
Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Landesplanungsgesetzes
Gesetzentwurf der Fraktion der CDU – Drucksache 15/84
Bericht und Beschlussempfehlung des Agrarausschusses
(1. Lesung 3. Sitzung am 11. Mai 2000)

Drucksache: 15/3896
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       Aufruf gemeinsam mit:
Top 09: 
Entwurf eines Gesetzes zur Neufassung des Landesplanungsgesetzes (LaPLaG)
Gesetzentwurf der Landesregierung – Drucksache 15/3472
Bericht und Beschlussempfehlung des Innen- und Rechts- ausschusses  (1. Lesung 119. Sitzung am 17. Juni 2004)

      von der Tagesordnung abgesetzt

Drucksache: 15/3916


Top 33: 
Teilfortschreibung des Landesraumordnungsplans
Antrag der Fraktionen von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Drucksache: 15/3937
-Plenarprotokoll-
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       Aufruf gemeinsam mit:
Top 44: 
Teilfortschreibung des Landesraumordnungsplans insbesondere zu Einkaufseinrichtungen größeren Umfangs
Antrag der Fraktion der CDU – Drucksache 15/3659
Bericht und Beschlussempfehlung des Agrarausschusses
(Ausschussüberweisung 126. Sitzung am 24. September 2004)
Drucksache: 15/3871
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Planungsgesetz

Von der Tagesordnung
abgesetzt

Hauptredner:

Hintergrund:
  Die Landesregierung legt dem Landtag einen Entwurf zur Neufassung des Landesplanungsgesetzes vor. Demnach sollen die fünf regionalen Planungsräume im Lande mehr Autonomie bei der Landesplanung erhalten. Städte, Gemeinden und Kreise sollen in eigener Verantwortung planerische Entscheidungen vorbereiten und mit dem Land, dem Bund oder privaten Betroffenen absprechen. Die Landesplanungsbehörde, die bislang ausschließlich für die Erstellung der Regionalpläne zuständig ist, soll künftig nur noch eine rechtliche Prüfung sowie die formelle In-Kraft-Setzung vornehmen.
  Das Innenministerium reagiert mit dem Entwurf auf Bundes- und EU-Vorgaben und sieht darin die Konsequenz aus der aktuellen Diskussion um eine Funktionalreform.
  Der Innen- und Rechtsausschuss wird sich am Mittwoch, während der Plenartagung, mit dem Thema befassen.
  Zugleich behandeln die Abgeordneten den Entwurf eines Landesplanungsgesetzes, den die CDU im April 2000 eingebracht hat. Auch die Union betont die Planungsgemeinschaften der Kreise und kreisfreien Städte.
  Der Innen- und Rechtsausschuss und der Agrarausschuss werden sich am Mittwoch, während der Plenartagung, mit dem Thema befassen.

mehr Informationen: plenum-online, Juni 2004
(www.sh-landtag.de/plenumonline/juni2004/
texte/11_17_landesplanung_landwirte.htm)

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Landtag will Vormarsch von Discountern auf dem Land stoppen
Befürchtung: "Klein-Staaterei" und Verödung der Innenstädte

Kiel (SHL). Mit einer Novelle zur Teilfortschreibung des Raumordnungsplanes möchte die Landesregierung die Errichtung weiterer Einkaufszentren auf der "Grünen Wiese" erschweren. Der Vormarsch von Fach- und Discountmärkten in Gewerbegebieten außerhalb von Ortskernen habe zu unerfreulichen Entwicklungen geführt, erklärte Innenminister Klaus Buß (SPD) am Donnerstag, 27. Januar, in einem von Rot-Grün beantragten Bericht. Unmobile Bevölkerungsgruppen hätten es zusehends schwerer, sich mit dem Lebensnotwendigem zu versorgen; es gelte der Verödung der Innenstädte entgegenzuwirken. Alle Landtagsparteien begrüßten die Pläne.

Maren Kruse (SPD) bewertete die wirtschaftliche Bedeutung der Großstädte als entscheidendes Kriterium für die Neuansiedlung von Fachmärkten und Discountern: "Die Großen gehören in Oberzentren wie Neumünster, Lübeck und Kiel". Sie warnte zudem vor der weiteren Zu-Betonierung der Natur. Es gehe keineswegs darum, den Wettbewerb auszuhebeln, betonte Uwe Eichelberg (CDU). Die wachsende Zahl von Discountern in den Gewerbegebieten habe die Lebensmittelläden von nebenan kaputt gemacht. Die Parteien seien jetzt aufgefordert, interkommunal abgestimmte Pläne für eine vernünftige Versorgung durchzusetzen. Günther Hildebrand (FDP) kritisierte - trotz Zustimmung seiner Partei für die Novellierung des Landesraumordnungsplanes - die Debatte: Die Novelle sei dem direkten Einfluss des Parlamentes entzogen. Zudem habe der Bericht des Innenministers nur Altbekanntes zu Tage befördert.

 "Nicht jeder hat das Recht einen 
Aldi- oder Lidl-Mark anzusiedeln"

Regulierung sei bei Kommunen nicht sonderlich beliebt, befand Karl-Martin Hentschel (Grüne). Dennoch dürfe das Land nicht zögern, die neuen Bestimmungen umzusetzen. Schließlich sei es ein großes Problem, wenn man in den Ortschaften nicht mehr einkaufen könne. "Nicht jeder hat das Recht einen Aldi- oder Lidl-Mark anzusiedeln", betonte Lars Harms (SSW) und wandte sich gegen eine "Klein-Staaterei" der Regionen. Statt dessen sollten die Kommunen künftig besser zusammenarbeiten. Dies führe womöglich irgendwann zum wünschenswerten Zusammenschluss von Gemeinden.

Bereits im April dieses Jahres hatte Wirtschaftsminister Bernd Rohwer (SPD) eine Teilfortschreibung des Landesraumordnungsplanes und dabei vor allem die Neufassung der Ziffer 7.5 des Planes angekündigt. Grundsatz der Raumordnung ist es, eine ausgewogene Handels- und Dienstleistungsstruktur zur Versorgung der Bevölkerung und Wirtschaft im Lande zu gewährleisten. In Ziffer 7.5 geht es um Einkaufseinrichtungen größeren Umfanges. Mit einer Neufassung soll der Verödung von Innenstädten entgegen gewirkt werden. Ein von der Union gestellter Antrag, der auf eine schnellstmögliche Teilfortschreibung des Raumordnungsplans zielte, wurde vom Parlament einstimmig für erledigt erklärt.

Hintergrund:
  Bereits im April dieses Jahres hatte Wirtschaftsminister Bernd Rohwer (SPD) eine Teilfortschreibung des Landesraumordnungsplanes und dabei vor allem die Neufassung der Ziffer 7.5 des Planes angekündigt. Grundsatz der Raumordnung ist es, eine ausgewogene Handels- und Dienstleistungsstruktur zur Versorgung der Bevölkerung und Wirtschaft im Lande zu gewährleisten. In Ziffer 7.5 geht es um Einkaufseinrichtungen größeren Umfanges. Mit einer Neufassung soll der Verödung von Innenstädten entgegen gewirkt werden. Die CDU-Fraktion hatte für die September-Sitzung des Landtages einen Antrag eingebracht, der die Landesregierung zur schnellen Neufassung von Ziffer 7.5 des Landesraumordnungsplanes aufforderte. Nachdem die Ausschüsse zu diesem Thema eine Anhörung vorgenommen hat, empfiehlt der federführende Agrarausschuss dem Plenum, den Antrag für erledigt zu erklären. SPD und Grüne fordern die Landesregierung auf, in der Januar-Tagung noch einmal über dieses Thema zu berichten.

mehr Informationen: plenum-online, September 2004
(www.sh-landtag.de/plenumonline/september2004/
texte/27_25_komoran_raumordnung.htm)

Stichwort: Landesraumordnung
  Der Landesraumordnungsplan wurde 1998 erarbeitet und umfasst die Zeitspanne bis 2010. Er ist eine Leistung der Landesplanung und bestimmt die von allen öffentlichen Planungsträgern zu beachtenden Grundsätze und Ziele der Raumordnung für verschiedenste Lebensbereiche: Raum und Möglichkeiten für Sport, Freizeit und Erholung, Siedlungsentwicklung, Verkehr, regionale Wirtschaft, und Infrastruktur. Dabei gilt es die vielfältigen Nutzungsansprüche an den Raum zu koordinieren und auf sozial ausgewogene sowie ökologisch und ökonomisch funktionierende Raum- und Siedlungsstrukturen hinzuwirken.
   Der Landesraumordnungsplan wird durch fünf Regionalpläne für Schleswig-Holstein ergänzt und konkretisiert: Regionalplan I, S-H Süd: Kreise Herzogtum Lauenburg, Pinneberg, Segeberg, Stormarn; Regionalplan II, S-H Ost: kreisfreie Stadt Lübeck und Kreis Ostholstein; Regionalplan III,S-H Mitte: kreisfreie Städte Kiel und Neumünster, Kreise Rendsburg Eckernförde und Plön; Regionalplan IV, S-H Süd/West: Kreise Dithmarschen und Steinburg; Regionalplan V, S-H Nord: kreisfreie Stadt Flensburg, Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg.

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Aktuelles

Dringlichkeit: - - -

Aktuelle Stunde:
DNA-Analyse

Gedenkminuten für die Opfer der Flutkatastrophe und zur Befreiung von Auschwitz

Am Rand notiert:  Abgeordnete sagen "Adieu"

Herzlichen Glückwunsch


Landtagspräsident nimmt Abschied

Gesetzentwürfe

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1. Lesungen:

Maritime Notfallvorsorge
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