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Schweigen
im Gedenken
an die Flutopfer
...und zum 60.
Jahrestag der Befreiung
von Auschwitz

Kiel (SHL). Der
Landtag hat zu Beginn seiner letzten Tagung dieser Wahlperiode am
Mittwoch, 26. Januar 2005, der Opfer der Flutkatastrophe in
Südostasien mit einer Schweigeminute gedacht. "Der
Schleswig-Holsteinische Landtag verneigt sich vor den Toten",
sagte Landtagspräsident Heinz-Werner Arens. Zugleich würdigte er die weltweit "beispielslose
Hilfsbereitschaft", die das Leid und die Not der von der Flut
Betroffenen und den Hinterbliebenen zu mildern hilft. Als Folge des
Seebebens sind bisher mehr als 220.000 Menschen ums Leben gekommen.
In Schleswig-Holstein gelten noch rund 30 Menschen als vermisst, ein
Schleswig-Holsteiner fand den Tod.
Auch zu
Beginn des zweiten Sitzungstages erhoben sich die Abgeordneten am
Donnerstag, 27. Januar, im Gedenken zum 60. Jahrestag der
Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz von ihren Plätzen.
In diesem Zusammenhang rief Landtags-Vizepräsidentin Gabriele
Kötschau die Politiker zur Teilnahme an einer für
den kommenden Sonnabend in Kiel geplanten Kundgebung gegen Rechtsradikalismus und Gewalt
auf. Für den gleichen Tag sind ein Aufmarsch von Rechtsextremen und eine
Gegendemonstration aus dem linken Spektrum angekündigt.
Bereits am heutigen Donnerstagabend gedenkt der Landtag des
Befreiungstages mit einer Lesung im Landeshaus. Um 18.30 Uhr wird
die israelische Autorin Lea Fleischmann aus ihren Büchern
vortragen. Die Lesung steht unter der Überschrift "Eine
Wanderung zwischen den Kulturen - Israel und Deutschland".
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