In Kürze: Meldungen4 (Themen ohne Aussprache) 

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Haus der Kulturverbände (Top 38; Drs. 15/3759);  Senioren-Wohnen (Top 53; Drs. 15/3908);  Zivildienst (Top 54; Drs. 15/3832, 15/3909); Sucht- und Drogenpolitik (Top 56; Drs. 15/3914)


  Haus der Kulturverbände:  Die Landesregierung hat vor dem Hintergrund eines aktuellen Berichtes das von der Union angedachte Konzept eines "Hauses der Kulturverbände" als "schlüssig und überzeugend" bewertet. Die CDU hatte angeregt, die Aktivitäten der Kulturverbände zu bündeln. Angedacht ist insbesondere eine gemeinsame Geschäftsstelle, die gemeinsame Nutzung von technischen Einrichtungen und ein gemeinsames Marketing. Das Ministerium hat, anknüpfend an ähnliche Überlegungen aus dem Jahr 2000, sechs größere Verbände zu diesem Thema befragt (den Landesverband der Volkshochschulen, den Schleswig-Holsteinischen Heimatbund, den Landesmusikrat, den Landesverband der Musikschulen, den Museumsverband und den Landeskulturverband). Der Bericht wurde am Freitag, 28. Januar, vom Landtag zur Kenntnis genommen.

mehr Infos: plenum-online, September 2004

  Zivildienst: Der Landtag setzt sich für eine Weiterentwicklung des Zivildienstes ein. Ein entsprechender Antrag der Regierungsfraktionen wurde mit den Stimmen aller Fraktionen angenommen. Gleichzeitig fordern Sozialdemokraten und Grüne angesichts der Diskussion um die Abschaffung des Wehrdienstes die Landesregierung auf, sich im Rahmen einer Bundesratsinitiative für eine Förderung von Freiwilligendiensten stark zu machen. Bei Wegfall des Zivildienstes sollte diese finanziell in gleichem Maße unterstützt werden. Zur Zeit leisten in Deutschland rund 95.000 junge Männer Zivildienst - als anerkannte Wehrdienst-Verweigerer aus Gewissensgründen gemäß Artikel 4 Absatz 3 des Grundgesetzes. Der Zivildienst dauert zehn Monate, einen Monat länger als der Wehrdienst.

mehr Infos: plenum-online, Dezember 2004

  Senioren-Wohnen:  Die Landesregierung soll sich verstärkt für altersgerechte Wohnformen einsetzen. Dies hat der Landtag mit den Stimmen von SPD, Grüne und SSW gegen die Stimmen von FDP und CDU beschlossen. Dagegen fand ein in dieselbe Richtung zielender Antrag der Union keine Mehrheit. Den Hintergrund beider Anträge bildet die demografische Prognose, wonach die Gesellschaft in Deutschland immer älter wird. Dies gilt auch für Schleswig-Holstein. Im Jahr 2015 werden im Land zwischen den Meeren rund 131.000 über 80-Jährige leben. Das wären 32.000 Personen dieser Altersgruppe mehr als 1999. Auch die Zahl der über 60-Jährigen dürfte erheblich steigen. Hinter den altersgerechten Wohnformen verbirgt sich der Gedanke, Senioren je nach Grad körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit, einen möglichst optimalen Wohn- und damit auch Lebenskomfort zu garantieren, beispielsweise in Generationen übergreifenden Wohnprojekten.

mehr Infos: plenum-online, November 2004

  Sucht- und Drogenpolitik: Die Landesregierung hat in einem von Rot-Grün und SSW beantragten Bericht laufende Initiativen und Projekte zur Sucht- und Drogenbekämpfung vorgestellt und sich darüber hinaus für weiterführende Maßnahmen ausgesprochen. Die Regierungsfraktionen hatten zuvor eine stärker an der Prävention orientierte Drogenpolitik gefordert und Sucht als „eine behandlungswürdige Krankheit" bezeichnet. Die Landesregierung solle sich am Gefährdungspotenzial anstatt an der Legalität beziehungsweise Illegalität der Droge zu orientieren. Die operative Vernetzung und Kooperation von Jugendhilfe, Suchtkrankenhilfe und kommunalen Gesundheitsdiensten müsse verbessert und in einzelnen Regionen institutionalisiert werden. Gleichzeitig mahnten die Antragsteller eine rigorose Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität an. Der Bericht wurde mit den Stimmen aller Parteien zur Kenntnis genommen.

mehr Infos: plenum-online, November 2004

  


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Maritime Notfallvorsorge
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1+2 Lesung  (Kurzmeldung)

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