In Kürze: Meldungen5 (Themen ohne Aussprache) 

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Bundesbesoldung, 2. Lesung (Top 5; Drs. 15/3840, 15/3893);  Insolvenz-Verordnung, 
2. Lesung
(Top 17; Drs. 15/3835, 15/3924); Dienstleistungen (Top 62; Drs. 15/3844neu, 15/3942); Mindestlöhne (Top 63; Drs. 15/3271, 15/3943)


  Bundesbesoldung:  Minister und Staatssekretäre müssen dauerhaft auf automatische Gehaltserhöhungen verzichten. Mit den Stimmen aller Parteien hat der Landtag einen Regierungsentwurf zur Änderung eines Gesetzes zum Bundesbesoldungsrecht verabschiedet. Ohne die Gesetzesnovelle wäre zum 1. Januar für einige Spitzenkräfte des Landes (Minister, Staatssekretäre, Rechnungshof-Präsident) automatisch eine Gehaltserhöhung um 4,4 Prozent fällig geworden. Schon in den Jahren 2003 und 2004 hatte es für die Staatsdiener Nullrunden gegeben. Nicht nur die hohen Beamten des Landes müssen dauerhaft ohne automatische Gehaltserhöhung auskommen: Auch die Bundesregierung hat endgültig auf den Nachschlag verzichtet.

mehr Infos: plenum-online, Dezember 2004

  Dienstleistungen:  Der Wirtschaftsausschuss hat sich erneut mit dem Entwurf der EU-Kommission für Dienstleistungen im Binnenmarkt befasst. Ergebnis ist ein von allen Fraktionen getragener Änderungsantrag, der dann auch vom Landtag einstimmig angenommen wurde.
  Der Landtag begrüßt die Bemühungen der EU-Kommission, mit einer EU-Richtlinie für Dienstleistungen im Binnenmarkt die vielfältigen Hindernisse in rechtlicher, administrativer und praktischer Art zu beseitigen. Gleichzeitig fordert der Landtag zahlreiche Verbesserungen an dem Entwurf.
  In diesem Zusammenhang eine Ergänzung zur Berichterstattung über dieses Thema in der letzten Landtagszeitung, Nr. 1/2005, S. 13. Die CDU-Abgeordnete Strauß machte in dieser Sitzung deutlich, dass ihrer Meinung nach der vorliegende Richtlinienentwurf dem Anspruch, einen Rechtsrahmen zu schaffen, „der die vorhandenen Hindernisse für die Niederlassungsfreiheit von Dienstleistungserbringern beseitigt und den Vertragspartnern, also auch Dienstleistungserbringern und –empfängern, die notwendige Rechtssicherheit bietet", nicht gerecht wird.

mehr Infos: plenum-online, Dezember 2004

  Insolvenz-Verordnung: Unseriösen Schuldnerberatern hat der Landtag per Gesetz einen Riegel vorgeschoben: Einmütig billigte das Parlament einen entsprechenden Gesetzentwurf der Landesregierung. Hauptbedingung für eine anerkannte Beratungsstelle ist nunmehr deren gemeinnütziges Wirken. Dies gilt auch für private Berater. Damit soll verhindert werden, dass sich die finanzielle Situation von Schuldnern durch Beratungsgebühren weiter verschlechtert. Die Zahl der Privatinsolvenzen ist zuletzt gestiegen. Im ersten Halbjahr 2004 beantragten bundesweit mehr als 41.000 private Schuldner eine Insolvenz. Das waren gut 28 Prozent mehr als im Vorjahrszeitraum. 

mehr Infos: plenum-online, Dezember 2004

  Mindestlöhne: Einem Antrag der Liberalen gegen die Festlegung von Mindestlöhnen hat der Landtag eine Absage erteilt: SPD, Grüne und SSW lehnten den Vorstoß der FDP ab, die CDU votierte dafür. Die Freien Demokraten fürchten unter anderem, dass gesetzlich verankerte Mindestlöhne die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Firmen verschlechtern und gering qualifizierte Menschen vom Arbeitsmarkt aussperren. Das Argument der Befürworter: Durch gesetzliche Mindeststandards würde Lohndumping ein Riegel vorgeschoben, zumal immer weniger Betriebe sich an den Tariflohn hielten und auch viele regulär Beschäftigte von niedrigen Löhnen leben müssten. 

mehr Infos: plenum-online, März 2004

 

  


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Bundesbesoldung
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       1+2 Lesung
 
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NDR-Staatsvertrag
 
1+2 Lesung  (Kurzmeldung)

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