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Positive
Ausbildungsbilanz
Kiel
(SHL/27.01.) Die Ausbildungssituation für Jugendliche in
Schleswig-Holstein hat sich im vergangenen Jahr verbessert. Nach
einem von Union und SPD beantragten Bericht der Landesregierung sind
im Land zwischen den Meeren 18.583 neue Ausbildungsverträge
abgeschlossen worden. Allein 9.755 Ausbildungsverhältnisse kamen
über Betriebe der Industrie- und Handelskammer zustande. Das
bedeutet – laut IHK-Statistik – eine Steigerung um einen
Prozentpunkt. Allerdings waren Anfang Oktober noch 865 Jugendliche
ohne Ausbildungsplatz. Gleichzeitig waren zu diesem Zeitpunkt 550
Plätze noch nicht besetzt. Mit dieser Bilanz steht
Schleswig-Holstein im Bundesvergleich an der Spitze. Ein Grund für
diesen Spitzenplatz ist das Bündnis für Ausbildung, in dem seit
1997 Wirtschaftskammern, Arbeitsagenturen und Gewerkschaften
zusammenarbeiten. Das Plenum nahm den Bericht ohne Aussprache zur
Kenntnis.
Hintergrund:
Die Landesregierung legt dem Landtag einen von
CDU und SPD beantragten Bericht zur Ausbildungssituation
im Lande vor.
In Schleswig-Holstein sind demzufolge im
vergangenen Jahr 18.583 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen
worden. Anfang Oktober 2005 waren noch 865 Jugendliche auf
der Suche nach einer Lehrstelle. Gleichzeitig waren 550
Plätze noch nicht besetzt. Mit dieser Bilanz steht
Schleswig-Holstein im Bundesvergleich an der Spitze. Ein
Grund für diesen Spitzenplatz ist das Bündnis für
Ausbildung, in dem seit 1997 Wirtschaftskammern,
Arbeitsagenturen und Gewerkschaften zusammenarbeiten.
Demgegenüber kritisiert der DGB, die Zahl der
unversorgten Jugendlichen sei im Vergleich zum Vorjahr um
7,5 Prozent gestiegen, während die Zahl der gemeldeten
Lehrstellten gleichzeitig gesunken sei.
Die Landesregierung verweist darauf, dass im Rahmen
des "Sofortprogramms für mehr Ausbildung und
Qualifizierung" aus Landesmitteln 17
Ausbildungs-Akquisiteure bei den Industrie- und
Handwerkskammern sowie anderen Trägern bezahlt werden.
Diese hätten bis Ende September mit 8.200 Betrieben
Kontakt aufgenommen und dabei 1.300 Ausbildungsplätze
für das laufende Jahr sowie 390 Plätze für 2006
eingeworben. Hinzu kommen 900 Stellen für die so genannte
Einstiegsqualifizierung Jugendlicher (EQJ). In der
Landesverwaltung haben laut dem Bericht im Vorjahr 1.837
Jugendliche eine Ausbildung begonnen.
Für die kommenden Jahre ist mit einem Anstieg der
Schulabgängerzahlen zu rechnen. So werden 2006 insgesamt
33.000 junge Menschen ins Berufsleben einsteigen. Das sind
1.200 mehr als in diesem Jahr. Ein Rückgang der
Schulabgängerzahlen ist nach Regierungsangaben erst 2014
zu erwarten. Vor diesem Hintergrund will die
Landesregierung ein "Aktionsprogramm Ausbildung"
auflegen.
Der Bildungsausschuss empfiehlt dem Plenum, den
Bericht zur Kenntnis zu nehmen.
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