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Top 38: 
Beratungsstellen Frau & Beruf
Landtagsbeschluss vom 11. November 2005 – Drs. 16/338
Federführend ist das Ministerium für Bildung und Frauen – 
Drs. 16/

"Frau & Beruf" – ein Programm
mit Zukunft

Aber: Finanzierung bereitet Sorgen

Kiel (SHL/25.01.) Trotz knapper Finanzmittel soll die Beratung von Frauen oder Müttern, die nach der Baby-Pause eine Rückkehr in den Job planen, aufrechterhalten werden. Dies versicherte Frauenministerin Ute Erdsiek-Rave (SPD) in einem von den Grünen beantragten, mündlichen Bericht. Trotz unsicherer EU-Unterstützung soll die inhaltliche Arbeit nach den Worten der Ministerin sogar gestärkt werden. Gleichwohl könne nicht jede der insgesamt zwölf Beratungsstellen "Frau & Beruf" im Land erhalten werden. Insbesondere die Liberalen hatten befürchtet, dass zwei dieser Einrichtungen von der Schließung bedroht sind. Erdsiek-Rave versicherte jedoch, die Arbeit der betroffenen Beratungsstellen werde durch Re-Organisation und Übertragung auf andere Träger weiter gewährleistet.

Alle Redner waren sich einig, dass ein Beratungsangebot für Frauen weiterhin nötig ist, weil Frauen auch heute noch in den meisten Fällen die Betreuung ihrer Kinder übernehmen und später Probleme mit dem Wiedereinstieg ins Berufsleben haben. Großes Lob wurde dem Beratungsprogramm "Frau & Beruf" ausgesprochen. Dieses Angebot wird jährlich von 10.000 Frauen wahrgenommen. Die Grünen forderten eine Neu-Konzeptionierung und Weiterentwicklung der frauenspezifischen Arbeitsmarktberatung.

Seitens der FDP wurde eine stärkere Vernetzung mit Job-Centern gefordert, während der SSW einen weiteren Ausbau des spezifischen "Frau & Beruf"-Programms verlangte, das teilweise von der EU gefördert wird, teilweise vom Land Schleswig-Holstein.

Der Bericht wurde zur weiteren Beratung an den Sozialausschuss überwiesen.

Weitere Hauptredner: Anne Lütkes (Grüne), Herlich Marie Todsen-Reese (CDU), Birgit Herdejürgen (SPD), Heiner Garg (FDP), Lars Harms (SSW)


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