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Der Landtag trauert
Am 24. Dezember
verstarb der ehemalige Landtagsabgeordnete Uwe Greve
Kiel
(SHL / 25.1.). Der Landtag hat zu Beginn seiner ersten Tagung
in diesem Jahr dem ehemaligen Landtagsabgeordneten Uwe Greve (Foto)
mit
einer Schweigeminute gedacht. Der CDU-Politiker war am 24. Dezember
2005 nach kurzer Krankheit im Alter von 64 Jahren verstorben.
Landtagspräsident Martin Kayenburg würdigte ihn als einen
"geradlinigen und durch Offenheit" geprägten Politiker,
der oftmals seine Positionen auch gegen vielfältigen Widerstand
sachlich vertreten habe und so "über die Fraktionsgrenzen
hinweg geachtet wurde".
Uwe Greve, 1940 in
Leipzig geboren, arbeitete von 1969 bis 1970 als
wissenschaftlicher Assistent der FDP-Fraktion im
Schleswig-Holsteinischen Landtag und wirkte anschließend als
freier Publizist und Innovationsberater. Er war seit 1971 Mitglied
der Kieler CDU und seit 1994 Landesvorsitzender in der Ost- und
Mitteldeutschen Vereinigung. Außerdem führte Greve seit 1998 den
Bundesvorsitz des Bismarckbundes e.V., Vereinigung für deutsches
Geschichtsbewusstsein. Von 2001 bis März 2005 gehörte er dem
Landtag an. Seine Schwerpunkte in der parlamentarischen Arbeit
lagen in den Bereichen Europa und Bildung. Bei der Annahme seines
Mandats sagte Uwe Greve: „Es gibt rechte und linke
Demokraten" – er selbst ziehe die Bezeichnung „konservativ"
vor. Der Hobbyfußballer war auch ein Aktivposten des FC Landtag.
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