In Kürze: Meldungen 2 (Themen ohne Aussprache) 

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Auf dieser Seite:


  • Verwaltungsrat  Anstalt Landesforsten
    (Wahl / Top 8)
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  • Finanzielle Auswirkung des AKW-Stillstands 
    (Antrag / Top 11)
    ...gehe zu

  • Erneuerbare Energien (Antrag / Top 14) ...gehe zu

  • Nordseehafen-Kooperation  
    (Ausschuss-Bericht / Top 21)
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  • EU-Agrarsubvention (Ausschuss-Bericht / Top 25) ...gehe zu


Mel1

Verwaltungsrat  Anstalt Landesforsten – Drucksache 16/1795

Gegen die Stimmen der Grünen hat der Landtag die Abgeordneten Claus Ehlers (CDU) und Sandra Redmann (SPD) in den Verwaltungsrat der Anstalt Schleswig-Holsteinische Landesforste gewählt. Als Stellvertreter bestimmte das Plenum Hartmut Hamerich (CDU) und Konrad Nabel (SPD). Die Opposition hatten in der Dezember-Tagung vergangenen Jahres bei Verabschiedung des Gesetzes über die neue Anstalt moniert, dass ihnen kein Sitz in dem Gremium zugebilligt wurde. Laut dem Gesetz sind für den Verwaltungsrat zwei Landtagsabgeordnete, ein Vertreter der Industrie- und Handelskammer, zwei Mitarbeiter des Fachministeriums, ein Mitarbeiter des Finanzministeriums sowie die Vorsitzende des Personalrates vorgesehen.

Gesetz zur Anstalt Landesforsten: plenum-online Dezember 2007


Mel2

Finanzielle Auswirkung des AKW-Stillstands – Drs. 16/1793neu

Welche Auswirkungen hat der Stillstand der seit Sommer vergangen Jahres heruntergefahrenen Kernkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel auf den Landeshaushalt? Mit dieser Frage wird sich der Landtag auf Antrag der FDP in der Februar-Tagung beschäftigen. Grundlage der Debatte soll dann ein Bericht der Landesregierung sein. Außerdem wollen die Liberalen eine Begründung, warum die beiden Kraftwerke vorerst abgeschaltet bleiben.

   Hintergrund: Kürzlich hatte die für Atomsicherheit zuständige Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) mitgeteilt, dass das Kraftwerk Brunsbüttel frühestens Ende März ans Netz gehen wird. Krümmel soll voraussichtlich Ende Mai wieder anlaufen. Laut einem ministeriellen Gutachten sind in beiden Anlagen noch eine Reihe von Nachbesserungen notwendig, wie etwa – so Trauernicht – „die Sanierung nicht sachgerechter Dübelverbindungen". Laut einer Meldung der Deutschen Presseagentur dpa kostet dem Land der Stillstand der Atommeiler für das Jahr 2008 allein 12,7 Millionen Euro. Mit ein Grund: Das Land kassiert für den Betrieb der Kraftwerke von der Firma Vattenfall eine so genannte Oberflächenwasserabgabe für die Entnahme von Kühlwasser.

Debatte zu den AKW-Unfällen: plenum-online Juli 2007


Mel3

 Erneuerbare Energien – Drucksache 16/1804

Im April soll die Landesregierung über die wirtschaftlichen Effekte der erneuerbaren Energien im Lande berichten. Das fordert der Landtag auf Grundlage eines Grünen-Antrages. Die Regierung soll unter anderem darlegen, welche Wertschöpfung durch regenerative Energieträger entsteht, wie viele Arbeits- und Ausbildungsplätze es in diesem Bereich gibt und wie viele Steuern das Land durch diese Branche einnimmt. Außerdem wird nach den weiteren Perspektiven der erneuerbaren Energien und nach der zu erwartenden CO2-Einsparung gefragt.

vorherige Debatte zum Thema: plenum-online Dezember 2007


Mel4

Nordseehafen-Kooperation – Drucksachen 16/1325, 16/1788

Der Landtag ist im Zuge eines SSW-Antrages zur Zukunft der norddeutschen Nordsee-Hafenkooperation zu einem einstimmigen Votum gekommen und hat damit eine entsprechende Ausschussempfehlung bekräftigt: Die Parlamentarier fordern von der Landesregierung, sich weiterhin für eine bessere Zusammenarbeit einzusetzen und dem Plenum bis Ende des Jahres Bericht zu erstatten. Hamburg und Niedersachsen haben sich derweil auf einige konkrete Ziele verständigt. So sollen unter anderem die deutschen Seehäfen unter dem Dach "Seaports of Germany" vermarktet werden. Das Hauptaugenmerk der Kooperation legen die beiden Länder auf eine Verbesserung der Hinterlandanbindung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn. Hauptziel sei es – so Niedersachsens Wirtschaftsminister Walter Hirche (FDP) und Hamburgs Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) – die deutschen Seehäfen vor allem gegenüber Rotterdam im globalen Wettbewerb besser zu positionieren.

   Die Landesregierung wiederum plant bis Ende 2012 Investitionen von insgesamt 19,2 Millionen Euro zur Instandhaltung der Infrastruktur in den sechs Landeshäfen Glückstadt (hier werden 7,4 Millionen ausgegeben), Büsum (5,4 Millionen), Husum (4,5 Millionen) sowie Tönning, Friedrichstadt, und Friedrichskoog. Das Geld stammt aus dem Regionalprogramm 2000 beziehungsweise aus dem neuen Zukunftsprogramm Wirtschaft. Zudem plädiert das Verkehrsministerium für einen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur. Hierzu zählen der Bau der Autobahn 20 mit einer zusätzlichen Elbquerung und dem Anschluss an die A 22 in Niedersachsen, die Beseitigung von Engpässen im Nord-Ostsee-Kanal und die Fahrrinnen-Vertiefung der Elbe.

Debatte bei Antragstellung: plenum-online Mai 2007
weitere Infos zum Thema: September 2007


Mel 5

EU-Agrarsubvention – Drucksachen 16/1562, 16/1807

Der Landtag hat der Forderung der Grünen nach größerer Transparenz bei der Vergabe von EU-Agrarsubventionen eine Absage erteilt. Das Plenum votierte auf Empfehlung des Umwelt- und Agrarausschusses mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP gegen den nur vom SSW unterstützten Vorstoß. Die Grünen hatten angeregt, Name und Sitz der geförderten Betriebe sowie die genauen Zuschuss-Beträge offen zu legen. Regierungsfraktionen und Liberale begründeten ihre ablehnende Haltung mit den Datenschutzrechten der Betroffenen. Zudem dürften bäuerliche Familienbetriebe nicht "öffentlich bloßgestellt" werden.

   Der Antrag der Grünen hatte den öffentlich geäußerten Vorwurf aufgegriffen, die Subventionen würden Großbetriebe begünstigen. Laut Zahlen der EU erhalten die kleineren Höfe in Deutschland, die 86,4 Prozent der Landwirtschaftsbetriebe in Deutschland ausmachen, jährlich eine Fördersumme von jeweils maximal 20.000 Euro beziehen – das sind 35,2 Prozent der Gelder. Die 13,6 Prozent Großbetriebe bekommen dagegen 64,8 Prozent des Geldes. Insgesamt fließen jährlich rund sechs Milliarden Euro an EU-Prämien nach Deutschland, davon rund 375 Millionen nach Schleswig-Holstein. Das Geld wird zum großen Teil direkt an die Betriebe ausbezahlt, ein kleinerer Teil kommt der ländlichen Entwicklung zugute. Diese beiden Posten machen zusammen etwa 40 Prozent des EU-Haushalts aus.

Debatte bei Antragstellung: plenum-online September 2007


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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert:  Innen-
minister Lothar Hay vereidigt

CDU-Landtagsabgeordneter verletzt

Der Landtag traurt...
...um Klaus Köberle

I n n e n  / R e c h t

2. Lesung:
Landeswahlgesetz / Frauenqoute
1. Lesungen:
Landesverfassung / Grundrechte
Amtsordnung / Gutsbezirke
(ohne Aussprache)
Wahlen:
Parlam. Kontrollkommission
(ohne Aussprache)
Präsid. Oberlandesgericht
(ohne Aussprache)
Richterwahlausschuss
(ohne Aussprache)
Anträge:
Jugendstrafrecht
Austausch Personen-Daten
(ohne Aussprache)
Bericht:
Petitionsausschuss
(ohne Aussprache)

F i n a n z e nt

Anträge:
Immobilien / Eigenheim-Kredite
Stillstand d. Atomkraftwerke
(ohne Aussprache)
Bericht:
Rechnungshof / Entlastung
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Anträge:
Gesundheitsminister- Konferenz
Leukämiefälle Elbmarsch
Berichte:
Alkohohlmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen
Kinderernährung in KiTas
und Schulen
Kinder- / Jugendgesundheit
(ohne Aussprache)
Palliativmedizin
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Bericht:
Nordseehafen-Kooperation
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

1. Lesung:
Erneuerbare Wärmeenergie
Wahl:
Verwaltungsrat der Anstalt Landesforsten
(ohne Aussprache)
Antrag:
Erneuerbare Energien
(ohne Aussprache)
Bericht:
EU-Agrarsubventionen
(ohne Aussprache)

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

2. Lesung:
Schülerbeförderungskosten
Antrag:
Situation Uniklinikum S-H
Bericht:
Leseförderung
(ohne Aussprache)

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Antrag:
Vertrag von Lissabon