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Auf dieser Seite: Infrastruktur im deutsch.-dänischen Grenzland 

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Top 16
Bildung einer grenzüberschreitenden Arbeitsgruppe zum Ausbau der Infrastruktur im deutsch-dänischen Grenzland

Antrag der Abgeordneten des SSW

Koalition sieht keine Notwendigkeit für deutsch-dänische Infrastruktur-Kommission

Kiel (SHL/28.1.) Der SSW ist im Plenum mit seiner Forderung zur Bildung einer deutsch-dänischen Arbeitsgruppe für die Weiterentwicklung der Infrastruktur im Grenzland auf ein geteiltes Echo gestoßen. Während die Koalitionsfraktionen keine Notwendigkeit für diese Kommission sieht, signalisierten FDP und Grüne Unterstützung.

„Im Norden unseres Landes bewegt sich immer noch herzlich wenig", erklärte Lars Harms (SSW/Foto). Er erneuerte im Plenum seine Forderungen aus der verkehrspolitischen Debatte vom Vormittag (Top 11): Die A7 müsse als wichtige Nord-Süd-Achse bis zur dänischen Grenze sechsspurig ausgebaut werden. Auch im Schienenverkehr auf der Strecke Hamburg-Fredericia gebe es Nachholbedarf. Und: Die so genannte Westküsten-Magistrale B5 von Heide nach Esbjerg müsse kreuzungsfrei ausgebaut werden, weil sie eine immer größere Bedeutung erhalte, meinte Harms.

Schwarz-Rot verweist auf bestehendes Abkommen

Umweltminister Christian von Boetticher (CDU) – in Vertretung des erkrankten Wirtschaftsministers Werner Marnette (CDU) – sowie Johannes Callsen (CDU) erinnerten daran, dass Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und der Regionsratsvorsitzende von Syddanmark, Carl Holst, im Mai vergangenen Jahres eine Vereinbarung zum grenzüberschreitenden Verkehr und zur Mobilität von Schleswig-Holstein und der Region Syddanmark unterzeichnet hätten. In dem Papier werde genau festgehalten, welche Infrastrukturprojekte im Jütlandkorridor erforderlich seien, unter anderem der sechsspurige Ausbau der A7 zwischen Hamburg und Neumünster sowie der Ausbau der B5. 

Auf der gleichen Spur bewegte sich Bernd Schröder (SPD): „Im Rahmen des Bürokratieabbaus ist eine neue Arbeitsgruppe nicht sinnvoll", meinte er. Die Zusammenarbeit mit Dänemark klappe gut.

„Infrastruktur bedeutet einiges mehr als Straßenbau"

Heiner Garg (FDP) und Detlef Matthiessen (Grüne) unterstützten dagegen den SSW-Vorstoß. „Wir halten es für sinnvoll, die Kompetenzen und Interessen auf beiden Seiten der Grenze zu bündeln und eine abgestimmte Verkehrspolitik für die Region Sonderjylland-Südschleswig zu entwickeln", meinte Garg. Matthiessen ergänzte: „Infrastruktur bedeutet einiges mehr als lediglich Straßenbau."

Der SSW-Antrag wird im Wirtschaftsausschuss weiter beraten.

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Hintergrund:
Der SSW fordert den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur im deutsch-dänischen Grenzraum. Um die Schwerpunkt-Projekte in der Region zu benennen, soll die Landesregierung eine grenzüberschreitende Arbeitsgruppe aus Vertretern von Wirtschaft, Politik und Verwaltung ins Leben rufen. Deren Ergebnisse sollen dann in den ab 2015 geltenden neuen Bundesverkehrswegeplan einfließen. Der SSW bezieht sich mit dieser Initiative auf eine Konferenz der IHK Flensburg und des Entwicklungsrats Sønderjylland, die im Dezember in Flensburg stattgefunden hat.

Dort wurden unter anderem der dreispurige Ausbau der Autobahn 7 von Bordesholm bis zur dänischen Grenze, die Erweiterung der Bahnstrecke Hamburg-Fredericia, der kreuzungsfreie Ausbau der Bundesstraße 5 von Heide bis Esbjerg und die Sanierung der Rendsburger Eisenbahn-Hochbrücke ins Gespräch gebracht.

Diese Maßnahmen sind nach Auffassung des SSW notwendig, „da Schleswig-Holstein und Dänemark zugleich von einem Infarkt dieser Nord-Süd-Verkehrsadern bedroht werden". Nach der Entscheidung für den Bau der Fehmarnbelt-Querung müsse der Schwerpunkt der Verkehrsplanung in den Grenzraum gelegt werden. Dänemark will nach Angaben des Kopenhagener Transportministeriums bis 2020 rund 20 Milliarden Euro in die Region investieren.

Debatte zur Kompetenzanalyse Minderheiten:
plenum-online,
Oktober 2008
Debatte zur Verkehrsinfrastruktur im nördlichen Schleswig-Holstein: plenum-online Mai 2008

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde:  
Flughafen Lübeck

Dringlichkeit: - - -

Außerdem notiert: 
Andreas Beran vereidigt  /
Der Landtag trauert um Günther Heyenn

I n n e n  / R e c h t

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Innere Sicherheit
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1. Lesungen:
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Rundfunkänderungs-
Staatsvertrag
Wahl:
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Anträge:
Situation der Sparkassen
Polizei: Strategie / Reviere
(ohne Aussprache)

Ehrenamt
(ohne Aussprache)

Berichte:

Raumordnung

Opferschutz-Stiftung
(ohne Aussprache)

Sport u. Justizvollzug
(ohne Aussprache)

Flüchtlingspolitik
(ohne Aussprache)

E-Government
(ohne Aussprache)

Datenschutzbericht
(ohne Aussprache)

Illegaler Datenhandel
(ohne Aussprache)

Stellungnahme BVerfG
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

2. Lesung:

Ingenieure / Berufsbezeichnung
(ohne Aussprache)
Große Anfrage:
Finanzierung von Verkehrsprojekten
Anträge:
Konjunktur-Hilfen
Infrastruktur im Grenzland
CCS-Projekt
Berichte:

Nachwuchs in der Seeschifffahrt

Nordsee-Hafenkooperation
(ohne Aussprache)

Tourismuswirtschaft
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

2. Lesung:

Bestattungsgesetz
(ohne Aussprache)
Anträge:
Honorarreform
Med. Versorgungszentren
(ohne Aussprache)
Bericht:

AKW-Gespräch

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

1. Lesung:
KiTa-Gebühren
Große Anfrage:
Kulturelle Entwicklung
Anträge:
UK S-H-Aufsichtsrat
Berufliche Bildung
Denkmalschutz / Uni Kiel
(ohne Aussprache)
Bericht:

Ganztagsangebote an Gymnasien

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

Anträge:
Grünland
Solarenergie für Landesliegenschaften
(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

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 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

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