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Neue
Kurtaxen-Regelung angestrebt
Kiel (SHL/27.01.)
Kurtaxe: Nach einem Entwurf aus dem Innenministerium soll es in
Schleswig-Holsteins Bäder- und Erholungsorten künftig die
Wahlfreiheit geben, ob die Kurtaxe von den Touristen oder den
Vermietern von Gästezimmern entrichtet wird. Die Idee stammt vom
Tourismusverband. Aus der Tourismuswirtschaft kam hierzu im Vorwege
Lob, aber auch Kritik. Moniert wird zum Beispiel, dass die
Wahlmöglichkeit, wer die Abgabe entrichtet, zu einem Flickenteppich
von unterschiedlichen Regelungen führen könne. Jetzt berät der
Innen- und Rechtsausschuss sowie der Finanzausschuss.
Hintergrund:
Bislang muss jeder Feriengast, der in einem
schleswig-holsteinischen Bade- oder Erholungsort
übernachtet, beim Tourismusbüro oder an einem Automaten
eine Kurtaxe bezahlen. Diese Regelung steht in ihrer
bisherigen Form vor dem Aus. Nach einem Entwurf aus dem
Innenministerium sollen künftig nicht mehr die Gäste,
sondern die Vermieter von Gästezimmern zur Kasse gebeten
werden - die diese Extra-Kosten dann vermutlich wiederum
auf die Zimmer-Rechnung setzen. Ein Vorteil: Die Gäste
sparen sich den Extra-Weg zur Touristen-Info. Zudem haben
es Abgaben-Preller es künftig schwerer.
Die Idee
stammt vom Tourismusverband Schleswig-Holstein. Aus der
Tourismuswirtschaft kam hierzu im Vorwege Lob, aber auch
Kritik. Moniert wird zum Beispiel, dass das Gesetz den
Badeorten die Wahlmöglichkeit lassen soll, ob sie die
Abgabe auf die alte oder die neue Methode eintreiben
wollen. Dies könne zu einem Flickenteppich von
unterschiedlichen Regelungen führen, so die Befürchtung.
Tourismus-Hochburgen
erheben die Kurtaxe, um die Infrastruktur für
Feriengäste auszubauen - etwa für Strandpromenaden,
Spielplätze oder Parkflächen.
Vorherige
Debatte zum Thema - mehr Info:
plenum-online März
2007, Juli
2007
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