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Ministerin
berichtet über Bachelor- und
Mastermodell im Ausschuss
Kiel (SHL/13.07.)
Die Bildungsministerin wird einen von CDU und SPD geforderten
Bericht zum Stand der Lehrerausbildung nach dem Bachelor- und
Mastermodell nicht wie geplant im Plenum, sondern nun im
Bildungsausschuss halten. Dies beschlossen die Abgeordneten ohne
Aussprache, nachdem eine längere Behandlung des Themas in der
Juli-Tagung wegen Zeitknappheit nicht möglich war. Das gestufte
Studienmodell Bachelor/Master wurde jüngst in der
Kultusminister-Konferenz beraten. Es geht auf ein Abkommen der
europäischen Bildungsminister-Konferenz in Bologna im Jahr 1999
zurück und soll Studienabschlüsse europaweit vereinheitlichen.
Wer Lehrer werden möchte, muss nach dem
Bachelor-Abschluss den Lehrermaster machen. In Schleswig-Holstein
übernehmen die Unis Kiel (für Gymnasien und bis zum
Wintersemester 2007/08 für Realschulen) und Flensburg (für
Grund-, Haupt- und Sonderschulen sowie ab dem kommenden
Wintersemester auch für Realschulen) die Lehrerausbildung.
Hintergrund:
CDU und SPD beantragen einen Regierungsbericht
über die Umsetzung des Bachelor- und Master-Modells in
der Lehrerausbildung an den Unis des Landes. Die jüngsten
Beratungen der Kultusminister-Konferenz sollen ebenfalls
Thema sein.
Das gestufte Studienmodell Bachelor/Master geht auf
ein Abkommen der europäischen Bildungsminister-Konferenz
in Bologna im Jahr 1999 zurück. Es soll
Studienabschlüsse europaweit vereinheitlichen und damit
vergleichbar machen. Die neuen gestuften Studiengänge
sollen die traditionellen Diplom- und
Magisterstudiengänge hierzulande ablösen.
Das Studium besteht demnach aus einem
sechssemestrigen Bachelor-Teil, an den sich der
Master-Abschluss (weitere zwei bis vier Semester)
anschließen kann. Schon nach sechs Semestern wird ein
erster, berufsqualifizierender Abschluss erworben. Wer
Lehrer werden möchte, muss nach dem Bachelor-Abschluss
den Lehrermaster machen. In Schleswig-Holstein übernehmen
die Unis Kiel (für Gymnasien und bis zum Wintersemester
2007/08 für Realschulen) und Flensburg (für Grund-,
Haupt- und Sonderschulen sowie ab dem kommenden
Wintersemester auch für Realschulen) die
Lehrerausbildung. An Schleswig-Holsteins 1.088 Schulen
unterrichten rund 25.000 Lehrer.
Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat sich auf
ihrer Sitzung Mitte Juni mit der wechselseitigen
Anerkennung der Lehrer-Studiengänge innerhalb der
Bundesrepublik befasst und dabei "letzte bestehende
Hürden abbauen können", wie es aus der KMK
verlautet. Nun sei die "Mobilität für angehende
Lehrer deutschlandweit gesichert".
mehr Informationen: plenum-online,
Mai 2006
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