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Auf dieser
Seite: Aktionsplan
Demenz
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Top 32:
Aktionsplan Demenz – Politisches Gesamtkonzept
für an Demenz erkrankte Menschen
Antrag der Fraktion der FDP |
Drucksache: 16/1484
-Plenarprotokoll- |
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Neu:
Von der Tagesordnung abgesetzt
Hintergrund
Die Landesregierung soll
bis September einen Aktionsplan für an Demenz erkrankte
Menschen erarbeiten. Das fordert die FDP. Dabei sollen
unter anderem die Wohnsituation der Erkrankten, die
Maßnahmen zur Früherkennung und zur Prävention, die
Aus- und Fortbildungsstandards des Pflegepersonals und die
Qualitätsstandards in der Pflege dargestellt werden. Das
Land soll zudem bei diesem Thema enger mit den Kommunen
und mit anderen Bundesländern zusammenarbeiten, so die
Liberalen.
Angaben des Sozialministeriums zufolge leiden etwa
37.000 Menschen in Schleswig-Holstein an Demenz. Das sind
etwa 1,3 Prozent der Bevölkerung. In ganz Deutschland
gibt es etwa 1,2 Millionen Betroffene. Häufigste
Erkrankungsform ist die Alzheimer-Demenz, die zum
vollständigen Gedächtnisverlust führt. Das Ministerium
geht davon aus, dass sich die Zahl der Erkrankungen bei
steigender Lebenserwartung in Zukunft weiter erhöhen
wird, denn das Krankheitsrisiko steigt mit dem Alter: In
der Altersgruppe der 65- bis 69-Jährigen finden sich laut
Untersuchungen fünf Prozent Demenzkranke. Bei den 75- bis
79-Jährigen sind es zwölf Prozent und bei den über
90-Jährigen 50 Prozent.
Die Hauptlast bei der Betreuung und Pflege der
Erkrankten tragen die Angehörigen. Die Landesregierung
hat deshalb die Kampagne "Vergissmeinnicht" ins
Leben gerufen. Sie will Erkrankte und ihre Familien
unterstützen, auf regionale Hilfs- und
Entlastungsnetzwerke aufmerksam machen und die Menschen
ermutigen, angebotene Hilfen in Anspruch zu nehmen. Im
Lande gibt es dem Ministerium zufolge zurzeit 99 Angebote
zur zusätzlichen Betreuung von Demenzkranken und zur
Entlastung ihrer Angehörigen.
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