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Auf dieser Seite: Pflege 

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Top 38:
Pflege muss sich am Menschen orientieren –
Möglichkeiten auf der Landesebene ausgestalten

Antrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen
Drucksache: 16/1499
-Plenarprotokoll-

 

Neu:
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Hintergrund:
  Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte über die Pflegeversicherung fordern die Grünen eine "grundsätzliche Reform" der Pflege, "die sich am Menschen orientiert, die Orientierung am Einrichtungsbegriff aufgibt und Teilhaberechte in den Mittelpunkt stellt". Hierfür soll sich die Landesregierung auf Bundesebene einsetzen und zudem einen Gesetzentwurf vorlegen, der die neuen Landeskompetenzen in diesem Bereich ausschöpft. Das Heimrecht ist mit der Föderalismusreform vom letzten Jahr auf die Länder übergegangen.
  Nach Vorstellung der Grünen soll das Land unter anderem die Feststellung des individuellen Bedarfs eines Pflegepatienten der kommunalen Ebene überlassen, die näher am Patienten sei. Das Beratungs- und Versorgungsangebot, zum Beispiel in Form der trägerunabhängigen Pflegeberatungsstellen, soll ausgebaut und vernetzt werden, so dass "flächendeckend eine individuelle Fallbetreuung möglich ist". Die Qualitätskontrolle in den Einrichtungen soll ausgebaut werden. Und: Andere Berufsgruppen als examinierte Pflegekräfte (etwa Physiotherapeuten und Psychologen) sollen als Fachkräfte eingesetzt werden können.
  Die Spitzen der Berliner Koalition haben sich im Juni darauf verständigt, den Beitrag für die Pflegeversicherung (zur Zeit 1,7 Prozent des Bruttogehalts für Arbeitnehmer und Arbeitsgeber) zum 1. Juli 2008 um 0,25 Prozentpunkte zu erhöhen. Im Gegenzug sollen die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung um 0,3 Punkte gesenkt werden. Hierdurch, so Vertreter von CDU und SPD, wäre die Finanzierung der Pflege bis 2014 oder 2015 gesichert.
  Mit dem zusätzlichen Geld sollen zum Beispiel Demenz-Kranke besser gefördert und ambulante Pflegedienste unterstützt werden. Angehörige von Pflegebedürftigen sollen einen Rechtsanspruch auf eine Pflegezeit von bis zu sechs Monaten bekommen. Ihr Arbeitgeber müsste in diesem Fall den Lohn weiter zahlen. Die schleswig-holsteinischen Grünen loben dies als Schritt "in die richtige Richtung", kritisieren aber, die Maßnahmen blieben "vage und unkonkret".
  Laut dem Statistischen Landesamt gibt es in Schleswig-Holstein etwa 47.000 Pflegebedürftige. Der Großteil (rund 31.000) wird in Heimen betreut. In den 626 stationären und den 387 ambulanten Pflegeeinrichtungen arbeiten etwa 34.000 Beschäftigte.

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Aktuelle Stunde: - - -

Dringlichkeit: - - -

Regierungserklärung:
Fehmarnbelt-Querung

Außerdem notiert: 

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:
Landesverfassung / Kinderschutz
Kommunal-Abgabengesetz
Architekten-/Ingenieur-
kammergesetz

(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Landes-Verfassungsgericht
Maßregelvollzug
Jugendstrafvollzug
Kreisreform / Volksinitiative
Anträge:
Abschiebehaft
Staats-Angehörigkeitsrecht
Minderjährige Flüchtlinge
(ohne Aussprache)
Berichte:
Organstreitverfahren um
5-Prozent-Sperrklausel

(ohne Aussprache)
Verfassungsgerichtsverfahren
(ohne Aussprache)

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

2. Lesung:
Öffentl. Gesundheitsdienst
1. Lesungen:
Nichtrauchergesetz
Kinder-Untersuchungen
Heilberufe-Gesetz
(ohne Aussprache)
Anträge:
Atomkraftwerke / Unfälle
"Arbeitshilfe" für seelisch-
behinderte Jugendliche
Hartz IV / ARGEN
Dt.-dän. Arbeitsvermittlung
Aktionsplan Demenz
Pflege
Bericht:
Patientenverfügung

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

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Gemeinschaftsschulen
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Ganztagsschulen
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Informatik-Unterricht
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im Lehramtsstudium
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Bericht:
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(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

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(ohne Aussprache)
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Bodenschutz / Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
Anträge:
Vogelschutz-Gebiete
Bericht:
Klimaschutz Landwirtschaft
(ohne Aussprache)

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

2. Lesung:
Tariftreue-Gesetz
Regierungserklärung:
Fehmarnbelt-Querung

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Anträge:
EU-Ratspräsidentschaft
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F i n a n z e nt

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