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Auf dieser Seite: Beendigung der 16. Wahlperiode

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Diskussion um Auflösung des Parlaments

16.07.2009 – Der Tag im Schleswig-Holsteinischen Landtag


gehe zu: 9.30 Uhr  – 10.00 Uhr  – 10.35 Uhr  –  

11.05 Uhr  –  14.30 Uhr


9.30 Uhr

Im Tauziehen um die Auflösung der großen Koalition in
Schleswig-Holstein sieht der SPD-Partei- und Fraktionschef Ralf Stegner den CDU-Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen am Zug. Die SPD werde ihm dafür "nicht die Hand reichen", bekräftigte Stegner am Donnerstag im ARD-«Morgenmagazin». "Der Ministerpräsident kann ja zurücktreten." Der SPD-Spitzenkandidat für die nächste Landtagswahl sprach von "vorgeschobenen Argumenten" des Koalitionspartners: Die CDU wolle "ablenken von den Pannen im Atomkraftwerk Krümmel und von skandalösen Millionen-Zahlungen" an den Vorstandschef der HSH Nordbank, Dirk Jens Nonnenmacher. "Das ist nicht redlich."

Stegner wandte sich gegen "wahltaktische Spielchen" im Hinblick auf einen für die CDU möglicherweise günstigen frühen Wahltermin Ende September. "Die Verfassung ist doch kein Abreißkalender." Zur persönlichen Verantwortung für die Dauerkrise der großen Koalition in Kiel sagte der SPD-Chef lediglich: "Wenn man kein rundes Nichts ist und Ecken und Kanten hat, gefällt das nicht jedem."

Die CDU-Fraktion bringt heute im Kieler Landtag einen Dringlichkeitsantrag ein, mit dem eine Abstimmung über die Auflösung des Parlaments am Freitag ermöglicht werden soll. Ziel sind Neuwahlen am 27. September, dem Tag der Bundestagswahl. Dieses Vorgehen hatte die CDU-Fraktion am Abend auf Vorschlag Carstensens beschlossen.

Die SPD wird eine Auflösung des Landtages und damit rasche Neuwahlen jedoch laut Stegner geschlossen ablehnen. Wenn dies so geschieht, würde die CDU die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit verfehlen. Als nächster Schritt könnte folgen, dass Carstensen die vier SPD-Minister entlässt und mit einer Minderheitsregierung weitermacht. Regulärer Termin für die Landtagswahl ist der 9. Mai 2010.

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10.00 Uhr: 
(Kiel (SHL). Landtagspräsident Martin Kayenburg eröffnet die Sitzung des Landtages. Er kündigt den am Vorabend von der CDU auf den Weg gebrachten Dringlichkeitsantrag auf Auflösung des Landtages und zur Einberufung von Neuwahlen am 27. September an. Auch FDP, Grüne und SSW haben sich inzwischen dem Vorstoß angeschlossen. Die SPD lehnt es jedoch ab darüber abzustimmen, bis der Antrag allen Abgeordneten auch schriftlich vorliegt.

Der Wortlaut des Antrages: 
"1. Die 16. Wahlperiode wird vorzeitig beendet. 
2. Die Neuwahl findet am Sonntag, dem 27. September 2009, statt."

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10.35 Uhr: 
Der Landtag bestätigt die Dringlichkeit einstimmig, auch mit den Stimmen der SPD. Wann die Debatte über die Auflösung des Landtages stattfindet, steht noch nicht fest.

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11.05 Uhr: 
Landtagspräsident Martin Kayenburg ruft während der Mittagspause eine Sitzung des Ältestenrates ein, um den Termin der Dringlichkeitsdebatte festzulegen. Im Ältestenrat kommen das Landtagspräsidium und die Fraktionsvorsitzenden zusammen.

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14.30 Uhr
Der Ältestenrat gibt bekannt, dass der Dringlichkeitsantrag auf Auflösung des Landtages und zur Einberufung von Neuwahlen am morgigen Freitag, 17. Juli, um 10.00 Uhr debattiert wird. Eine Abstimmung soll es allerdings nicht geben. Diese ist für den kommenden Montag, 20. Juli, vorgesehen. An diesem Tag wird der Landtag um 11.00 Uhr seine 45. Tagung fortsetzen.

Hinweis: Die für den morgigen Freitag vorgesehenen weiteren Tagesordnungspunkte werden nicht mehr behandelt, sondern am Montag nach der Abstimmung zu dem Parlamentsauflösungs-Antrag aufgerufen.

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Sonderseite zur Auflösung des Parlaments:
16.07.2009 - Der Ta g im Schleswig-Holsteinischen Landtag

Parlamentsauflösung:
Dringlichkeitsantrag 
Fr., 17.07.: Vorzeitige Beendigung der 16. Wahlperiode

Mo., 20.07.: Die Abstimmung

Do., 23.07.: Vertrauensfrage

Regierungserklärung...
...zum AKW Krünmmel

Dringlichkeitsantrag zu Sonderzahlungen an der HSH Nordbank

Dringlichkeitsantrag zu  
Strukturkonzept UK SH

Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert um... 
...Kurt Böge und 
Prof. Dietrich Wiebe

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Wahlgesetz
(ohne Aussprache)
Archivierung von Justizakten
(ohne Aussprache)
Gerichtsorganisationsgesetz
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Schuldenregelung: Aufnahme in Verfassung u. Klage
"Genetische Diskriminierung"
Landratswahl
Untersuchungshaft
Medien-Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
Baugesetzbuch
(ohne Aussprache)
Vollzugsbeschwerde-Gesetz
(ohne Aussprache)
Freiwillige Gerichtsbarkeit
(ohne Aussprache)
Fideikommiss
(ohne Aussprache)
Wahlen:
Präsident Finanzgericht
(ohne Aussprache)
Präsident Sozialgericht
(ohne Aussprache)
Datenschutzbeauftragter
(ohne Aussprache)
Große Anfrage:
Unterkünfte für Flüchtlinge
Anträge:
Resettlement - Flüchtlingspolitik
Zusammenarbeit von
Polizei und 'Zoll

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
CCS-Projekt
Investitionshilfen Mittelstand
Schiffbau
Tourismus
(ohne Aussprache)
Ausbildungssituation
(ohne Aussprache)
Berichte:

Bildungsfreistellungs-Gesetz
(ohne Aussprache)

Fehmarnbeltquerung
(ohne Aussprache)

LKW-Maut
(ohne Aussprache)

Ladenöffnungszeiten Kiel
(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

2. Lesung:

Zweiter Nachtragshaushalt
1. Lesung:
Einheitliche Ansprechpartner
Anträge:
HSH Nordbank: Prüfverfahren
HSH Nordbank: Aufsichtsrat

Schuldenbremse

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Anträge:
AKW Krümmel
FSJ Politik
Bericht:

Bericht des Behinderten- Beauftragten

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

Anträge:
Bachelor / Master
DDR-Geschichtsunterricht
Lehrkräfte an Schulen
(ohne Aussprache)
Berichte:

Anwerbung von Lehrkräften
(ohne Aussprache)

Berufliche Bildung
(ohne Aussprache)

Wissenschaftsminister-
Konferenz

(ohne Aussprache)

Lärmschutz in Bildungseinrichtungen
(ohne Aussprache)

Landesmuseen Schloss Gottorf
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

1. Lesung:
Landeswaldgesetz

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Wahl:
Ausschuss der Regionen
(ohne Aussprache)