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Auf dieser Seite: "Einheitliche Ansprechpartner" 

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Top 13:
Entwurf eines Gesetzes über die Errichtung einer Anstalt öffentlichen Rechts "Einheitlicher Ansprechpartner Schleswig-Holstein" (Errichtungsgesetz Einheitlicher Ansprechpartner)
Gesetzentwurf der Landesregierung / Federführend ist das Finanzministerium

Einheitliche Ansprechpartner sollen Unternehmen bürokratische Aufgaben abnehmen

Kiel (SHL/16.07.) Unternehmen im Land sollen künftig von Bürokratie entlastet werden. Als eines der ersten Bundesländer plant Schleswig-Holstein die Einrichtung von so genannten Einheitlichen Ansprechpartnern, die den heimischen und ausländischen Firmen bei allen Behörden-Angelegenheiten zur Seite stehen. Das sieht ein Gesetzentwurf der Landesregierung vor, den Finanzminister Rainer Wiegard (CDU) dem Plenum in Erster Lesung vorstellte.

Das Vorhaben, das sich an der EU-Dienstleistungsrichtlinie orientiert, erhielt grundsätzlich fraktionsübergreifende Zustimmung. Das Gesetz kann aber nur verabschiedet werden, wenn sich der Landtag nicht – wie von CDU, FDP, Grünen und SSW beantragt – vorher auflöst (…gehe zu). Ansonsten wird der Entwurf im Finanzausschuss sowie mitberatend im Innen- und Rechtsausschuss weiter beraten.

Im Zentrum des Entwurfs steht der Aufbau einer Anstalt öffentlichen Rechts, an der sich Land, Kommunen und Wirtschaftskammern beteiligen. Unter ihrem Dach sollen die Ansprechpartner für die Wirtschaft tätig werden und als zentraler Anlaufpunkt zur Verfügung stehen. Sie sollen unter anderem die Ansiedlung von Firmen, die Erweiterung der Produktpalette und die Existenzgründung erleichtern, indem sie die Unternehmer als Verfahrensmanager von Anfang bis Ende betreuen und ihnen den Gang zu einer Vielzahl von Behörden ersparen. „Die Einheitlichen Ansprechpartner sind ein Schritt zur schlankesten Verwaltung der Bundesländer", erklärte Minister Wiegard. Die öffentliche Verwaltung werde besser, schneller und leistungsfähiger.

Im Finanzausschuss sowie mitberatend im Innen- und Rechtsausschuss wird über den Gesetzentwurf weiter beraten.

Weitere Redner: Jens Magnussen (CDU), Thomas Rother (SPD), Wolfgang Kubicki (FDP), Detlef Matthiessen (Grüne), Lars Harms (SSW)

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Hintergrund:
Firmen sollen künftig weniger Zeit für Behörden-Angelegenheiten aufwenden müssen. Bei Kontakten mit Ämtern soll ihnen ein so genannter Einheitlicher Ansprechpartner (EA) zur Seite stehen, der alle Formalitäten aus einer Hand erledigt. Das sieht ein Gesetzentwurf der Landesregierung vor, den der Landtag in Erster Lesung berät.

Kernpunkt des Entwurfs ist die Gründung einer Anstalt öffentlichen Rechts, an der sich das Land, die Kommunen und die Wirtschaftskammern beteiligen. Unter ihrem Dach sollen die EA für die Wirtschaft tätig werden. Schleswig-Holstein ist eines der ersten Bundesländer, die die rechtlichen Voraussetzungen für den Einheitlichen Ansprechpartner schaffen.

Die EA sind in der EU-Dienstleistungsrichtlinie vorgesehen. Sie sollen die Ansiedlung von Firmen, die Erweiterung der Produktpalette und die Existenzgründung erleichtern, indem sie die Unternehmer als "Verfahrensmanager" von Anfang bis Ende betreuen und ihnen den Gang zu einer Vielzahl von Behörden ersparen. Der EA soll sowohl für heimische als auch für ausländische Firmen zuständig sein. Deshalb ist auch eine internationale Vernetzung der Computer von Behörden vorgesehen.

Vorherige Debatte zum Thema:
plenum-online
Juni 2008

Stichwort: EU-Dienstleitungsrichtlinie
Die 2006 vom EU-Parlament beschlossene Dienstleistungsrichtlinie will Vorschriften abbauen, um den grenzüberschreitenden Austausch von Dienstleistungen ermöglichen. Sie sieht Erleichterungen für niedergelassene Dienstleister vor – unter anderem die Schaffung einheitlicher Ansprechpartner und die elektronische Verfahrensabwicklung. Ihr Anwendungsbereich umfasst klassische Dienstleistungsberufe wie Frisöre, IT-Spezialisten, Handwerker und Bauarbeiter. Sie ist aber auch für Alten- und Kinderbetreuung, Behinderteneinrichtungen, Heimerziehung oder Müllabfuhr gültig. Die Richtlinie ist Teil der Lissabon-Strategie, mit der die Staatengemeinschaft bis 2010 zum weltweit dynamischsten Arbeitsmarkt werden will. Die Mitgliedsstaaten haben bis Dezember 20
09 Zeit, die Vorgaben in Landesrecht umzusetzen.

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Sonderseite zur Auflösung des Parlaments:
16.07.2009 - Der Ta g im Schleswig-Holsteinischen Landtag

Parlamentsauflösung:
Dringlichkeitsantrag 
Fr., 17.07.: Vorzeitige Beendigung der 16. Wahlperiode

Mo., 20.07.: Die Abstimmung

Do., 23.07.: Vertrauensfrage

Regierungserklärung...
...zum AKW Krünmmel

Dringlichkeitsantrag zu Sonderzahlungen an der HSH Nordbank

Dringlichkeitsantrag zu  
Strukturkonzept UK SH

Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert um... 
...Kurt Böge und 
Prof. Dietrich Wiebe

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Wahlgesetz
(ohne Aussprache)
Archivierung von Justizakten
(ohne Aussprache)
Gerichtsorganisationsgesetz
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Schuldenregelung: Aufnahme in Verfassung u. Klage
"Genetische Diskriminierung"
Landratswahl
Untersuchungshaft
Medien-Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
Baugesetzbuch
(ohne Aussprache)
Vollzugsbeschwerde-Gesetz
(ohne Aussprache)
Freiwillige Gerichtsbarkeit
(ohne Aussprache)
Fideikommiss
(ohne Aussprache)
Wahlen:
Präsident Finanzgericht
(ohne Aussprache)
Präsident Sozialgericht
(ohne Aussprache)
Datenschutzbeauftragter
(ohne Aussprache)
Große Anfrage:
Unterkünfte für Flüchtlinge
Anträge:
Resettlement - Flüchtlingspolitik
Zusammenarbeit von
Polizei und 'Zoll

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
CCS-Projekt
Investitionshilfen Mittelstand
Schiffbau
Tourismus
(ohne Aussprache)
Ausbildungssituation
(ohne Aussprache)
Berichte:

Bildungsfreistellungs-Gesetz
(ohne Aussprache)

Fehmarnbeltquerung
(ohne Aussprache)

LKW-Maut
(ohne Aussprache)

Ladenöffnungszeiten Kiel
(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

2. Lesung:

Zweiter Nachtragshaushalt
1. Lesung:
Einheitliche Ansprechpartner
Anträge:
HSH Nordbank: Prüfverfahren
HSH Nordbank: Aufsichtsrat

Schuldenbremse

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Anträge:
AKW Krümmel
FSJ Politik
Bericht:

Bericht des Behinderten- Beauftragten

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

Anträge:
Bachelor / Master
DDR-Geschichtsunterricht
Lehrkräfte an Schulen
(ohne Aussprache)
Berichte:

Anwerbung von Lehrkräften
(ohne Aussprache)

Berufliche Bildung
(ohne Aussprache)

Wissenschaftsminister-
Konferenz

(ohne Aussprache)

Lärmschutz in Bildungseinrichtungen
(ohne Aussprache)

Landesmuseen Schloss Gottorf
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

1. Lesung:
Landeswaldgesetz

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Wahl:
Ausschuss der Regionen
(ohne Aussprache)