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Auf dieser Seite: Flüchtlingspolitik / Resettlement 

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Resettlement – Für eine neue Flüchtlingspolitik
Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Flüchtlingspolitik: Landtag uneins 
zum Thema "Resettlement"

Kiel (SHL 16.07.) Die Grünen sind mit ihrem Vorstoß, Schleswig-Holstein solle regelmäßig freiwillig mehr Flüchtlinge aufnehmen als im Rahmen der Asylpolitik vorgesehen, auf ein geteiltes Echo gestoßen. Während SPD, FDP und SSW Zustimmung signalisierten, lehnte die CDU das Ansinnen als „unausgegoren" ab. Innenminister Lothar Hay (SPD) mahnte bei dem Thema eine engere Zusammenarbeit in der Europäischen Union an.

Den Grünen geht es um das so genannte Resettlement. Der Begriff bezeichnet laut dem Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen die „Gewährung von Zuflucht von schutzbedürftigen Personen aus Drittstaaten". Mindestens 700 dieser Flüchtlinge, die in absehbarer Zeit nicht in ihre Heimatländer zurückkehren können, soll Schleswig-Holstein nach dem Willen der Grünen jährlich zusätzlich aufnehmen und auf die Kreise verteilen. Sie sollen „eine auf Integration ausgelegte, dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung" erhalten, forderte Grünen-Fraktionschef Karl-Martin Hentschel in der Debatte.

Aktuell hat Schleswig-Holstein laut Innenminister Hay 80 Menschen aus dem Krisenland Irak aufgenommen.

Der Antrag wurde an den Innen- und Rechtsausschuss überwiesen.

Weitere Redner: Wilfried Wengler (CDU), Klaus-Peter Puls (SPD), Heiner Garg (FDP), Anke Spoorendonk (SSW)

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Hintergrund:
Die Grünen sprechen sich für ein Resettlement-Programm nach den Kriterien des UN-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR) aus. Deutschland soll regelmäßig und freiwillig Flüchtlinge aufnehmen - zusätzlich zur normalen Asylpolitik. Hierfür soll sich die Landesregierung in Berlin einsetzen. Das Land soll zudem die Kommunen bei der Integration der Neuankömmlinge beraten. Dabei soll die Schutzbedürftigkeit der Betroffenen das zentrale Auswahlkriterium sein, und den Flüchtlingen soll von Anfang an eine dauerhafte Lebensperspektive in Deutschland ermöglicht werden.

Die Grünen kritisieren, Europa entwickle sich trotz weltweit steigender Flüchtlingszahlen zu einer „Festung". Insbesondere angesichts der Not vieler tausender Flüchtlinge im Mittelmeer sei ein „Paradigmenwechsel in der Flüchtlingspolitik" nötig.

Als ein erstes Beispiel für eine solche an der aktuellen Not orientierte Aufnahmepolitik verweisen die Grünen auf die im letzten November von der Innenministerkonferenz vereinbarte Aufnahme von 2.500 Flüchtlingen aus dem Irak. 80 Menschen aus dem Krisenland sollen nach Schleswig-Holstein kommen.

Vorherige Debatte zum Thema:
plenum-online,
Februar 2008, Januar 2009 (Meldung)

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Themen-Übersicht

A k t u e l l e s

Sonderseite zur Auflösung des Parlaments:
16.07.2009 - Der Ta g im Schleswig-Holsteinischen Landtag

Parlamentsauflösung:
Dringlichkeitsantrag 
Fr., 17.07.: Vorzeitige Beendigung der 16. Wahlperiode

Mo., 20.07.: Die Abstimmung

Do., 23.07.: Vertrauensfrage

Regierungserklärung...
...zum AKW Krünmmel

Dringlichkeitsantrag zu Sonderzahlungen an der HSH Nordbank

Dringlichkeitsantrag zu  
Strukturkonzept UK SH

Außerdem notiert: 
Der Landtag trauert um... 
...Kurt Böge und 
Prof. Dietrich Wiebe

I n n e n  / R e c h t

2. Lesungen:

Wahlgesetz
(ohne Aussprache)
Archivierung von Justizakten
(ohne Aussprache)
Gerichtsorganisationsgesetz
(ohne Aussprache)
1. Lesungen:
Schuldenregelung: Aufnahme in Verfassung u. Klage
"Genetische Diskriminierung"
Landratswahl
Untersuchungshaft
Medien-Staatsvertrag
(ohne Aussprache)
Baugesetzbuch
(ohne Aussprache)
Vollzugsbeschwerde-Gesetz
(ohne Aussprache)
Freiwillige Gerichtsbarkeit
(ohne Aussprache)
Fideikommiss
(ohne Aussprache)
Wahlen:
Präsident Finanzgericht
(ohne Aussprache)
Präsident Sozialgericht
(ohne Aussprache)
Datenschutzbeauftragter
(ohne Aussprache)
Große Anfrage:
Unterkünfte für Flüchtlinge
Anträge:
Resettlement - Flüchtlingspolitik
Zusammenarbeit von
Polizei und 'Zoll

W i r t s c h a f t  /
V e r k e h r  /  T e c h n i k

Anträge:
CCS-Projekt
Investitionshilfen Mittelstand
Schiffbau
Tourismus
(ohne Aussprache)
Ausbildungssituation
(ohne Aussprache)
Berichte:

Bildungsfreistellungs-Gesetz
(ohne Aussprache)

Fehmarnbeltquerung
(ohne Aussprache)

LKW-Maut
(ohne Aussprache)

Ladenöffnungszeiten Kiel
(ohne Aussprache)

F i n a n z e n

2. Lesung:

Zweiter Nachtragshaushalt
1. Lesung:
Einheitliche Ansprechpartner
Anträge:
HSH Nordbank: Prüfverfahren
HSH Nordbank: Aufsichtsrat

Schuldenbremse

S o z i a l e s  / A r b e i t  / G e s u n d h e i t

Anträge:
AKW Krümmel
FSJ Politik
Bericht:

Bericht des Behinderten- Beauftragten

 B i l d u n g  /  K u l t u r  / W i s s e n s c h a f t

Anträge:
Bachelor / Master
DDR-Geschichtsunterricht
Lehrkräfte an Schulen
(ohne Aussprache)
Berichte:

Anwerbung von Lehrkräften
(ohne Aussprache)

Berufliche Bildung
(ohne Aussprache)

Wissenschaftsminister-
Konferenz

(ohne Aussprache)

Lärmschutz in Bildungseinrichtungen
(ohne Aussprache)

Landesmuseen Schloss Gottorf
(ohne Aussprache)

 A g r a r  /  U m w e l t  / 
E n e r g i e  / F o r s t e n

1. Lesung:
Landeswaldgesetz

 E u r o p a  / O s t s e e –
k o o p e r a t i o n

Wahl:
Ausschuss der Regionen
(ohne Aussprache)